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Kampf gegen Spam-Sintflut ist nicht aussichtslos Von 1000 Spam-Mails kommen im Schnitt nur noch drei Stück durch (22.01.08) - Wer kennt sie nicht: sogenannte Spam-Mails, in denen für zweifelhafte Produkte geworben wird oder die wertlose Tipps zur Geldanlage enthalten. Obwohl gegen mehrere große Spam-Vsender bereits gerichtlich vorgegangen wurde, nimmt die Anzahl unerwünschter E-Mails nicht merklich ab, sondern entwickelt sich teilweise schon zu einer wahren Sintflut. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls der IT-Dienstleister und Firewall-Hersteller DomainCube.
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Der Kampf gegen die tägliche Spam-Flut ist aber keineswegs aussichtslos. Ein guter Spam-Filter kann unerwünschte Werbemails zuverlässig erkennen und von echten E-Mails unterscheiden. Dabei liefert aber nicht jedes Produkt gleich gute Ergebnisse. Wie kann eine Software Spam-Mails von echten E-Mails unterscheiden und dabei eine so hohe Trefferquote erzielen? "Wir setzen auf eine Filtertechnik, die eingehende E-Mails auf Spam-typische Merkmale untersucht und zusätzlich mit tagesaktuellen Blacklists abgleicht", erläutert Thorsten Wille, bei DomainCube verantwortlich für die Entwicklung des ProxGate Security Servers. "Dadurch arbeitet der Filter sehr zuverlässig. Auf unserem eigenen Mailserver erreichen wir damit eine Trefferquote von etwa 99.7 Prozent." Anders ausgedrückt: Von 1000 Spam-Mails kommen im Schnitt nur noch drei Stück durch. Unzweifelhaft ein sehr gutes Ergebnis. Natürlich kann eine solch hohe Quote nicht immer erreicht werden. "Aber wir kommen nah heran", führt Thorsten Wille weiter aus. "In der Regel schwankt die Erkennungsrate nur in der Nachkommastelle. Eine Quote unter 99 Prozent haben wir schon ziemlich selten." Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Gefahr sogenannter "false positives", also die eigentlich erwünschte E-Mail eines Kunden oder Geschäftspartners, die vom Filter fälschlicherweise als Spam erkannt und aussortiert wird. Zu dieser Thematik erklärt Thorsten Wille: "Dies kommt zum Glück sehr selten vor. Solche Fehlalarme können zum Beispiel bei automatisch generierten Nachrichten vorkommen oder bei E-Mails, die ungültige Absenderinformationen enthalten." Auch hierfür gibt es eine Lösung, nämlich das Eintragen der betreffende Absenderadresse in die persönliche Whitelist. Dann lässt der Spamfilter E-Mails von diesem Absender grundsätzlich durch, auch wenn die Header-Informationen eigentlich auf Spam hindeuten. Der Installationsaufwand eines solchen Anti-Spam-Systems hält sich in Grenzen. Der ProxGate Security Server wird als Gateway in das Netzwerk eingebunden und filtert die E-Mails bereits, bevor sie auf den PC-Arbeitsplätzen beziehungsweise im hausinternen Mailsystem ankommen. Mit anderen Worten: die Installation zusätzlicher Software an den Arbeitsplätzen ist nicht notwendig und das bisher verwendete E-Mail-Programm kann beibehalten werden. Somit müssen sich die Mitarbeiter nicht umgewöhnen, denn für sie ändert sich nichts. (DomainCube: ra) |
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