Rubrik: Produkte/Hochverfügbarkeit

IT im HealthCare-Umfeld - homogene und redundante Verfügbarkeitslösungen

Physikalische, infrastrukturelle bzw. technische Bedrohungen stören die Basis der Datencenterabsicherung

(09.11.07) - Sorgfältige Dokumentation und ordnungsgemäße Archivierung sind im deutschen Gesundheitswesen unerlässlich: Themen, wie die elektronische Bereitstellung von Informationen zur Patientenbehandlung, die Pflicht zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen, Abrechnungs- und Kostenanalyse, statistische Auswertungen, Qualitätssicherung und medizinische Forschung sind allgegenwärtig. Die Anforderungen, gerade an die IT in HealthCare-Umgebungen, steigen dabei ständig. Die aktuelle technologische Ausstattung vieler Rechen- und Serverzentren im deutschen Gesundheitswesen wird den eHealth-Bedürfnissen einer modernen Medizin und Informations-verarbeitung jedoch häufig noch nicht gerecht. Wenn Mitte 2008 deutschlandweit die elektronische Gesundheitskarte (eGK) eingeführt wird, werden die Anforderungen an die physikalische IT-Infrastruktur noch einmal deutlich steigen.

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Die Auswirkungen eines Ausfalls geschäftskritischer IT-Systeme variieren je nach Anwendungen, Branche und dem Integrationsgrad in unternehmens- bzw. länderübergreifenden Geschäfts-prozessen. Der Kampf um Marktanteile und Umsatzwachstum fordert - auch im Gesundheitswesen - eine ständige Erreichbarkeit und vor allem ständige Verfügbarkeit aller Patientendaten. Wird diese für längere Zeit unterbrochen, drohen nicht nur empfindliche Nachteile im Betriebsablauf und der Patientenversorgung, sondern immer häufiger auch ein deutlicher wirtschaftlicher Schaden und ein nicht zu vernachlässigender Imageschaden im Klinikwettbewerb. Während Dienstleistungs- oder Produktionsbetriebe mit Zwei-Schicht-Betrieb Ausfälle unter Umständen wieder "reinarbeiten" können, sind eHealth-Unternehmen, Kliniken, Ärzte- und Krankenhäuser zwingend auf eine Hochverfügbarkeit ihrer geschäftskritischen Anwendungen angewiesen. Computacenter bietet in enger Zusammenarbeit mit APC-MGE homogene und redundante Verfügbarkeitslösungen, die physikalische IT-Infrastrukturen standardisieren und bedarfsabhängig erweiterbar absichern.

Besonders physikalische Bedrohungen, wie z.B. Diebstahl oder Feuer, aber auch infrastrukturelle bzw. technische Bedrohungen, stören die Basis der Datencenterabsicherung. Die Absicherung dieser so genannten verteilten physikalischen Bedrohungen löst APC einerseits durch integrierte Sensoren innerhalb der Einzelkomponenten, wie USV-Module oder Kühlungseinheiten, andererseits durch zusätzliche Sensoren, die innerhalb des Datencenters platziert werden. Eine besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei das Thema Kühlung. Die lokale Überhitzung des Datencenters zählt zu den am häufigsten unterschätzten Verfügbarkeitsrisiken. Das gilt insbesondere in dicht gepackten 19-Zoll-Schränken. Die Substitution älterer Server durch raumoptimierte Modelle und die dichtere Bestückung der Racks bewirkt immer stärkere Abwärmekonzentrationen in den Racks und Serverräumen. Dieser Trend wird durch das unablässig steigende Datenaufkommen in Verbindung mit der elektronischen Gesundheitskarte in Zukunft noch verstärkt werden.

"Computacenter zeichnet seit mehreren Jahren ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zu APC-MGE aus", berichtet Dr. Carsten Jürgens, Leiter Geschäftsfeldentwicklung öffentliche Auftraggeber bei Computacenter. "Als zertifizierter Partner bieten wir viel Erfahrung und Expertise bei der Ausstattung von Datencentern mit modernen physikalischen IT-Infrastrukturen. Zu den größten Herausforderungen der kommenden Jahre zählt für uns die Installation zentraler IT-Systeme im deutschen Gesundheitswesen. Mit mehr als vier Millionen Beschäftigten und einem Beitrag von über 12 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt ist der Gesundheitsmarkt einer der größten Wirtschaftszweige des Landes." (Computacenter: APC-MGE: ma)

 

 
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