Rubrik: Produkte/Hintergrund

IT-Sicherheit - Total Cost of Ownership im Mittelstand

Einsparmöglichkeiten durch eine Security-Service-Dienstleistung gegenüber einer Gateway-Appliance-Lösung

(01.11.07) - Spam macht in vielen Unternehmen mittlerweile deutlich über 80 Prozent aller empfangenen E-Mails aus, nicht selten liegt dieser Wert sogar bei über 90 Prozent. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geht in seinen Studien davon aus, dass den Unternehmen für jede empfangene Spam-Mail unnötige Kosten in Höhe von 10 bis 18 Cent entstehen - andere Organisationen, wie etwa die Marktforscher von IDC, rechnen sogar mit bis zu dem Fünffachen dieser Werte. Einem Unternehmen mit 500 Mitarbeitern, die täglich jeweils nur 10 Spam-Mails empfangen, entsteht damit selbst bei sehr konservativer Schätzung ein Schaden von 500 Euro am Tag - oder etwa 180.000 Euro pro Jahr. Ein guter Spam-Schutz kostet zwar Geld, kann aber merklich Kosten einsparen. Eine Betrachtung der Total Cost of Ownership (TCO) - also der Summe aller direkt und indirekt anfallenden Kosten eines Systems über dessen Lebenszyklus - gibt Aufschluss.

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Die Einsparmöglichkeiten durch eine Security-Service-Dienstleistung gegenüber einer Gateway-Appliance-Lösung sind bei einem Unternehmen mit 2.000 Anwendern immens. Pro TCO-Lebenszyklus der Appliance rechnet man mit einem gesamten Investitionsvolumen von etwa 16.000 Euro. Für Support- und Updateverträge sind in der Regel jährlich etwa 20 Prozent der Investitions-summe zu veranschlagen. In diesem Fall belaufen sich die Subskriptionskosten auf über 3.000 Euro. Für die Security-Plattform allein entstehen insgesamt also Kosten in Höhe von 8.500 Euro pro Jahr, zuzüglich der Kosten für notwendige Upgrades. Hinzu kommen interne oder externe Kosten für die Implementierung. Die Kosten für den Helpdesk erhöhen sich erfahrungsgemäß proportional zur Zahl der Anwender. Das gleiche gilt für den Produktivitätsverlust der Mitarbeiter durch die Support-Anrufe. Entsprechend größer wird auch das Einsparpotential bei der Entscheidung für einen Hosted Security Service, der zu einer drastischen Reduzierung der Support-Calls führen kann. Führt man die TCO-Analyse konsequent durch, sind bei einer Nutzerzahl von 2.000 Mitar-beitern Einsparungen in Höhe von bis zu 20.000 Euro pro Jahr möglich.

Die Kosten steigen, wenn man die 2.000 Anwender auf mehrere Niederlassungen verteilt. Bei einer gehosteten Security-Service-Dienstleistung dagegen ändert die Anzahl der Standorte und Mailserver nichts an den Servicekosten, da diese sich ausschließlich an der Anzahl der Benutzer bzw. Mailboxen orientieren.

Besonders mittlere Unternehmen mit einer dezentralen IT-Infrastruktur profitieren also von Hosted Security Services. Der redundant ausgelegte Hosted Security Service "mailDefend" von Kaspersky Lab bietet eine garantierte Verfügbarkeit von 99,999 Prozent und aufgrund kaskadierter und zusätzlicher, nicht auf Signaturen basierter Virenscanner ein hohes Maß an Sicherheit. (Kaspersky: ma)

 

 
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