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Acht Leitsätze für Web-Hosting
mit Managed Virtual Private Server Nicht nur Speicherplatz und Rechenleistung sind
wichtig, auch Monitoring, Backup und Sicherheitspatches (16.11.09) - Viele Unternehmen sehen sich heute mit der
Aufgabe konfrontiert, die Funktionalität und Performance ihrer Website
steigern zu müssen. Oft können sie dabei jedoch nicht automatisch auch ihr IT-Team und die erforderliche IT-Infrastruktur
entsprechend anpassen. Eine interessante Alternative bietet eine Lösung, die Managed Virtual Private Server
(Managed VPS) nutzt. Sie enthält nahezu das gleiche
Leistungsspektrum wie eine dedizierte Server-Hosting-Umgebung,
aber zu einem Preis, der eher mit Shared-Hosting-Lösungen vergleichbar ist.
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Worauf muss aber ein Anwender konkret achten, wenn er sich
für eine Managed-VPS-Lösung entscheidet? Web-Hosting-Experte Verio hat
acht Leitsätze zusammengestellt: 1. Schnelle Implementierung und regelmäßige Updates/Patches Der Provider muss die Konfiguration der Hardware und
Installation der erforderlichen Software für die Dienste auf dem VPS
übernehmen. Das betrifft zum Beispiel das Betriebs- und Dateisystem, aber
auch Services und Protokolle wie POP, IMAP, SMTP, SSH oder FTP. Mit einem Managed VPS sollte der Anwender sofort loslegen können -
ohne dass spezielle Konfigurationen für die Kernservices erforderlich wären. Natürlich
gehört bei einem Managed VPS auch die laufende
Aktualisierung der Kernservices zu den zentralen Aufgaben des Providers. Das
betrifft Updates und Patches ebenso wie Betriebssystem-Optimierungen, um die Performance auf dem VPS kontinuier-lich zu verbessern. 2. Sicherheit Der Web-Hoster muss über ein Hochsicherheits-Rechenzentrum verfügen, das eine redundante, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Brandschutztüren sowie mehrere Sicherheitsstufen bei der Zugangskontrolle bietet. Nur so ist ein zuverlässiger Schutz aller Informationen - zum Beispiel auch der Kundendaten - vor Verlust, Diebstahl, Feuer oder Wasserschäden gegeben. Darauf sollten Anwender aus Datenschutzgründen unbedingt achten. 3. Applikations-Bibliothek Von Vorteil ist es, wenn der Web-Hosting-Provider seinen Kunden auch eine Auswahl an vorkonfi-gurierten Softwarepaketen für die VPS-Umgebung anbietet. Die Applikationen können so mit wenigen Konfigurationsoptionen einfach installiert werden. Sinnvolle Applikationen und Programme sind zum Beispiel MySQL, PHP, ClamAV, SpamAssassin, Java,
Python, WordPress oder Zope. 4. Permanente Serverüberwachung Beim Provider muss eine Serverüberwachung rund um die Uhr
stattfinden. Hierbei sollten auf jeden Fall Bereiche wie verwendeter
Speicherplatz, CPU, Swap, Disk I/O, Bandbreite und Netzwerk-Traffic überwacht werden. 5. Mehrfach redundantes Daten-Backup Der Provider muss ein mehrstufiges Daten-Backup im Bereich
Managed VPS durchführen. So sollte die
Hauptfestplatte des Managed VPS permanent auf eine
zweite Platte gespiegelt werden (RAID). Zusätzlichen Schutz bietet die
kontinuierliche Sicherung auf ein drittes Laufwerk im gleichen Server.
Schließlich ist es unabdingbar, den gesamten Kunden-Account in regelmäßigen Abständen auch auf Tape zu sichern. 6. Nameserver-Verwaltung Der Hosting-Anbieter sollte für
jeden Managed VPS einen lokalen Caching-Nameserver verwalten. Der Anwender muss sich dann auch über eine DNS-Auflösung keine Gedanken machen. 7. Virtueller Remote Reboot für Managed VPS Server Ein zentraler Vorteil ist es, wenn die Möglichkeit eines
virtuellen Remote Reboot
besteht. Damit kann man den Neustart des Servers simulieren. Der Vorgang
beendet alle Prozesse und startet dann die Services und Prozesse in der
gleichen Form, wie dies auf einem physikalischen Server nach einem Reboot erfolgen würde. 8. Administrative Tools Idealerweise bietet der Web-Hosting-Anbieter
verschiedene Tools für die wichtigsten Aufgaben von Systemadministratoren an,
so zum Beispiel für die Konfiguration von E-Mail- und User-Accounts, die Erstellung von Subhosts oder die Überwachung der Speicherplatz-Nutzung. Holger Gerlach, SME Director
Sales and Marketing bei Verio, betont: "Ein
VPS ermöglicht, die Vorteile der Flexibilität eines eigenen Servers mit den
niedrigeren Kosten einer Shared-Hosting-Lösung zu
verbinden. Entscheidend ist aber, dass der Kunde das Hosting-Angebot
des Providers im Hinblick auf das konkrete Leistungsspektrum und vor allem
auch die Skalierbarkeit sehr genau überprüft. Wichtig ist hier, dass nicht
nur Speicherplatz und Rechenleistung zur Verfügung gestellt werden, sondern
dass auch Monitoring, Backup und Sicherheitspatches zum Standardleistungs-umfang gehören.
Ansonsten wird der Kostenvorteil durch anfallenden Wartungsaufwand auf der
Kundenseite wieder zunichte gemacht." (Verio: ma) |
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