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Holographische Datenspeicherung könnte eine Rolle bei der Langzeitarchivierung spielen CeBIT 2006: Streifzug durch die optische Speichergeschichte (03.03.06) - Mit einer Zeitreise durch die Welt der optischen Archivierung wird die ASM den CeBIT-Besuchern spielerisch die Unterschiede der verschiedenen Speichertechnologien vermitteln. Am Stand der Dicom Deutschland AG (Halle 1, Stand A62) können Interessenten anhand zahlreicher Technologie-Exponate Speichermedien der vergangenen 20 Jahre sowie die heutigen und zukünf-tigen Technologien betrachten, anfassen und ausprobieren.
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Unter dem Motto "Datenspeicherung begreifen“ wird in acht Bereichen jeweils eine Technologie erklärt: Beginnend mit der Magneto-Optical-Disc über die CD und DVD bis hin zu den heutigen Blaulichtlaser-Medien PDD und UDO. Die restlichen Bereiche befassen sich mit zukünftigen Speicherformaten wie Holographie, HD-DVD und Blu-ray. Letztendlich wird noch die Funktionalität der Festplatte dargestellt. Jeder Bereich ist mit einem Laufwerk, einem Medium und einigen Medien-Slots der jeweiligen Technologie ausgestattet. So kann der Besucher selbst die unter-schiedlichen Einsatzgebiete und Ablaufverfahren der verschiedenen Speicherarten "live" erkunden. In Gegenwart eines ASM-Mitarbeiters werden die einzelnen Spezifikationen der Hardware verständlich erklärt. "Viele Interessenten wissen oft gar nicht, welche der Technologien sich für ihre speziellen Archiv-anforderungen eignen. Man verliert schnell den Überblick, welche Formate über welche Funktionali-täten verfügen. Unsere Technologie-Exponate dienen dazu, die Leute schnell und informativ aufzuklären, erläutert Johann Deters, Geschäftsführer der ASM. Gerade die neuen Formate der Blaulichtlaser-Medien wie Blu-ray, HD-DVD, PDD, UDO und der Holographie unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Nicht nur die Speicherkapazitäten und Datentransferraten variieren sondern auch die Einsatzzwecke sowie die Schreib- und Leseverfahren differenzieren sich voneinander sehr stark. Nach der noch frischen Markteinführung von PDD und UDO
könnte in Zukunft auch die hologra-phische Datenspeicherung eine wichtige Rolle für die Langzeitarchivierung spielen. Bisherige Medien erreichen eine Kapazität von bis zu 30 Gigabyte (GB) und eine Transferrate von 8 Megabyte pro Sekunde (MB/s). Durch das Verfahren der Holographie wird sich das Speichervolumen auf 300 GB pro Datenträger und die Übertragungsrate auf 160 MB/s erhöhen. Wobei die physische Abmessung einer Disc (Durchmesser etwa 12 - 13 cm) nahezu identisch mit der heutigen sein wird. Erste Laufwerke befinden sich bereits bei ASM in der Testphase. Die auf der Holographie-Techno-logie basierenden Speichermedien werden sowohl mit einem roten als auch mit einem blau-grünen Laser beschrieben und gelesen. Mit einer Medienlebensdauer von mindestens 50 Jahre eignen sich die holographischen Datenträger bestens für die Langzeitarchivierung.
(ASM: ra) |
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