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Storage Trends 2009: Wirtschaftslage wirkt sich auf IT-Prioritäten aus Virtualisierung, Disaster Recovery, Green-IT und Saas-Modelle (07.01.09) - Zum Jahresende gibt Symantec einen Einblick in die "Storage Trends 2008" und einen Ausblick auf das kommende Jahr 2009. Die Wirtschaftslage wirkt sich nach Ansicht von Symantec auf IT-Prioritäten aus: Vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftskrise werden 2009 die IT-Budgets zusehends knapper. Im Zuge dessen konzentrieren sich viele Unternehmen auf die Identifizierung von Technologien, die mehr Effizienz beim Komplexitätsmanagement und gleichzeitig weniger Ressourcenverbrauch bieten. Einige Prognosen besagen, dass in nächster Zeit neue und innovative Technologien zugunsten solcher Alternativen in den Hintergrund treten werden, die mehr Ressourceneffizienz bei der IT versprechen.
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"Symantec weiß, welchen Herausforderungen sich IT-Verantwortliche 2009 gegenübersehen. Das angespannte wirtschaftliche Klima setzt Unternehmen unter Zugzwang: Betriebskosten müssen reduziert, bestehende Ressourcen noch effizienter genutzt werden. Gleichzeitig muss die IT-Infrastruktur sicher, flexibel und gut zu managen sein. Unsere Lösungen, die Unternehmen in diesen Bestrebungen unterstützen, werden in 2009 verstärkt nachgefragt werden", sagte Andreas Zeitler, Vice President und Regional Manager Central Region, Symantec. Green-IT wird "Cost-IT" Nach McKinsey werden sich die Energiekosten für sämtliche Rechenzentren im Jahr 2010 auf insgesamt 11.5 Milliarden US-Dollar belaufen - im Jahr 2007 waren es noch 8.6 Milliarden. 2008 bewegten die hohen Energiepreise in allen Bereichen die IT-Verantwortlichen dazu, im Rahmen von Green Data CenterLösungen alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu prüfen. Im kommenden Jahr wird Kostendruck zu weiteren Einsparungen im Rechenzentrum führen. In Rechenzentren verdoppeln sich die Energiekosten durchschnittlich alle fünf Jahre. Derzeit implementieren zahlreiche Unternehmen eine Green IT-Strategie - viele entdecken auch die vorhandenen Einsparpotenziale, die sich durch solche Maßnahmen wie die Reduzierung des Stromverbrauchs erschließen lassen. Das beherrschende Thema Klimaerwärmung sowie die steigenden Energiekosten können in 2009 gesetzliche Konsequenzen zur Folge haben, die den Einsatz von Green IT zwingend machen. Schutz und Management virtueller Maschinen aus einer Hand Wie der erste weltweite "Quarterly Server Virtualization Tracker" von IDC besagt, haben sich Virtualisierungstechnologien entscheidend weiterentwickelt. Tatsächlich stieg die Lizenzvergabe im zweiten Quartal 2008 um 53 Prozent gegenüber dem Vorquartal und sogar 72 Prozent gegenüber demselben Quartal im Jahr 2007. IT-Profis führen dies unter anderem darauf zurück, dass erfolgreiche Virtualisierungsinitiativen dabei Tools einsetzen, die das Management sowohl von physischen als auch von virtuellen Maschinen gleichermaßen übernehmen. Organisationen installieren vermehrt Thin Storage Arrays, um auf diese Weise die Storage-Auslastung und damit die wirtschaftliche Nutzung zu verbessern. Thin Provisioning ist eine Storage Array-basierte Technologie zur schlanken und einfachen On Demand-Bereitstellung von Storage für Anwendungen und damit für eine maximierte Storage-Auslastung. Um Thin Storage möglichst sinnvoll und zielgerichtet zu nutzen, müssen Unternehmen die Verzahnung der Systeme innerhalb ihres Rechenzentrums berücksichtigen so umfasst das Umfeld der Systeme neben den Thin-Storage-Arrays in denen der Storage bereitgestellt wird zusätzlich auch die Dateisysteme und das Volume-Management, d.h. wie alle Server auf dieses Storage zugreifen, diese Speicherkapazitäten belegen und im laufenden Betrieb dynamisch verwalten. Windows Server 2008 - Treiber für Upgrades und Kompatibilität Das lang erwartete Windows OS von Microsoft wurde zu Jahresbeginn 2008 auf den Markt gebracht mit neuen Ausstattungsmerkmalen für Virtualisierung, Sicherheit und Leistung. Damit einher gingen die üblichen Bemühungen der Händler, entsprechend kompatible Backup- und Recovery-Produkte anbieten zu können. Der umrüstungsbedingt notwendige Upgradeprozess sorgte bei den Nutzern zudem für zusätzlichen Backupbedarf, um einen möglichen Datenverlust im Zuge des Upgrading auszuschließen. So bedeutende Upgrades wie beim Windows Server 2008 verlangen Unternehmen und Organisationen einen erheblichen Lernprozess zum Verständnis des neuen Systems und seiner Implementierung in die IT-Umgebung ab. Im Zuge des Upgradeprozesses entscheiden sich daher viele zu einer gleichzeitigen Optimierung weiterer Prozesse wie beispielsweise