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Auch Sicherheitsvorurteile über Mobile Banking Services lassen sich entkräften Die erfolgreiche Einführung von Mobile Banking Services steht und fällt mit der Information der Verbraucher (09.10.08) - Sybase 365, ein Tochterunternehmen von Sybase, Inc., glaubt, eine Reihe von Vorurteilen rund um das Thema Mobile Banking widerlegen zu können. So zeigt eine kürzlich von Sybase 365 in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel "Mobile Banking: The Second Wave. Global Mobile Banking Survey 2008", dass 34 Prozent aller Banken ihren Kunden bereits m-Banking Services anbieten, während weitere 32 Prozent dies in den nächsten zwölf bis 24 Monaten tun wollen.
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"Mobile Banking ist seit geraumer Zeit ein Top-Thema und bietet unbestrittene Vorteile. Mobile Banking Angebote setzen sich in Europa momentan ebenso schnell durch wie in Asien. Zu beobachten ist auch, dass in den Schwellenländern die Verbreitung der Services sogar schneller voran geht, als in den bereits als 'entwickelt' geltenden Regionen", meint Klaus Jansen-Knor, Sales Director EMEA, mCommerce von Sybase 365. "Der Trend hat insgesamt an Dynamik gewonnen." Aber es halten sich weiterhin hartnäckige Vorurteile gegenüber Mobile Banking. Je weiter hier Aufklärung stattfindet, desto mehr wird sich das Vertrauen der Verbraucher erhöhen. Skeptiker führen folgende Argumente besonders gerne ins Feld: · "Mobile Banking ist nicht sicher": Dieses Missverständnis beruht wahrscheinlich auf der mangelnden Erfahrung und Verbreitung entsprechender Dienste. Denn laut einer von Sybase 365 in 2007 beauftragten Verbraucherstudie "Nano-Ökonomie: Der Mobilfunkmarkt als Chance für den Bankensektor" halten immerhin 63 Prozent der europäischen, 83% der australischen und über 50 Prozent der amerikanischen Verbraucher, die bereits Mobile Banking Services nutzen, diese für sicher bzw. sehr sicher. Das zeigt, dass es notwendig ist, die Verbraucher besser zu informieren und das Angebot an mobilen Bankdienstleistungen zu erhöhen. Die aktuelle Studie macht deutlich, dass 71 Prozent der Banken dies erkannt haben und entsprechend handeln; durch einfache und nützliche Anwendungen wie die Kontostandsabfrage per SMS gelingt es, das Vertrauen der Kunden für mobile Serviceangebote zu gewinnen. Handy-Banking kann sogar die Sicherheit erhöhen, zum Beispiel durch 2FA, einer alternativen Authentifizierung über das Handy, die sowohl sicher, als auch günstig und nutzerfreundlich ist. Darüber hinaus können SMS-Alerts Bankkunden schnell und gezielt über verdächtige Kontobewegungen informieren. · "Die Verbraucher wollen kein Mobile Banking": Die Nachfrage nach mobilen Bankservices ist ganz im Gegenteil hoch und zunehmend. Einer von drei Mobiltelefonnutzern ist sehr an mobilen Finanzdienstleistungen interessiert, und jeder Vierte der Befragten würde seine Bank sogar wechseln, um ein entsprechendes Angebot nutzen zu können. · "Banken wollen mit Mobile Banking nur eine weitere Gebühreneinnahmequelle schaffen": Auch das sehen die befragten Verbraucher anders: 87 Prozent geben an, dass ihre Bank mobile Dienstleistungen eingeführt hat, um den Kundenservice zu verbessern. · "Mit Mobile Banking wollen die Banken lediglich Kosten sparen": Selbstverständlich trägt Mobile Banking zur Kostensenkung bei. So ergab die Umfrage 2008, dass 65% der Banken, die ein Wachstum auf Basis des vorhandenen Kundenstamms anstreben, mobile Serviceleistungen gerade wegen möglicher Kosteneinsparungen im Servicebereich eingeführt haben. Dabei ist es aber wichtig zu erkennen, dass viele Finanzinstitute durch Mobile Banking den Kundenservice verbessern. Mobile Banking etabliert sich als zusätzlicher Kanal, über den die Kunden mit relevanten Angeboten versorgt werden können. · "Mobile Banking bedeutet doch für Banken lediglich die Möglichkeit den Kontostand oder die Aktienkurse per Handy abzufragen": In Wirklichkeit ist es aber so, dass Finanzinstitute ihre Palette an mobilen Dienstleistungen ständig erweitern. Nach Angabe von fast 75 Prozent der Umfrageteilnehmer können die Kunden neue Zahlungsmethoden nutzen, während annähernd 30% ihren Kunden die Rechnungsbegleichung über das Handy ermöglichen. · "Mobile Banking im ATM-Netz sei eine gleichwertige Alternative": Mobile Banking Services im Geldautomatennetzwerk , den sog. ATM-Netz, der Banken anzubinden, bringt zwar einen vergleichsweise geringeren Integrationsaufwand mit sich, erweist sich aber bei näherem Hinsehen als ungeeignete Methode. Das ATM-Netzwerk ist auf die Aktionsrichtung "Pull" beschränkt, d.h. nur vom Nutzer initiierte Aktionen können darüber abgewickelt werden. Das Prinzip des Mobile Banking setzt aber zwingend die Kombination aus der Aktionsrichtung "Push" – der Nutzer wird Teil von Bank-initiierten Maßnahmen, und der Aktionsrichtung "Pull" voraus. Denn im Zentrum mobiler Bank-Services stehen keineswegs rein Nutzer-angestoßene Anfragen, sondern gerade automatisierte und ereignisgesteuerte Alerts und Benachrichtigungen, die das Push-Modell voraussetzen und im ATM-Netz nicht funktionieren. Auch das haben Banken mehrheitlich realisiert: 83 Prozent der 2008 befragten Finanzinstitute streben eine Zusammenführung von Internet- und Mobile Banking-Technologien und -Systemen an. Das Interesse an mobilen Dienstleistungen nimmt ebenso zu, wie dessen strategische Bedeutung bei Kundengewinnung und Kundenbindung. Deshalb gilt es, Vorurteilen effektiv zu begegnen, um den tatsächlichen Mehrwert dieser Services für Banken und Kunden aufzuzeigen. (Sybase 365: ra) |
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