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Wireless LAN enthält technische und wirtschaftliche Fallstricke - mit gefährlichem Ausmaß Vorhandene Schwachstellen laden zum kostenlosen Mitsurfen ein (11.09.07) - Die Resultate eines Feldversuchs, bei dem per Flugzeug aus der Luft WLANs (Wireless Local Area Networks) analysiert wurden, sind alarmierend: Über die Hälfte aller eruierten Zugangspunkte waren unverschlüsselt und damit anfällig für Hacker-Angriffe. Dies spiegelt exemplarisch das Sicherheitsbewusstsein vieler Unternehmen und Anwender in punkto WLAN wider. Mit dem Nutzerzuwachs und der Popularität dieser Technologie steigt allerdings gleichzeitig das Gefahrenpotenzial - die Sicherheitsrisiken sind dagegen oft unbekannt.
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WLAN als flexible, kostengünstige, schnelle und einfach zu installierende Verbindungsmethode etabliert sich zunehmend sowohl in Unternehmen als auch in Privathaushalten. Öffentliche Hot-Spots schießen wie Pilze aus dem Boden und die zur Verfügung stehende Bandbreite wächst stetig. "Einbruch" in offene Funknetze - Surfen zum
Nulltarif Mit dem Anwenderboom steigt aber bislang nicht das Bewusstsein für die Gefahren, die hier lauern. Problemlos können sich Hacker, auch ohne umfassendes Expertenwissen, in fremde Netzwerke einwählen und werden so zu ungebetenen Gästen in fremden WLANs. Die Beweggründe sind unterschiedlich - so reicht die Palette der Angreifer von Abenteurern (wie Wardrivern) über Bandbreitendiebe bis hin zu sachkundigen Angreifern. Um ungesicherte Funknetze aufzuspüren, gibt es mehrere Methoden wie z.B. Warchalking (Markierung von an einem bestimmten Ort empfangbaren WLAN-Netzen mittels Farb- oder Kreidezeichen an z.B. Häuserwänden) oder das so genannte WLAN-Sniffing. Oft reichen lediglich ein Laptop mit Wireless-LAN-Karte, eine Antenne und eine entsprechende Schnüffel-Software, die im Internet zum Download bereit steht und mit der die Zugangsdaten ausgespäht werden können. Marco Di Filippo, Geschäftsführer der VisuKom Deutschland GmbH erklärt: "Eine beliebte Methode, sich die vorhandenen Sicherheitslücken zu Nutze zu machen, ist das so genannte Wardriving, welches sich mittlerweile quasi zu einer Art Sport entwickelt hat. Es handelt sich dabei um das systematische Suchen nach WLANs mit Hilfe eines Fahrzeugs. Der Hacker spürt mit seinem Laptop im Vorbeifahren ungesicherte Netzwerke auf." Der Experte ergänzt: "Dieser Trend ist nicht verwunderlich - die vorhandenen Schwachstellen laden geradezu zum kostenlosen Mitsurfen ein." (VisuKom: ra) |
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