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Rubrik: Produkte/Hintergrund Fujitsu Siemens: Speicherkonsolidierung - Voraussetzung für moderne Storage-Infrastrukturen Logischer Schritt zu einer konsolidierten Storage-Landschaft ist die Virtualisierung des Speichers (12.12.04) - Wie Wasser aus dem Wasserhahn oder Strom aus der Steckdose soll er jederzeit und in beliebiger Menge bereit stehen - diese Erwartung haben Anwender in Unternehmen an den Speicherplatz. Was sich einfach anhört, stellt IT-Verantwortliche zunehmend vor große Herausforderungen: Flexibel skalierbar, um mit dem rasanten Datenwachstum mithalten zu können, hochverfügbar und wirtschaftlich soll die Storage-Landschaft sein - und darüber hinaus noch einfach zu verwalten. Mit intelligenten Lösungen und professionellen Services für alle Speicheraufgaben - von der Archivierung über Backup und Disaster Recovery bis hin zur Verwaltung von E-Mails - unterstützt Fujitsu Siemens Computers Unternehmen bei allen Storage-Aufgaben.
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"Enge IT-Budgets behindern immer noch massiv die technologische Erneuerung der IT-Infrastruktur. Doch der Modernisierungsdruck steigt", erläutert Dr. Helmut Beck, Vice President Storage bei Fujitsu Siemens Computers, die aktuelle Situation in Sachen Speicher in den Unternehmen. Kein Wunder, sagen doch Marktforschungsunternehmen weiterhin ein rasantes Datenwachstums voraus. Nach Aussage der Meta Group von Ende 2003 soll die Datenmenge in den Unternehmen durchschnittlich um 90 Prozent pro Jahr zunehmen. Angesichts dieser Wachstumsraten gewinnt die intelligente Datenspeicherung zunehmend an Bedeutung - denn lediglich immer mehr Speicherplatz zu kaufen ist nicht ausreichend. Intelligente Technologien und professionelle Services müssen vielmehr dafür sorgen, dass trotz wachsender Komplexität die Betriebs-kosten und die Service-Qualität stimmen. Konzepte wie Konsolidierung, Virtualisierung oder der Einsatz von "out-of-the-box"-Appliances helfen, die Informationsflut zu bewältigen. Mit der wachsenden Anzahl der von der IT unterstützten Geschäftsprozesse steigt auch die Zahl von Anwendungen, die permanent Speicher benötigen. Zudem nimmt mit der Globalisierung die geografische Ausbreitung der gespeicherten Unternehmensdaten zu. So sind in der Vergangenheit weltweit immer mehr verteilte Speicherlandschaften entstanden, deren Betreuung und Verwaltung umfangreiche Personal-ressourcen und Know-how an den jeweiligen Standorten fordern. Dadurch steigt die Gefahr ineffizienter Ausnutzung - beispielsweise durch Doppelablage an unterschiedlichen Standorten oder durch lokal brach liegende Speicherreserven. Die Folgen: Die Verwaltung der komplexen Storage-Infrastruktur und die Versorgung der Applikationen mit dem notwendigen Speicher verschlingt teils unnötig hohe Personal- und Hardwarekosten. Der erste Schritt zu einer effektiven Speicherlandschaft ist deshalb deren Konsolidierung. Durch die Konzentration auf wenige Standorte und den Aufbau eines SAN (Storage Area Network)- oder NAS (Network Attached Storage)-Speicherpools lässt sich der Verwaltungsaufwand verringern und die vorhandenen Kapazitäten besser nutzen. Mit einer Vereinheitlichung der Softwarelandschaft, der Backup-Software und der Prozesse im Unternehmen kann auch ein höheres Datenschutzniveau erreicht werden. Zudem ermöglicht die Konzentration der Informationstechnologie auf wenige Standorte Einsparungen bei Hardware, Software und Support bei gleichbleibender oder höherer Dienstqualität. Die Grundlage für eine erfolgreiche Konsolidierung ist ein durchgängiges Konzept sowie die regelmäßige Überwachung