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"PodPorn" oder "PornCasting": Pornografie-Risiko durch Digital Media Player Internet-basierte Unterhaltungsgeräte verfügen über keinerlei Filterfunktionen (15.02.06) - Das Tückische an manchen Neuheiten aus der Unterhaltungselektronik ist, dass die verführerischen Geräte oft Gefahren bergen, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. SurfControl warnt Eltern jetzt vor dem Pornografie-Risiko, dem jugendliche Nutzer durch die neuen Digital Media Player wie "video iPod" und PlayStation Portable (PSP) von Sony ausgesetzt sind. Mit beiden Geräten kann man Musikvideos aus dem Internet herunterladen und ansehen. Leider eignen sich die tragbaren Digital Media Player auch dazu, pornografische Inhalte herunterzuladen und abzuspielen - ein Phänomen, das inzwischen als "PodPorn oder "PornCasting" bezeichnet wird. Denn immer mehr pornografische Videoclips werden eigens für diese Geräte konzipiert und im Internet zum einfachen Download angeboten. Die meisten Eltern kennen zwar das Pornografie-Risiko aus dem Internet, die Gefahr von "PodPorn" ist vielen jedoch nicht bewusst.
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Während viele PCs inzwischen mit eingebauten Funktionen ausgestattet sind, mit denen Eltern ihre Kinder am Konsum von ungeeigneten Inhalten hindern können, verfügen die Internet-basierten Unterhaltungsgeräte über keinerlei Filterfunktionen. Um ihren Nachwuchs wirklich schützen zu können, bedarf es daher besonderer Vorsicht und Engagement der Eltern. Wer die vom heimischen PC bekannten "Safe-Surfing-Regeln beachtet, geht dabei auch präventiv gegen "PodPorn" vor. Denn Geräte wie der video iPod übernehmen ihre Dateien direkt von einem PC. Jeder, der mit dem PC im Internet surfen kann, ist somit auch in der Lage, Filme auf seinen Computer herunterzuladen und anschließend auf den iPod zu übertragen. Da anstößige Videoclips im Internet kostenlos als iPod-freundliche Downloads verfügbar sind, sollten Eltern die Nutzung des PCs durch ihre Kinder besonders wachsam verfolgen und kontrollieren. Dabei sind viele Tipps leicht umsetzbar: Schon indem der Computer an einem einfach zugänglichem Platz steht, können Eltern die Internet-Gewohnheiten ihrer Schützlinge im Auge behalten und die Downloads überwachen. Der Gebrauch von Web-Filtering-Software ist außerdem sehr hilfreich. Denn diese Software ist so konzipiert, dass Eltern schädliche Seiten sperren und auch nachverfolgen können, wie und wann ihre Kinder das Internet nutzen und welche Websites sie besucht haben. Kommen Geräte wie der PSP von Sony ins Spiel, wird die
Kontrolle allerdings schwieriger. Denn diese verfügen über einen direkten
Internet-Zugang. Damit haben es Kinder besonders leicht, auf die Inhalte
ihrer Wahl zuzugreifen. In diesen Fällen ist der offene Dialog noch immer die
effektivste Prävention. Um sicherzustellen, dass kinderfreundliches Material
angesehen wird, sollten Eltern mit ihren Kinder über den richtigen Umgang mit
dem Internet regelmäßig sprechen. (SurfControl: ra) |
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