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Private Daten durch richtiges Löschen schützen Tipps für das sicherere Löschen von Daten auf Festplatten ( Wer
seinen gebrauchten PC weiterverkaufen will, sollte eigene Daten vorab
fachgerecht löschen. Dies gilt für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmen,
die häufig sensible Kundendaten auf ihren Rechner speichern. Das Löschen von
Daten ist dabei schwieriger als viele vielleicht annehmen. "Wer glaubt,
dass es reicht, seine Dateien in den Papierkorb zu schieben und diesen danach
zu löschen, irrt. Auch das Formatieren der Festplatte bietet keinen
ausreichenden Schutz vor einer Rekonstruktion der Daten", warnt Michael Kittlitz, Geschäftsführer der PC-Feuerwehr. Datenschreddern, aber richtig Im Gegensatz zu echten Dokumenten lassen sich digitale allerdings nicht so einfach vernichten, besonders wenn die Festplatte nachher noch funktionstüchtig sein soll. Versuche, die Festplatte mit einem starken Magneten, einem Wurf aus dem 10. Stock oder einer Nacht im Backofen zu löschen, funktionieren nicht. Datenretter können Bits und Bytes auch von derart lädierten Festplatten wieder herstellen. Überschreiben bringt Sicherheit Das Überschreiben von Dateien ist eine geeignete Möglichkeit, Daten zu vernichten. Für den privaten Bereich und auch für Daten, die dem Datenschutz unterliegen, reicht ein einmaliges Überschreiben aus. Programme für den sicheren Datentod Es
gibt eine Vielzahl kostenloser oder kommerzieller Software, die in der Lage
ist, Daten mehrfach zu überschreiben und damit sicher zu löschen. Dateien,
die nicht für fremde Augen bestimmt sind, können mit kostenlosen Tools wie Eraser einfach gelöscht werden. Schwieriger wird es, wenn
die gesamte Festplatte gelöscht werden soll. Wer dabei nicht die
Windows-Umgebung verlassen möchte, ist mit dem Tool "CBL Daten-Schredder" gut bedient. Ebenfalls gut geeignet
ist "Daris Boot and Nuke", das unabhängig vom Betriebssystem arbeitet. "Die
sicherste Methode ist es, das Datenlöschen einem IT-Spezialisten
zu überlassen. Dies ist zwar mit geringen Kosten verbunden, aber man spart
Zeit und kann sicher sein, dass keine persönlichen Daten in falsche Hände
geraten", resümiert Michael Kittlitz.
(PC-Feuerwehr: ra) |
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