und Anpassung der neuen Plattformen an eventuell veränderte Bedingungen. Unternehmen sollten daher frühzeitig Spezialisten zu Rate ziehen. Denn erfahrene Experten können dabei helfen, das volle Einsparpotenzial bei Konsolidierungsprojekten zu realisieren und gleichzeitig die Speicherlandschaft optimal auf ihre Aufgaben einzustellen. Bei Fujitsu Siemens Computers stehen beispielsweise mehr als 400 System-Ingenieure, Consultants und Servicetechniker bereit, um eine kompetente Realisierung von Konsolidierungsprojekten sicherzustellen. Virtualisierung - der nächste
Schritt zum effizienten Information Lifecycle Management Der nächste logische Schritt zu einer konsolidierten Storage-Landschaft ist die Virtualisierung des Speichers. Hierbei werden logische, von den physikalischen Gegebenheiten unabhängige Speicherbereiche eingerichtet. Durch diese Trennung der logischen von der physikalischen Sicht brauchen sich die angeschlossenen Server nicht mehr um die Eigenheiten der verschiedenen physikalischen Storage-Geräte und -Medien zu kümmern. In virtualisierten Speichersystemen werden die physikalischen Speicher durch eine interne Eigenintelligenz verwaltet - als selbstoptimierendes System. Zudem ermöglicht die Virtualisierung eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit beim Zugriff auf langsame Speicher durch ihre schnellen Zwischenpuffer und eine bessere Auslastung durch selbstoptimierende Medienausnutzung. Im Nearline-Virtualisierungs-Bereich bietet Fujitsu Siemens Computers die "CentricStor"-Systeme an. Das patentierte Konzept realisiert "virtuelle" Bandspeicher, die in Verbindung mit dem geräteinternen Management eine nahezu unbegrenzt modular erweiterbare Storage-Hardware darstellen. Aus Sicht der angeschlossenen Server bietet CentricStor neben einer stark vereinfachten Ansteuerung und gesteigerten Schreib-/Lesegeschwindigkeit auch eine deutlich bessere Ausnutzung von Bändern. Der interne Cache (Zwischenspeicher) verkürzt Schreib- und Recovery-Zeiten und sorgt wegen des kontinuierlichen Datenflusses für eine schonende Medienbehandlung. Die CentricStor-Systeme können eine Vielzahl von Management-Aufgaben autonom erledigen, wie Media-Refreshing (Umspielen verbrauchter Magnet-bänder), Verdichtung der Bandbelegung oder Volume-Replikation (eigenständiges Kopieren ganzer Speicherbereiche). Intelligente Lösungen
reduzieren den Administrationsaufwand Nur flexibel und leistungsstark zu sein, reicht für heutige Speichersysteme nicht mehr aus. Ein hoher Grad an Lösungsintelligenz ist vielmehr gefordert. Der Speicher kann dadurch in Zukunft immer mehr Aufgaben übernehmen, die vorher ein Operator manuell durchführen musste. Die FibreCAT-Systeme von Fujitsu Siemens Computers erfüllen diese Anforderungen bereits heute - beispielsweise mit redundanten Zugriffspfaden und modernsten RAID-Plattenspeichersystemen. Sie lassen sich an allen zertifizierten Servern betreiben. Mit Hilfe der Storage-Appliance FibreCAT N40 funktionieren diese Systeme zudem als NAS auf Basis des Windows Storage Server 2003. Ihre Eigenintelligenz stellen die FibreCAT-Systeme unter Beweis, wenn es um die unterbrechungsfreie Unterstützung von Geschäftsprozessen geht. Beispielsweise können sie zu bestimmten Zeitpunkten innerhalb weniger Sekunden quasi eingefrorene Momentaufnahmen eines Datenbestandes erstellen (Point-in-Time (Pit)-Kopien). Während die Benutzer auf die Daten weiter normal zugreifen, kann auf diese Weise parallel die Datensicherung des Abbildes erfolgen, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen. Auch Tests oder Datenauswertungen stören die Standard-Abläufe damit nicht mehr. Zudem lassen sich mit