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Stolperfallen beim Thema IT-Sicherheit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vermeiden Durch den Verzicht auf wichtige Sicherheitsmaßnahmen steigt das Risiko von Datenpannen (
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1. Unvollständiges Verschlüsselungskonzept Eine Firewall schützt vor Angriffen von außen. Nicht selten kommen Eindringlinge jedoch einfach durch die Tür. Um Daten sicher vor unberechtigtem Zugriff durch Dritte zu schützen, ist es daher notwendig, eine umfassende Verschlüsselungsstrategie zu erarbeiten. Dabei sollten Unternehmen klären, welche Daten besonders sensibel sind, und wo diese abgelegt wurden. Für eine umfassende Sicherheit müssen die Daten an allen Speicherorten geschützt werden und nicht nur dort, wo sie am einfachsten erreichbar scheinen. Klar definierte Rollen und Rechte sowie eine feinmaschige Zugangskontrolle sorgen für Sicherheit und ermöglichen gleichzeitig den Datenzugriff für autorisierte Personen. 2. Nicht vorhandenes Key-Management Die lückenlose Datensicherheit umfasst auch ein entsprechendes Management der Keys (Schlüssel). Eine wasserdichte Aufbewahrung der Schlüssel ist essenziell: So genannte Hardware-Sicherheitsmodule (HSMs) eignen sich dazu, sichere Keys zur Verschlüsselung zu erzeugen und diese über den gesamten Lebenszyklus zu schützen. Das garantiert, dass die Keys nicht unbemerkt missbraucht werden können. 3. Sorgloser Umgang mit Passwörtern Im Prinzip ist weitläufig bekannt, dass Passwörter aus komplizierten Buchstaben-Zahlen-Kombinationen bestehen sollten, regelmäßig gewechselt und keinesfalls auf dem Schreibtisch notiert oder an Kollegen weitergegeben werden sollen. Dennoch sieht die Realität oft anders aus, und Benutzer wählen entweder leicht zu merkende (schwache) Passwörter oder vertrauen immer auf das gleiche Kennwort. Zusätzliche Sicherheitslecks können bei mit Personalabbau verbundenen Restrukturierungen auftreten, wenn Kennwörter ausgeschiedener Mitarbeiter nicht aufgehoben oder Zugriffsberechtigungen nicht an die neue Organisationsstruktur angepasst werden. Alternativ können Unternehmen ihre Mitarbeiter mit einer Single Sign on-Lösung ausstatten. Damit lassen sich alle benötigten Passwörter sicher auf einer Smart Card speichern. Gemerkt werden muss dabei nur das für den Zugriff auf die Chipkarte nötige Kennwort. Diese Lösung stärkt Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Richtlinien zur regelmäßigen Änderung der Passwörter und der Verwendung starker, schwer zu hackender Zahl-Buchstaben-Kombinationen. 4. Mangelnde Sicherheit beim Remote-Zugriff Viele Beschäftigte greifen täglich mindestens einmal von unterwegs auf geschäftskritische Daten zu. Doch die Sicherheitsmaßnahmen hinken hier bislang oft hinterher das ergab eine Studie von SafeNet im Februar 2009. Fast die Hälfte der Firmen, die ihren Mitarbeitern den Fernzugriff auf Unternehmensdaten ermöglichen, verfügen über keine offiziellen Richtlinien zur Regelung des Fernzugriffs. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Smart Cards oder Token stellt sicher, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf die Unternehmensdaten erhalten. Der IT-Administrator kann zudem Sicherheitsrichtlinien festlegen. Bevor der User dann Zugriff erhält, wird - je nach Richtlinie - beispielsweise die Signatur des Antivirenschutzes abgefragt, oder ob eine persönliche Firewall vorhanden ist. (SafeNet: ra) |
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