Rubrik: Produkte/Hintergrund

Unabhängiges Testlabor bestätigt: Spyware-Schutz von Vista hat Lücken

Ergebnisse unterstreichen, dass Microsoft die Vista-Sicherheitskom-ponenten verbessern muss

(26.02.07) - PC Tools hat die Ergebnisse eines unabhängig vom Enex Testlab durchgeführten Vergleichstests von Anti-Spyware-Software inklusive der Microsoft-eigenen Lösung Windows Defender bekanntgegeben. Das Unternehmen beauftragte das unabhängige Testlabor Enex Testlab, um herauszufinden, wie sich Windows Defender gegen das eigene Produkt "Spyware Doctor" und andere Drittanbieterlösungen schlägt.

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Das international anerkannte Testlabor führt seit 17 Jahren Vergleichstests durch. Enex untersuchte während des gesamten Jahres 2006 identische Bedrohungen bei führenden Anti-Spyware-Lösungen.

"Wir haben mehrere Anti-Spyware-Anbieter einer gewissenhaften Prüfung unterzogen, um den derzeitigen Stand des Schutzes vor Spyware im Jahr 2006 zu bestimmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Windows Vista mehr benötigt, um einen effektiven Systemschutz zu gewährleisten. Sicherheitslösungen von Drittanbietern, besonders im Bereich Anti-Spyware, stellen weiterhin grundlegende Komponenten für den Schutz von Anwendern dar“, erklärt Matt Tett, Senior Test Engineer bei Enex Testlab.

"Wir beobachten mit großem Interesse die Entwicklung des Sicherheitskonzepts bei Microsoft Vista. Microsoft hat kein leichtes Spiel damit, den wachsenden Umfang gefährlicher Malware-Attacken in den Griff zu bekommen, gerade auch, weil es die Abwärtskompatibilität und Bedienerfreundlichkeit gewährleisten will. Aufgabe dieser unabhängigen Untersuchung war es zu zeigen, wie wir bei der Abwehr realer Gefahren in einem längeren Zeitraum abschneiden", kommentierte Simon Clausen, CEO von PC Tools.

Untersuchungen anderer Anbieter von Sicherheitssoftware offenbarten Schwächen in der Sicherheit von Vista wie ineffektive Abwehrmechanismen, schleppende Updates von Sicherheits-Definitionen und einen schwachen, vorinstallierten Anti-Spyware-Schutz. Die unabhängigen Ergebnisse von Enex Testlab unterstreichen erneut, dass Microsoft die Vista-Sicherheitskomponenten verbessern muss, um die Anwender zu schützen.

Das Gesamtergebnis der von Enex im Jahr 2006 durchgeführten Untersuchungen zeigt, dass der Quick-Scan von Microsoft Windows Defender nur 46,61 Prozent der gefährlichen Bedrohungen abwehren konnte, bei einer Abwehr von 53,39 Prozent im Full-Scan-Modus. Unter den gleichen Testbedingungen und zum selben Zeitpunkt wehrte der Quick-Scan von Spyware Doctor 83,26 Pro-zent und der Full-Scan 88,69 Prozent der gefährlichen Bedrohungen ab. Damit rangierte Spyware Doctor über den gesamten Betrachtungszeitraum an erster Stelle vor Defender und anderen führenden Anti-Spyware-Lösungen. (PC Tools: ra)

 

 
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