Rubrik: Produkte/Hochverfügbarkeit

Beim Thema Hochverfügbarkeit denken viele IT-Manager an teure Hardwarelösungen

"DRBD" ermöglicht die Replikation von Platteninhalten

(26.03.05) - Beim Thema Hochverfügbarkeit denken die meisten IT-Manager an teure Hardware-lösungen oder die Ausweitung der Netzkapazitäten. Dementsprechend decken Systemanbieter und Internet Provider bislang mit ihren Produkten große Teile des Marktes ab. Nicht alle Unternehmen finden aber unter den gängigen Angeboten eine passende Lösung. Noch immer nehmen viele Chief Information Officer aufgrund ihrer Kosten-Nutzen-Rechnung lieber ein paar Ausfälle pro Jahr in Kauf, als Unsummen in Hochleistungsrechner zu investieren.

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Ein Dilemma, das die Lösung "DRBD" von LINBIT Information Technologies beseitigen soll. Das Kernelmodul DRBD (Distributed Replicated Block Device) ermöglicht die Replikation von Platteninhalten wie File-Systemen und Datenbanken in Echtzeit. Das bedeutet, dass der gesamte Inhalt eines Servers von einem anderen permanent und zeitgleich gespiegelt wird. Vereinfacht dargestellt könnte man jederzeit eine von zwei Festplatten ohne jeglichen Datenverlust komplett zerstören.

"Wir wollen dieses Verhalten außerhalb geschlossener Anstalten für IT-Geschädigte nicht weiter empfehlen, deshalb haben wir selbst zahlreiche Crashtests durchgeführt, um DRBD unter Extremsituationen zu prüfen“, erzählt Philipp Reisner, Mastermind von DRBD und technischer Geschäftsführer der LINBIT Information Technologies GmbH.

DRBD ist als Kernel-Modul auch fixer Bestandteil im SLES9 (Suse Linux Enterprise Server 9), der Ende des Vorjahres gelauncht wurde. Durch den Einsatz von Standardhardware bringen Cluster-Lösungen mit DRBD unmittelbare Einsparungen bei den Investitionen, denn mehrere günstige Intel-Systeme, die als Cluster arbeiten, sind dank der fortschreitenden Technologie immer günstiger und sicherer als ein teurer Hochleistungsrechner. (LINBIT: ma)

 
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