Rubrik: Produkte/Hochverfügbarkeit

Unternehmensdaten auch dann gesichert, wenn zwei Speicherplatten gleichzeitig ausfallen

HP erweitert ihre Cluster-Lösungen

(05.12.05) - Zusammen mit der Einführung des "HP Scalable Visualisation Arrays" (SVA) präsentiert Hewlett-Packard (HP) auch eine Reihe von Erweiterungen für das HP Unified Cluster-Portfolio. Das Unified Cluster-Portfolio ist eine vorkonfigurierte und getestete Cluster-Lösung auf Basis von Industriestandard-Servern. Die Erweiterungen im Einzelnen:

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XC System Software und HP StorageWorks Scalable File Share (SFS)

Version 3.0 der HP XC System Software bietet Support für Workstations, die als Visualisierungs-Knoten im HP SVA eingesetzt sind und eignet sich für große Cluster-Knoten mit bis zu 16 Prozes-soren. Damit steht Unternehmen ein einheitliches, verwaltetes Cluster-System zur Verfügung, das verteilte Anwendungen sowie SMP (Symmetric Multiprocessing)-Applikationen unterstützt. Neu sind außerdem Services für das Management von verteilten Systemen und von Anwendungen, die die Aufgaben auf die verschiedenen Knoten verteilen und so die Systemleistung und -verfügbarkeit verbessern. Eine weitere Funktion sorgt dafür, dass die Cluster-Topologie automatisch ermittelt wird und sich System-Services so optimal konfigurieren lassen.

Zu den Erweiterungen für "HP StorageWorks Scalable File Share" gehört der Support für Dual-Gigabit Ethernet. Damit erhöht sich die Input/Output-Bandbreite für Ethernet-basierte Cluster um 50 Prozent. Außerdem kommt beim HP SFS jetzt die Hochverfügbarkeitslösung Advanced Data Guard zum Einsatz. Damit sind zum Beispiel die Unternehmensdaten auch dann gesichert, wenn zwei Speicherplatten gleichzeitig ausfallen. Neu ist zudem die Unterstützung für Double-Density-Platten, so dass pro Dateisystem bis zu 1.000 TByte Speicherkapazität zur Verfügung stehen. Zudem sorgen die Erweiterungen dafür, dass die Ursachen von Netzwerkausfällen schneller aufgespürt werden können.

HP wird auch Microsoft Windows Compute Cluster Server 2003 unterstützen. Die Software soll im ersten Halbjahr 2006 auf den Markt kommen. Mit dieser Ergänzung des HP Unified Cluster Portfolios können Kunden von HP beim High Performance Computing bei den Betriebssystemen zwischen HP-UX, Windows und Linux wählen. (Hewlett-Packard: ma)

 
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