Backup. Disaster Recovery mit Potential Trotz einiger Verbesserungen bei der Disaster Recovery-Planung im Jahr 2008 gibt es beim Test solcher Pläne immer noch erhebliche Defizite. Wie Symantec im Rahmen einer Umfrage zu dem Thema in 2008 herausgefunden hat, verlaufen 30 Prozent der Tests mit negativem Ergebnis: Die Recovery Time Objectives wurden nicht erreicht. Die Gründe für das Scheitern waren dabei zumeist menschliches oder technisches Versagen. "Disaster Recovery ist ein brisantes Thema: Bei fast einem Drittel der befragten Organisationen kam es tatsächlich zu Vorfällen, die den Einsatz ihrer Disaster Recovery-Pläne notwendig machten. Was mich persönlich erschreckt hat: Ein deutlicher Rückschritt bei der Beteiligung vom Management in den Disaster Recovery-Kommittees war zu beobachten. Meiner Meinung nach sollten hier die Prioritäten überdacht werden, denn gerade durch die Einführung von Virtualisierung haben sich die Anforderungen an Disaster Recovery verändert. Immerhin schlugen bei den fehlgeschlagenen Tests veraltete Pläne mit 24 Prozent, und ungeeignete Prozesse mit 23 Prozent zu Buche. Adäquate Tests sollten stets eine Anwendung beinhalten, die kontinuierlich die Anwendungs- und Storage-Schicht sowie die Abhängigkeiten der Disaster Recovery-Site beobachtet", sagte Andreas Zeitler. Microsoft Hyper-V sorgt für Wettbewerb Hyper V, der Virtualisierungs-Hypervisor von Microsoft, sorgte im Markt durch seinen offenen Ansatz für verstärkten Wettbewerb. In dem Maß, in dem die Nutzer ihre IT virtualisieren, werden sie - Schätzungen von Symantec zufolge - registrieren, dass herkömmliche Ansätze die Möglichkeiten und Vorteile der Virtualisierung einschränken. 2009 wird es für IT-Abteilungen zunehmend wichtiger, Lösungen zum Schutz und zum Management sowohl physischer als auch virtueller Maschinen zu implementieren. Komplexität beschleunigt Backup Redesign-Projekte Einer aktuellen InfoPro-Studie zufolge war das Backup-Redesign für Rechenzentrumsmanager 2008 die wichtigste Initiative im Bereich Storage, gefolgt von mehrstufiger Storage, Konsolidierung und der Virtualisierung. An diesem Ranking wird sich auch 2009 nichts Entscheidendes ändern. Treiber für die Backup Design-Projekte sind die steigende Komplexität über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg, eine Zunahme von Point-Tools für das Management sowie eine Vielzahl von Management-Schnittstellen. Ein weiterer Treiber für Backup Redesign- Projekte ist der Supportbedarf für virtuelle Umgebungen. Organisationen jeder Größenordnung müssen ihr Festplatten-Backup und ihr Storage-Wachstum managen sowie Geschwindigkeit und Leichtigkeit bei der Wiederherstellung von Anwendungsdaten optimieren. Für die IT-Administratoren bedeutet das in erster Linie eine zunehmende Komplexität. Backup wird zum Servicemodell Limitierungen bei den IT-Ressourcen bewegten Kunden zum
Einsatz von SaaS-Modellen (oder auch Cloud-Services) bei Technologien wie
Backup. Damit vermeiden sie den Aufwand, der mit Kauf, Konfigurierung und
Wartung von On-Premises-Lösungen verbunden ist. Software-as-a-Service (SaaS)
wird als einer der wichtigsten Trends im Bereich Software gesehen – 2007
erreichte das Im Zuge des verschärften Sparzwangs für Unternehmen wächst der Bedarf an der Identifizierung von Optimierungspotenzialen. Die Kooperation mit einem SaaS-Anbieter für das Backup können sich die Unternehmen der Pflicht zum Unterhalt, dem Betrieb und der Unterstützung von Backup Soft- und Hardware entledigen. Thin Provisioning - Bessere Nutzung der Storage-Kapazitäten Werden die Storage-Kapazitäten knapp, bedienen sich zahlreiche Anwender bestimmter Techno-logien wie Thin Provisioning, um den vorhandenen Storage-Platz besser zu nutzen. Mithilfe von Thin Provisioning können Organisationen und Unternehmen "schlankes" Storage betreiben, im Zuge von Online-Migrationsprozessen Storage-Platz zurückgewinnen und die Effizienz beim Betrieb steigern. Die Thin Provisioning-Technologie erlaubt es den benötigt wird, und genau zum richtigen Zeitpunkt. So können die vorhandenen Ressourcen besser genutzt werden. Organisationen installieren vermehrt Thin Storage Arrays, um auf diese Weise die Storage-Auslastung und die Betriebseffizienz zu verbessern. Thin Provisioning ist eine Storage Array-basierte Technologie zur On Demand-Bereitstellung von Storage für Anwendungen und damit für eine maximierte Storage-Auslastung. Um Thin Storage optimal zu nutzen, müssen Unternehmen über das weitere Umfeld ihres Rechenzentrums nachdenken - dies umfasst neben den Thin-Storage-Arrays auch die Dateisysteme und Volume-Manager auf allen Servern, die diese Speicherkapazitäten belegen. (Symantec: ra) |
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