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Tipps für den Notebook-Kauf: Als Desktop-Ersatz ist ein großes Display von Vorteil Je nach Betriebssystem sollte das Notebook über mindestens 2 GB Arbeitsspeicher verfügen (25.07.08) - Immer mehr PC-Nutzer lassen sich von der Flexibilität und Unabhängigkeit eines Notebooks überzeugen. Gerade im Sommer sind die Vorzüge nicht zu unterschätzen. Damit der Laptop allen Ansprüchen gerecht wird, gibt der Computernotdienst "PC-Feuerwehr" Ratschläge, was beim Kauf eines Rechners zu beachten ist.
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Weltweit wurden in den ersten drei Monaten beinahe 35 Prozent mehr tragbare Rechner verkauft als im Jahr zuvor. Vor allem im Sommer kann man seinen Arbeitsplatz flexibel nach draußen verlagern und neben der Arbeit das schöne Wetter genießen. So wird das Cafe um die Ecke oder der Park zu einem angenehmen Arbeitsumfeld. Deshalb bieten Hersteller gerade jetzt nutzerfreundliche und preislich attraktive Rechner an. Doch welches Notebook ist das Richtige? Zunächst muss überlegt sein, ob das Notebook vor allem ein flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten ermöglichen oder eher platzsparend den privaten Rechner ablösen soll? Die mobile Alternative Wer an jedem Ort der Welt arbeiten will, braucht ein sehr leichtes Notebook. Der Computer-Experte Michael Kittlitz, Geschäftsführer der PC-Feuerwehr, rät bei einem portablen Arbeitsrechner zu einem Subnotebook mit einem Display im 11,1 Zoll Format. Als Subnotebook werden besonders kleine und leichte Notebooks bezeichnet. Die Ausstattung kommt der eines gängigen Notebooks gleich. Trotz kleinem Display, kann man bequem über mehrere Stunden arbeiten. Kittlitz rät auf Qualität und eine Auflösung von mindestens 1280 x 800 Bildpunkte des Gerätes zu achten. Sind es eher Office-Anwendungen, die den Arbeitsalltag bestimmen, empfiehlt sich ein Display im 14 Zoll Widescreen-Format. Bis zu vier Excel-Tabellen-Spalten können zum Beispiel mehr im Vergleich zu einem standardi-sierten Display angezeigt werden. Für eine detailgetreue Anzeige im Display empfiehlt sich eine OnBoard-Grafikkarte. Sie ist bereits installiert und verbraucht im Verhältnis zu anderen Grafikkarten deutlich weniger Strom. Da OnBoard-Grafikkarten allerdings 32 bis 64 Megabyte (MB) des Arbeitsspeichers benötigen, ist darauf zu achten, dass ausreichend Arbeitsspeicher von mindestens einem Gigabyte (GB) zur Verfügung steht. Arbeitet man viel von unterwegs, muss der Akku lange durchhalten. Die Laufzeit sollte mindestens vier Stunden betragen. Qualitätsvergleiche im Internet, beispielsweise auf den Online-Seiten der verschiedenen Computermagazine, und PC-Experten können vorab Auskunft erteilen, welches Modell zu empfehlen ist. Das Notebook als Ersatz für den Desktop-Rechner Möchte man sich ein Notebook anschaffen, um den Desktoprechner zu ersetzen, spielen Gewicht und Größe eine eher untergeordnete Rolle. Werden häufig Grafikprogramme gebraucht, der Rechner als Spielkonsole genutzt oder Filme geschaut, empfiehlt sich das Widescreen-Format, um den Lieblingsstreifen in voller Bandbreite genießen zu können. Die PC-Feuerwehr rät außerdem, darauf zu achten, dass die Grafikkarte eine einwandfreie Auflösung der Bilder und Spiele gewährleistet. Der Rechner muss über genügend Arbeitsspeicher verfügen. Ein bis zwei GB reichen, um alle gewünschten Anwendungen auszuführen, ganz gleich, ob zum Arbeiten, Spielen oder Schreiben. "Generell gilt, sich vor dem Kauf eines Notebooks, umfangreich über die technischen Daten zu informieren", meint Michael Kittlitz. "Da es sehr aufwändig und teilweise sogar unmöglich ist, ein Notebook aufzurüsten oder Einzelteile auszutauschen, muss man sich früh entscheiden, welche Ansprüche man an das Notebook hat". Checkliste für den Kauf eines Laptops: Arbeitsspeicher: Je nach Betriebssystem sollte das Notebook über mindestens 2 GB Arbeitsspeicher verfügen. Das neue Betriebssystem Windows Vista nimmt sehr viel Leistung des Rechners in Beschlag. Bei älteren Betriebssystemen, wie beispielsweise Windows XP, ist 1 GB Arbeitsspeicher ausreichend. Betriebssystem: Ein modernes Betriebssystem wie Windows Vista oder XP sollte auf jeden Fall beim Kauf des Notebooks dabei sein, da ansonsten Folgekosten von bis zu 200 Euro entstehen. Akku: Die Laufzeit des Akkus sollte mindestens vier Stunden betragen, wenn man das Notebook häufig mobil nutzt. In diesem Fall sollte man sich nach den Kosten für einen Zweitakku informieren. Software: Vor dem Kauf überlegen, ob wirklich alle Komponenten benötigt werden, die bei Angeboten im Notebook enthalten sind. Oftmals kommt man mit weniger aus. Qualität: Das Notebook sollte von einem Markenhersteller sein. Das verspricht nicht nur ein qualitativ hochwertigeres Produkt, auch der Support des Herstellers ist in der Regel kundenfreundlicher. In diesem Zusammenhang geben die Garantiebedingungen Aufschluss, ob im Notfall ein On-Site- oder Bring-in-Service vereinbart ist. On-Site-Service bedeutet, dass ein Computer-Experte kommt, um den Rechner zu reparieren. Bei der Bring-in-Variante wird der Rechner zur Reparatur eingeschickt. Garantie: Außerdem ist eine Garantieverlängerung bei solch hochwertigen Produkten sinnvoll. Größe & Größe: Wird das Notebook nur als Arbeitsrechner für Office-Anwendungen genutzt, empfiehlt sich ein kleines Display. Es bestimmt die Größe des Rechners und damit gleichzeitig das Gewicht. Das Display sollte nicht kleiner als 11,1 Zoll sein, um ein komfortables Arbeiten zu gewährleisten. Bei kleineren Geräten behindert die dementsprechend kleine Tastatur ein flüssiges Arbeiten. Als Desktop-Ersatz ist ein großes Display von Vorteil, eine Halterung für das Notebook und eine zusätzliche Tastatur ermöglichen ein bequemes Arbeiten. (PC-Feuerwehr: ma) An dieser Stelle möchten wir noch einen weiteren wichtigen
Tipp aus der Redaktion von IT SecCity®.de anfügen: Viele Rechner (Notebooks und Desktops) werden heute aus Kostengründen ohne Backup- und Recovery-CD-ausgeliefert. Man ist angewiesen, direkt nach der Inbetriebnahme des Systems eine eigene Backup- und Recovery-CD zu erstellen. Vergisst man dies oder geht man fälschlicherweise von einer vorhandenen Backup-CD aus, kann man im Crash-Fall böse Überraschungen erleben. Daher sollte ein Notebook oder Desktop-Rechner gewählt werden, der diesbezüglich nicht auf der "Kosten-Sparflamme" arbeitet. (ra) |
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