der MirrorView-Technik die Momentaufnahmen auch zu weiter entfernt aufgestellten FibreCAT- Systemen spiegeln. Die Datenverfügbarkeit ist dadurch selbst dann gewährleistet, wenn ein ganzes Speichersystem ausfällt - etwa durch äußeren Einfluss. Mit den Unified Storage-Lösungen von NetApp bietet Fujitsu Siemens Computers Speicherlösungen, die mit ihrer Eigenintelligenz eine integrierte Speicherplattform für alle Systemwelten schaffen. Denn die Systeme lassen sich gleichzeitig als NAS-Speicher ansprechen sowie in FC- oder IP-SANs einsetzen. Einerseits reduzieren sich so im NAS-Betrieb die Kosten durch Selbstoptimierung und ein durchgängiges Datenmanagement. Andererseits lassen sich die Vorteile von SANs wie höhere Datenverfügbarkeit und eine verbesserte Speicherauslastung nutzen. Zusammen mit der Unterstützung von IP-SANs ergibt sich eine attraktive Lösung für die Storage-Kosolidierung mit geringen Verwaltungskosten. Abgestimmte Komplettlösungen
reduzieren Komplexität "Storage-goes-Software ist der interessanteste Trend im Speichermarkt", berichtet Dr. Helmut Beck. Dies bestätigt auch eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens IDC, wonach der weltweite Storage-Software-Markt allein im ersten Quartal 2004 um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen ist. "Der Grund ist offensichtlich: Die Speichermanagementsoftware erzeugt den Mehrwert, den der Kunde honoriert", erläutert Dr. Beck. Doch die Softwarelösungen können nur im perfekten Zusammenspiel mit der zugrunde liegenden Hardware ihre volle Stärke entfalten - Software und Hardware müssen eine aufeinander abgestimmte Einheit bilden. Für die Administratoren bedeutet dies jedoch einen enormen Aufwand: Welche Software ist für die jeweilige Aufgabe "Best-in-Class" und wie kombiniere ich kompatibel und leistungsstark die verschiedenen Anwendungen mit unterschiedlichen Hardwareplattformen? Zudem müssen die einzelnen Konfigurationen getestet und miteinander verglichen werden - bis schließlich die optimale Hardware-Software-Verbindung für den Praxisalltag implementiert werden kann. Die IT-Verantwortlichen fragen daher verstärkt nach integrierten Storage-Lösungen, die mit einer Kombination aus Software und Hardware die Komplexität reduzieren. Der Aufwand für den Administrator soll sich möglichst auf die Pflege einer verhältnismäßig überschaubaren Konfiguration beschränken - die intelligente Lösung soll ihre weiteren Aufgaben automatisch erledigen. Ein Beispiel für ein derartiges, fertig abgestimmtes Bundle ist "easyXchange" von Fujitsu Siemens Computers. Aus den positiven Erfahrungen der Mailserver-Konsolidierung im eigenen Haus hat das Unternehmen eine Komplettlösung von Server- und Speichersystemen für die effiziente E-Mail-Verwaltung unter Microsoft Exchange 2003 entwickelt. Die Kernkomponenten von easyXchange sind Intel-basierte "PRIMERGY"-Server/-Cluster sowie die integrierten FibreCAT-Speichersysteme, die mehrmals täglich Snapshots des Exchange-Systems erzeugen. Die "LEGATO NetWorker BusinessSuite" führt dazu Backups parallel zum laufenden Mailbetrieb aus und "EmailXtender" sorgt für ein e-mail Lifecycle Management (Archivierung unter Berücksichtigung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen) und in Verbindung mit "DiskXtender" steht eine hierarchische Speichermanagement-Software zur Verfügung, die einen nahezu unbegrenzten Mailbox-Speicher ermöglicht. Durch den Einsatz unterschiedlicher Servermodelle und Speichersysteme lässt sich das "easyXchange-System" von 300 bis über 15.000 Anwender skalieren. Gegen Ausfälle gefeit -
