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Rubrik: Produkte/Hintergrund Großer Lauschangriff aus dem Web - Wie man Spyware auf dem PC erkennt Anwender können erkennen, ob ihr Rechner bereits von Spyware (24.01.05) - IDC stuft Spyware als viertgrößte Gefahr für die Netzwerksicherheit ein, noch vor Spam und Cyber-Terrorismus. Der Sicherheitsspezialist Aladdin Knowledge Systems gibt Anwendern Kriterien zur Hand, mit denen sie erkennen können, ob ihr Rechner bereits befallen ist.
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Legale Aspekte von Spyware Als Spyware wird Software bezeichnet, die persönliche Daten des Benutzers ohne dessen Wissen oder gar Zustimmung an den Hersteller der Software oder an Dritte sendet - während gleichzeitig die Aktivitäten des Browsers beeinträchtigt werden. Meist dienen die Programme dazu, das Surf-Verhalten im Internet zu analysieren, um gezielt Werbe-Banner oder Popups einzublenden, die den Interessen des Benutzers angepasst sind. Spyware gelangt häufig im Paket mit interessanten Programmen auf den Rechner des Anwenders, deren Installation der Anwender explizit zugestimmt hat. Aus diesem Grund lässt sie sich nicht genauso bekämpfen wie Viren. So kann ein Antiviren-Softwareanbieter beispielsweise einen Virus entfernen, ohne den Benutzer überhaupt davon in Kenntnis zu setzen. Dass er dann allerdings auch ein Programm löscht, dessen Installation der Anwender vorher selbst zugestimmt hat, macht die Sache rechtlich problematisch. Hinzu kommt, dass zahlreiche Spyware-Programme nicht gegen das Gesetz verstoßen. Typische Indizien für Spyware-Befall Anwender können jedoch in Erfahrung bringen, ob Spyware oder Adware auf ihr System gelangt ist und entsprechend reagieren. Die folgenden typischen Symptome treten auf, wenn ein System bereits infiziert ist:
1.
Unverhältnismäßig viele Pop-up-Fenster werden geöffnet, selbst wenn Pop-up-Blocker im Einsatz sind.
2.
Es erfolgt eine automatische Weiterleitung auf andere Web-Seiten, die gewünschte Seite wird vom Browser jedoch nicht geöffnet. Dies kann ein Dauerzustand sein, aber genauso nur gelegentlich auftreten.
3.
Neue Symbolleisten, Menüs oder Schaltflächen werden dem Browser hinzugefügt, die der Anwender nicht selbst installiert hat.
4.
Die Startseite des Browsers ist nicht mehr die vom Anwender eingestellte und lässt sich auch nicht effektiv ändern.
5.
Die Standardeinstellung für Suchmaschinen wurde geändert. Wird eine gesuchte Seite nicht gefunden, so wird der Anwender auf unbekannte Suchseiten weitergeleitet, die extrem marketinglastig sind.
6.
Neue Symbole und Applikationen erscheinen auf der Taskleiste, ohne dass der Anwender etwas installiert hätte. Häufig handelt es sich um eine Uhrzeit- und Wetteranzeige.
7.
Neue Links und Ordner werden automatisch den Favoriten hinzugefügt.
8.
Eine große Zahl zusätzlicher Hyperlinks wird in allen besuchten Websites angezeigt, manchmal verschiedenfarbig unterstrichen, hervorgehoben etc.
9.
Eine erheblich höhere Netzwerkaktivität ist zu beobachten, selbst wenn das System eigentlich im Leerlauf sein sollte.
10.
Eine signifikant beeinträchtigte Rechnerleistung, wie z.B. lange Wartezeiten beim Hochfahren, Anmelden oder generell beim Ausführen von Befehlen, tritt auf.
11.
Unbekannte Dialogfelder, die nicht von Microsoft, sondern von anderen Anwendungen, die der Anwender nicht installiert hat, stammen, fordern den Anwender zu merkwürdigen Eingaben auf.
12.
Neue Modem-Einwählverbindungen zu teuren Internet-Verbindungen werden im System angezeigt. Das Modem verbindet sich ohne Aufforderung, die Telefonrechnung hält unangenehme Überraschungen bereit.
13.
Systemabstürze sowie eine eingeschränkte Funktionalität von Anwendungen und unerklärliche Fehlermeldungen häufen sich. (Aladdin: ma) |
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