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Worauf kommt es bei der Implementierung einer Data Center Infrastructure Management (DCIM)-Lösung an? Mithilfe eines ganzheitlichen DCIM-Konzepts erhalten Verantwortliche neue Einblicke in die Wechselbeziehungen zwischen physischen und IT-Infrastruktur-Komponenten (
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Emerson Network Power beantwortet sechs entscheidende Fragen, die sich Rechenzentrums-verantwortliche stellen sollten, wenn es um die Implementierung einer Data Center Infrastructure Management (DCIM) Lösung geht. Rechenzentrumsmanager werden mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Trotz steigender Kosten und zahlreicheren Anforderungen gilt es die IT-Verfügbarkeit, Serverauslastung und Effizienz zu steigern. Mit dem Einsatz von Virtualisierung kann den Herausforderungen begegnet werden, denn er verspricht bessere Serverauslastung und eine hohe Energieeffizienz. Gleichzeitig können bei Virtualisierung die Anforderungen, die zu bestimmten Zeitpunkten an die physische Infrastruktur gestellt werden, nur sehr schwer eingeschätzt werden. Deshalb müssen Rechenzentrumsmanager Reservekapazitäten bereithalten, um eine Überlastung in Spitzenzeiten zu verhindern. Mithilfe eines ganzheitlichen DCIM-Konzepts erhalten die Verantwortlichen neue Einblicke in die Wechsel-beziehungen zwischen physischen und IT-Infrastruktur-Komponenten. Sie sind dadurch in der Lage, den Ressourcenverbrauch im Rechenzentrum zu optimieren. Emerson Network Power
empfiehlt Rechenzentrumsverantwortlichen, sich vor der Implementierung einer DCIM-Lösung folgende Fragen zu stellen: 1. Welches sind die kritischen Infrastrukturkomponenten meines Rechenzentrums, und welchen Wechselbeziehungen unterliegen diese Komponenten hinsichtlich ihrer Aufgabe? Mithilfe einer Bestandsaufnahme können Rechenzentrumsmanager eine "Realitätsprüfung" der heutigen Ressourcen durchführen. Zusätzlich erhalten sie so Kontextinformationen hinsichtlich der Rechenzentrumsplanung für die Zukunft. Diese zukunftsgerichtete Analyse bietet eine beständige, betriebswirtschaftlich orientierte Sicht auf die entscheidenden Ressourcen. Dies wiederum ermöglicht einen höheren ROI der Ressourcen. Zudem können so Teile des Rechenzentrumsbudgets für andere wichtige Aufgaben freigesetzt werden dieser Aspekt ist für Rechenzentrumsmanager enorm wichtig. 2. Wäre ich in der Lage auf Anfrage der Unternehmensleitung umgehend einen umfassenden Überwachungs- und Analysebericht aller Ressourcen meines Rechenzentrums zu erstellen? Und wären in diesem Bericht etwaige Engpässe ersichtlich? Eine effiziente DCIM-Lösung muss alle räumlichen sowie energie- und klimatisierungstechnischen Eigenschaften im Rechenzentrum erfassen. Zur Vermeidung von Ausfällen, die durch Umgebungsbedingungen verursacht werden, muss die DCIM-Lösung Berichte liefern, mit deren Hilfe Rechenzentrumsmanager vorbeugende Maßnahmen ergreifen können. Die Verantwortlichen müssen die Möglichkeit haben, bei Bedarf umgehend auf Berichte über die Umgebungsbedingungen im Rechenzentrum zugreifen zu können. 3. Kann in meinem Rechenzentrum die alltägliche Auslastung flexibel gehandhabt werden und können gleichzeitig bei Bedarf stärkere Nachfragespitzen für das Unternehmen bewältigt werden? Eine DCIM-Lösung muss Prozessabläufe anbieten, die folgende Leistungen erbringen können: a. Entwicklung von Szenarien die Möglichkeit, Modelle künftiger Veränderungen zu erstellen, bevor diese im Alltagsbetrieb realisiert werden b. Ineinander geschachtelte Prozesse, bei denen die Schritte aufgeführt werden, die durchzuführen sind, bevor eine Maßnahme bestätigt wird c. Bewertung im Vergleich zu den SLAs (Service Level Agreements), die als standardisierte oder kundenspezifisch angepasste Erfolgskriterien gelten d. Die Möglichkeit, nicht hinreichend genutzte Raum-, Energie- und Klimatisierungskapazitäten zu erkennen. Diese Funktion sollte Empfehlungen zur optimalen Platzierung von Geräten abgeben, basierend auf deren spezifischen Anforderungen und der vorhandenen Auslastung/Kapazität innerhalb der Infrastruktur. 4. Liefert die DCIM-Lösung die Trendanalysen und Informationen, die meine Mitarbeiter benötigen, um eine umfassende Kapazitätsmanagementplanung zu erstellen? Um die Kontrolle über die aktuelle und künftige Auslastung der Rechenzentrumsressourcen zu behalten, sollte eine DCIM-Lösung Rechenzentrumsmanagern folgende Informationen liefern: a. Projektplanungsdaten Welche Projekte befinden sich in welcher Genehmigungsphase und wie wirken sich diese auf die Infrastruktur aus? b. Trenderstellung für die aktuelle und prognostizierte Auslastung (Auslastungsverlaufskurven). Damit sind die Verantwortlichen beispielsweise in der Lage, anhand von Auslastungstrends abzubilden, wann die Kapazität oder die Klimatisierungsleistung knapp werden. 5. Welche intuitiven, webbasierten Tools für die Erstellung zusammenfassender Berichte und für die Planung bietet die Lösung? DCIM-Lösungen sollten standardmäßig im Produkt vorgesehene, konfigurierbare webbasierte Dashboards und Analysetools bieten. Mithilfe der automatisierten Erfassung der Betriebsdaten sowie der Berichterstellung über ein umfassendes, webbasiertes Dashboard können zusammenfassende Berichte erstellt werden, die als zentrale Informationsquelle für das DCIM und die Planung dienen. 6. Lässt sich die DCIM-Lösung problemlos in IT- und Geschäftsservices eingliedern? Die Anpassung von IT-Diensten an die Unternehmensziele und -anforderungen ist von höchster Bedeutung. Eine DCIM-Lösung muss es Rechenzentrumsmanagern ermöglichen, den Ressourcenverbrauch des Rechenzentrums mit den aktuellen ITSM-, ITIL- und BSM-Strategien in Einklang zu bringen. (Emerson: ra) |
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