Verfügbarkeit auch bei Zwischenfällen Speichersysteme müssen rund um die Uhr arbeiten - ein Backup sollte nicht mehr zur Anwendungsunter-brechung führen. Gleichzeitig schrumpft die maximal tolerierte Zeit für Datenwiederherstellungs-Läufe (Recovery). Darüber hinaus wollen immer mehr Anwender in der Lage sein, auch im Katastrophenfall ihre Daten in kürzester Zeit wieder verfügbar zu haben. Um diese Anforderungen zu erfüllen, kommen Techniken zur Online-Datenspiegelung und -Datenreplikation zum Einsatz. Doch oftmals reicht es nicht aus, die replizierten Daten am gleichen Standort in lediglich durch Brandschutzmauern getrennten Rechenzentren vorzuhalten. Katastrophen die ganze Regionen betreffen - wie etwa Erdbeben oder Flut - würden hier sowohl den Zugriff auf den Originaldatenbestand wie auch auf die Replikation gefährden. Gefragt sind daher Ansätze, die den Aufbau eines Recovery-Zentrums in großer Distanz ermöglichen. Dafür haben EMC und Fujitsu Siemens Computers eine Lösung für die Katastrophensicherung über große Distanzen entwickelt: Die EMC-Software "SRDF/Asynchronous Remote Replication" für die Datenspiege-lung arbeitet hierfür Hand in Hand mit der "PRIMECLUSTER"-Produktsuite für hohe Verfügbarkeit von Fujitsu Siemens Computers. Mit dieser Kombination haben die beiden Unternehmen den Ausfall und die Wiederherstellung einer SAP-Datenbank zwischen zwei Rechenzentren in den USA und Irland erfolgreich demonstriert. Innerhalb von nur vier Minuten und 35 Sekunden nach dem Ausfall der Datenbank liefen die SAP-Anwendungen zuverlässig in einem 3.000 Meilen entfernten Recovery-Zentrum auf der anderen Seite des Atlantiks. So können Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten - selbst wenn ein komplet-tes Rechenzentrum im Unternehmensverbund ausfällt. Storage-Intelligenz aus einer
Hand "Wir bieten unseren Kunden vollständige Speicherlösungen aus den besten am Markt befindlichen Komponenten, und zwar alles aus einer Hand", fasst Helmut Beck die Leistungen von Fujitsu Siemens Computers zusammen. Das deutsch-japanische Gemeinschaftsunternehmen begleitet Storage-Projekte von der ersten Idee über die Konzeption und Planung bis hin zur erfolgreichen Umsetzung in den laufenden Betrieb. Durch professionelle Services, ein umfassendes Produktspektrum und weitreichende Partner-schaften ist das Joint-Venture in der Lage, auch in einer sehr heterogenen IT-Infrastruktur für alle Server- und Speicherwelten die passenden Lösungen anzubieten. Zu den Partnern zählen beispielsweise EMC, Network Appliance, Computer Associates, ADIC, StorageTek und Brocade. (ma) Helmut Beck ist Vice President
und Leiter des Geschäftszweigs "Storage" bei Fujitsu Siemens Computers.
Vor dem Joint Venture mit Fujitsu bekleidete er die gleiche Funktion bei
Siemens Computer Systems. Nach seinem Mathematik- und Informatik-Studium an
der Ludwig-Maximilians-Universität in München war er in den Jahren 1983 bis
1985 als Assistent an der selben Universität tätig. 1985 trat er als Manager
für "System-Architektur" in die Siemens AG, München, ein. Ab dem
Jahr 1989 übernahm er als Projektmanager die Verantwortung für das
Betriebssystem BS2000. In den Jahren 1992 bis 1995 war er in der ehemaligen
Siemens Nixdorf Informationssysteme AG, Paderborn, verantwortlich für die
Entwicklung von "System-Konzepten". Von 1995 bis 1998 war er Leiter
des Competence Centers "Storage Solutions" bei Siemens Nixdorf. Fujitsu Siemens Computers Pressekontakt: Amy M.K. Flécher Tel. (089) 3222-4460, Fax (089) 3222-4466 E-Mail: amy.flecher@fujitsu-siemens.com Kontakt: Andrea Stercken,
PR Manager Tel. (089) 3222-4458, Fax
(089) 3222-4466 E-Mail: andrea.stercken@fujitsu-siemens.com |
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