Rubrik: Produkte/Hintergrund

10 Leitlinien der Speichervirtualisierung

Speicherverwaltung, -management und -konsolidierung

(26.06.06) - DataCore Software präsentiert die wichtigsten Resultate aus zahlreichen Anwender-Roundtables mit weltweit agierenden Unternehmen. Als Leitlinien der Speichervirtualisierung werden die Erfahrungen bei der Arbeit mit DataCores Produkten für Speicherverwaltung, -management
und -konsolidierung für die Industrie veröffentlicht.

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Teilnehmer der Roundtables waren unter anderem Vertreter von Maimonides Hospital (USA), Canon (USA), NewYork-Presbyterian Hospital (USA), Fidelity’s Homebuilders Financial Network (USA), World Savings (USA), Fingerhut (USA), Hunterdon Medical Center (USA), Yorkshire Water (UK), Stephenson Harwood (UK), NAPP Pharmaceuticals (UK), Degussa (Deutschland), Bitburger (Deutschland).

"In den letzten sechs Quartalen hat DataCore regelmäßig Anwendertreffen in Amerika, Europa und im asiatischen Raum organisiert", sagt George Teixeira, President und CEO von DataCore Software. "Die Erfahrungen, die wir bei diesen Treffen zusammentragen konnten, sind immens. Wir haben uns entschlossen, diese mit der gesamten Datenspeicher-Community teilen, weil wir überzeugt sind, dass die gewonnenen Best Practices für die Industrie von enormem Nutzen sein werden."

1.       Vermeiden Sie Komplexität.

Hardwareunabhängigkeit vermeidet hohe Anschaffungskosten, die Anwender waren sich jedoch einig, dass die Hardware innerhalb eines Standortes standardisiert (z.B. maximal 2-3 verschiedene Modelle/Hersteller) und nach Funktionen (z.B. Backup) oder nach Applikationstyp aufgeteilt werden sollte. Auf diese Weise sollen Probleme leichter isoliert werden können, Systeme vor redundanten Pfaden und zentrale Stellen bei der Spiegelung geschützt werden.

2.       Flexibilität ist wichtig. Vermeiden Sie Hardwarebindung und proprietäre Hardware.

Teilnehmer unserer Anwender-Roundtables bekräftigen die Vorteile einer hardwareunabhängigen, übertragbaren Managementsoftware, welche bei der Wahl der einzubindenden Hardware höchste Flexibilität bietet. Interessant ist auch, dass viele Anwender virtueller Speicher die Vorzüge der Virtualisierung erkannt haben, weil sie bereits die virtuellen Server schätzen.

3.       Dokumentieren Sie Ihre Storage Area Network (SAN) -Umgebung.

Dieser Punkt wird oft vernachlässigt, da seine Bedeutung oft erst zu spät erkannt wird. Die Planung und Dokumentation der Namenskonvention hilft Komplexität zu vermeiden, wenn das Netzwerk wächst. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Namenskonvention zu überdenken und halten Sie sie einfach und logisch, sodass sie mit ihren Systemen wachsen kann.

4.       Testen, testen, testen.

Anwender weltweit begrüßen die Vorteile des Vorabtests oder der SAN-Testumgebung.

5.       Mitarbeiter, Produkte und Prozesse sind gleich wichtig.

Speichermanagement erfordert das Verständnis der Skills, des Trainings und der Prozesse Ihrer Organisation. Erwarten Sie keine Wunder - die Software ist von zentraler Bedeutung, doch müssen Sie bei der Virtualisierung auch viele andere Prozesse überdenken, um die gewonnenen Vorteile und Einsparungen voll nutzen zu können.

6.       Gute Zäune machen gute Nachbarn.

Trennen Sie ihre Speicherbewegungen von Ihrem internen/öffentlichen Netzwerk (z.B. Sicherheit) und beschränken Sie den Zugriff auf "geschultes" Personal, welches das SAN versteht. SAN unterstützt viele Server und Anwender, Best Practices und Training müssen mit einbezogen und eingesetzt werden.

7.       Investieren Sie in ein SAN mit fortschrittlichen Lösungen für das Speichermanagement, um mehr Konnektivität zu erreichen.

Heutige moderne Funktionen für das Speichermanagement schließen Speichervirtualisierung, automatisierte Tools, Snapshots, Continuous Data Protection (CDP) -Technologie, Poolbildung des Speichers, "selbständig" wachsende virtuelle Kapazität mit ein. Sie machen Ihr SAN skalierbar und ermöglichen, neuen Anforderungen zu entsprechen.

8.       Entscheiden Sie sich für eine SAN-Lösung mit völliger Redundanz.

In einem korrekt eingerichteten SAN wird eine sehr gute Hochverfügbarkeit erreicht. Ihre SAN-Lösung muss, um beste Resultate zu erzielen, völlig redundant ausgelegt sein und über zwei Kontroller, doppelte Stromversorgung, Kühlung und Netzwerkverbindung, sowie leicht zu transferierende Plattenlaufwerke und -komponenten verfügen.

9.       Zukunftssicherheit für Speichermanagement.

Computer entwickeln sich jedes Jahr weiter, Preise für Platten sinken stark, neue Innovationen wie iSCSI und SAS sind jetzt praxiserprobt. Sie stellen sicher, dass Ihre Infrastruktur hardwareunabhängig ist und können neue sinnvolle Innovationen einbinden. Suchen Sie eine Speichermanagementsoftware und ein SAN aus, die klein anfangen und garantieren, dass sie leicht und kosteneffektiv wachsen können und Upgrades ohne Ausfallzeiten bieten.

10.   Schaffen Sie einfache Strukturen und vermeiden Sie Komplexität bei Backup und Disaster Recovery.

Vereinfachen und reduzieren Sie Backup-Prozesse mit CDP-Technologien, Disk-to-Disk-Kopien und Snapshots. Sie bieten dem Anwender bessere Kontrolle über ihre Datensicherheit und Backup-Prozesse und ermöglichen ihnen, Disk-Technologien für Speicherpuffer zu nutzen und Ausfallzeiten für Backups zu umgehen. Nutzen Sie - sofern durchführbar - die einfache synchrone Spiegelung Ihres Speicherpools für das Disaster Recovery (über das Gelände oder die ganze Stadt) oder die neue asynchrone IP-basierte Spiegelung für die kosteneffektive Replikation über weitere Entfernungen. (Data Core: ra)

 

 
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