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Billige USB-Sticks täuschen oftmals mehr Kapazität vor als tatsächlich vorhanden Tipps, worauf der Käufer achten soll (27.05.10) - Mit manipulierten USB-Sticks werden täglich wertvolle Daten vernichtet. Bei Billigspeichern ist die Gefahr besonders groß, die Kapazität nicht selten wesentlich kleiner als angegeben. Dazu kommen Defizite in Schnelligkeit und Kompatibilität. Die Folgen für den Nutzer können katastrophal sein.
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Für viele Nutzer unterscheiden sich USB-Sticks bei identisch angegebener Speicherkapazität allenfalls in Farbe, Form und Preis. Dass es dabei nicht nur große Qualitätsunterschiede gibt, sondern auch echte Betrugsversuche am Kunden, ist längst kein Branchengeheimnis mehr. Denn nicht immer stimmen Kapazitätsangabe und der tatsächlich nutzbare Speicherplatz überein. Die USB-Sticks sind manipuliert, dem Käufer wird bewusst eine falsche Kapazität vorgetäuscht. Und das nicht nur auf der Verpackung, sondern auch bei der Meldung ans Betriebssystem. Längst kein Einzelfall mehr: Übersteigt bei diesen manipulierten USB-Sticks die aufgespielte Datenmenge das tatsächlich verfügbare Volumen, werden vorherige Daten gelöscht. Sicherheit bei USB-Sticks - Worauf der Käufer achten sollte:
1.
Betrug Nicht immer stimmen Kapazitätsangabe und tatsächlich vorhandene Kapazität überein. USB-Sticks werden manipuliert und es wird dem Konsumenten bewusst eine falsche Speichermenge vorgegaukelt. Im schlimmsten Fall kann dieser Betrug zu unwiederbringlichen Datenverlusten führen. Informationen und Bewertungen von Käufern zu den verschiedenen Anbietern finden sich im Internet. Vor dem Kauf sollten Käufer sich einen Überblick verschaffen und Markenartikeln vertrauen.
2.
Die Schnelligkeit des Datenaustausches Zeit ist Geld. Auch beim Datenaustausch spielt die Geschwindigkeit zwischen PC/Laptop und dem USB-Stick eine wichtige Rolle. Oftmals dauert der Datentransfer bei günstigen Anbietern deutlich länger als bei hochwertigen Produkten. Ein wichtiger Aspekt ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Die Lese- ist immer höher als die Schreibgeschwindigkeit. Wenn nur eine Angabe auf der Verpackung zu lesen ist, handelt es sich normalerweise um die Lesegeschwindigkeit. Vor dem Kauf sollte man nach beiden Geschwindigkeiten fragen.
3.
Single-Level-Cell (SLC) / Multi-Level-Cell (MLC) NAND Flash Chips Je nach Bedürfnis des Verbrauchers, sollte sich selbiger für eine Chipart bei einem USB-Stick entscheiden. Wünscht der Verbraucher einen günstigen USB-Stick, so trifft er mit einem MLC-Chip die richtige Wahl. Sind für den Verbraucher schnelle Datenübertragungsraten, ein sehr geringer Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer des Sticks wichtiger, so sollte er auf USB-Sticks mit SLC-Chips zurückgreifen.
4.
Sicherheit Wer wichtige Daten mit seinem USB-Stick transportiert, sollte darauf achten, dass dieser über einen passwortgeschützten Sicherheitsbereich verfügt. Damit sind die Dateien bei Verlust oder Diebstahl rudimentär gesichert. Jedoch sollte man bedenken, dass kein Passwort absolut sicher ist. Auf manchen Marken-USB-Sticks sind zusätzlich Programme zur Datenverschlüsselung vorinstalliert bzw. werden auf einer entsprechenden CD mit ausgeliefert oder zum Download bereit gestellt. Für ganz besonders sensible Daten gibt es USB-Sticks mit biometrischer Fingerabdruck-Erkennung.
5.
Kompatibilität Jeder USB-Stick sollte die aktuellsten Versionen des Betriebssystems "Windows" unterstützen. Bessere USB-Sticks erkennt man daran, dass diese auch ältere Betriebssysteme wie Windows 98 SE unterstützen. Wenn ein USB-Stick sogar unter Mac OS und Linux läuft, kann man sicher sein, Qualität in den Händen zu halten.
6.
Zuverlässigkeit Der Kunde sollte beim Verkäufer nach der Garantie eines USB-Sticks fragen. Nur sehr wenige Unternehmen geben auf ihre USB-Sticks z.B. eine Garantie von 30 Jahren. Die Faustregel lautet dabei: Je länger die Garantie, desto hochwertiger die verwendeten Komponenten.
7.
Zusätzliche Software als kostenloser Mehrwert Der Interessierte sollte sich nach den zusätzlichen Features eines USB-Sticks erkundigen. Viele Anbieter verkaufen "nur" einen USB-Stick. Markenhersteller bieten in der Regel Mehrwert wie eine auf den jeweiligen USB-Stick angepasste Software.
8.
Elektromagnetische Verträglichkeit Grundsätzlich müssen seit 1996 alle technischen Produkte eine CE-Kennzeichnung haben. Diese weist aus, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht: Die von dem Stick ausgehende elektronische Strahlung muss so gering sein, dass diese keine anderen Geräte beeinflusst. Leider bedeutet die CE-Kennzeichnung nicht in jedem Fall, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde. Gründe hierfür sind die teuren Tests sowie eine aufwendigere Produktion. Um sicher zu gehen, dass der USB-Stick diese Kontrolle durchlaufen hat, sollte der Verbraucher auf Marken-USB-Sticks zurückgreifen. (Transcend: ma) |
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