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IBM umreißt Details bei der nächsten Generation von Speichersystemen Intelligente Speichergeräte und Speicherklassen-Hauptspeicher (15.09.06)) - IBM stellt im Almaden-Forschungszentrum künftige mögliche Szenarien für das Rechenzentrum vor, basierend auf Projektfortschritten bei intelligenten Speichersystemen und Speicherklassen-Hauptspeicher. Die Veranstaltung feierte auch das fünfzigjährige Jubiläum zur Einführung der ersten Festplatte, der IBM 350 Disk Storage Unit für den 305 RAMAC-Computer. Diese Produktankündigung im Jahr 1956 gilt als eine der wichtigsten Produktankündigungen im Bereich der Speicher- und Informationstechnologien überhaupt.
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Wissenschaftler und Forscher umreißen heute eine Reihe von Schlüsselprojekten für die Zukunft, darunter: · Speicherklassen-Hauptspeicher - ein neuer Weg zur Schaffung schnellerer Speichersysteme: Das IBM Storage Class Memory (SCM)-Projekt fokussiert auf die Schaffung von preiswertem, hochleistungsfähigen und zuverlässigem Solid-State-RAM-Speicher, der einmal Festplatten und oder Flash-Speicher ersetzen könnte. Mögliche Anwendungsbereiche dieser Technologie könnten schnell startende PCs einschließen, die in wenigen Sekunden nach Einschalten einsatzbereit wären, im Gegensatz zu der heute wesentlich längeren Start-Zeit (Booten) heutiger Systeme. · Intelligenter Datenspeicher: Künftige Datenspeichersysteme werden mehr als nur Ablageräume für Daten sein. Sie werden eine große Vielzahl von modernen Datenmanagement- und Analyseeigenschaften mitbringen, die effizientere Verwaltung und Nutzung der Daten ermöglichen können. Auch bei der Verhinderung von möglichem Datenmissbrauch und für bessere Identitätsprüfungen können solche Systeme künftig möglicherweise einen besseren Beitrag leisten. · Speichersysteme, die rechnen: Eine intelligente Nutzung von Rechenleistung wird durch die logische Partitionierungstechnologie (LPAR) ermöglicht, die es erlaubt, virtuelle Server auf einem Speichersystem (Storage Server) einzurichten. Diese können möglicherweise Anwendungen schneller machen, indem Storage-Server-Ressourcen eigens zur Nutzung hierfür bereitgestellt werden. · Fortschritte im Speichermanagement, im Kreuzungsbereich von Virtualisierung und Autonomic Computing: Die Handhabung der Datenflut wird zunehmend zu einem riesigen und teuren Unterfangen. IBM Lösungen basieren hier auf offenen Standards, die autonome, Policy-basierte Protokolle verwenden, um heterogene Dateninfrastrukturen effizient von einem zentralen Kontrollpunkt aus zu verwalten. IBM wird darüber hinaus weitere Detaileinblicke in Technologiefortschritte geben, die es ermöglicht haben, das Speicherband als die kosteneffektivste Methode für die Speicherung riesiger Mengen an Daten beizubehalten. Während Skeptiker den Tod des Speicherbands seit Jahren voraussagen, entwickeln IBM und Partner die Technologie für die heute absehbare Zukunft weiter. Der Speicherbedarf in Unternehmen wächst dramatisch. Als IBM die 350 Disk Storage Unit im September 1956 einführte, konnten seine umgerechnet ca. 5 Megabyte Kapazität eine Datenmenge speichern, die es erlaubt hätte, im Vergleich beispielsweise ein digitalisiertes Bild der "Mona Lisa" zu speichern. Im Vergleich kann das aktuelle "IBM System Storage DS8000 Turbo" bis zu 320 Terabyte an Information speichern. Das entspricht mehr als allen Bildern des Guggenheim Museums, sowie des Louvres, des Metropolitan Museum of Art sowie weiterer Museen zusammen. In einem anderen Beispiel: Währen 1956 die 350 Disk Storage Unit die gesammelten Werke von Shakespeare in digitaler Form speichern konnte, könnte das heutige DS8000-System mehr als 76 Millionen Kopien von Shakespeares Werken aufnehmen. Die IBM 350 Disk Storage Unit wurde am 4. September 1956 vorgestellt; der 305 RAMAC Computer am 12. September 1956. (IBM: ra) |
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