Rubrik: Produkte/Hintergrund

Stromversorgungen: Passende Gegenmaßnahmen trotzen den gefährlichsten Netzstörungen

Sehr geringe, kaum wahrnehmbare Unterbrechungen verkraften die meisten elektronischen Geräte

(07.11.08) - Wenn es knallt, das Licht ausgeht und elektronische Geräte plötzlich den Geist aufgeben, ist meist die Stromversorgung schuld. Weil Störung jedoch nicht gleich Störung ist, hat APC by Schneider Electric die häufigsten Probleme identifiziert und detailliert untersucht.

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APC by Schneider Electric fasst die drei gefährlichsten "IT-Killer" sowie Lösungsansätze in einer Kurzvorstellung zusammen:

1. Transienten

Transienten sind die wohl gravierendste Form einer Leitungsstörung. Grundsätzlich wird dabei zwischen impulsartigen und oszillierenden Transienten unterschieden. Bei impulsartigen Transienten handelt es sich um plötzliche Spannungsspitzen, die in die negative oder positive Richtung verlaufen können. Die Anstiegszeit eines solchen Impulses ist sehr kurz - etwa fünf Nanosekunden vom Ausgangszustand bis zum Spitzenwert.

Oszillierende Transienten sind plötzliche Änderungen der stabilen Zustandsbedingung einer Spannung im positiven und negativen Bereich. Diese werden hervorgerufen durch das Zu- oder Abschalten induktiver oder kapazitiver Verbraucher, wobei ein schwingungsartiger Spannungsstoß entsteht. Vereinfacht ausgedrückt, sorgen die Transienten dafür, dass das Signal innerhalb sehr kurzer Zeit an und wieder abschwillt. Viele Geräte reagieren auf diese Schwankungen mit einem irreparablen Totalausfall.

2. Unterbrechungen

Sehr geringe, kaum wahrnehmbare Unterbrechungen verkraften die meisten elektronischen Geräte – besser gesagt deren Netzteile – spielend. Dauert die Unterbrechung jedoch länger, so kommt es zu einem Ausfall der Geräte. Weitaus schlimmer sind jedoch die Schäden, wenn beim Wiederein-setzen der Stromversorgung Spannungsspitzen auftreten. Hier hilft die klassische unterbrechungs-freie Stromversorgung (USV), die es für Anwendungen im Privatbereich bis zur Profi-Variante in allen Skalierungen gibt.

3. Unterversorgung

Ein Motor verbraucht beim Startvorgang etwa sechs Mal soviel Strom wie beim normalen Betrieb. Eine derart große und plötzliche elektrische Last lässt die Spannung erheblich absinken. Gerade nichtlineare Lasten, etwa beim Netzteil eines Computers, können unter diesen Umständen versagen.

Gegen all diese Störungen gibt es geeignete Lösungen. Neben unterbrechungsfreien Stromversor-gungen helfen so genannte Power Conditioner, statische Transferschalter, Filter und natürlich besser gestaltete Stromkreise. In Power & Cooling-Lösungen sind all diese Komponenten integriert und optimiert.

"Wenn der Rechner nicht mehr funktioniert, ist es ohnehin meist zu spät. Durch eine fundierte Analyse möglicher Risiken muss es aber gar nicht erst soweit kommen", sagt Andreas Gehrmann, Marketing Manager DACH und Israel von APC by Schneider Electric. "Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln wir für jedes Versorgungsrisiko die passende Abwehrstrategie." (APC: ra)

 

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