Rubrik: Produkte/Hochverfügbarkeit

Verteiltes Clustering für virtuelle "Hyper-V"-Maschinen und Clustered Applications

Verteilte Cluster unter Windows Server 2008

(04.02.09) - Double-Take Software stellt eine neue Version von "GeoCluster" vor. Die Software ermöglicht auch verteiltes Clustering für virtuelle Hyper-V-Maschinen von Microsoft und Clustered Applications. GeoCluster ist eine Software-basierende Replikationslösung, die Failover Clustering und Hypervisor-basierte Virtualisierung in Windows Server 2008 unterstützt. Die Software erweitert die Cluster-Funktionen von Windows Server. Damit wird der Aufbau eines Failover Clusters möglich, ohne dass man auf Shared Storage zurückgreifen muss. Die Nodes eines Clusters können also auch auf mehrere Standorte verteilt sein.

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In dem es Shared Storage überflüssig macht, beseitigt GeoCluster auch einen Single Point of Failure bei Anwendungen im Cluster. Das verbessert die Verlässlichkeit und Verfügbarkeit von Applikationen unter Windows Server 2008. Datenabsicherung wird hinzugefügt, das Disaster Recovery verbessert sowie der kontinuierliche Zugang zu Daten und Applikationen über mehrere Standorte gewährleistet.

"GeoCluster nutzt die bewährte Datenreplikationstechnik von Double-Take. Damit werden geclusterte Prozesse auf kostengünstige und einfache Art und Weise abgesichert - genau so wie Double-Take auch nicht geclusterte Workloads schützt", erklärt Bob Roudebush, Director of Solutions Engineering bei Double-Take Software. "Durch die Erweiterung der Clustering-Funktionen von Windows Server macht GeoCluster das Hochverfügbarkeits-Clustering nicht nur zu einem lokalen Availability-Tool, sondern auch zu einer Disaster-Recovery-Lösung."

Gerade bei geschäftskritischen Windows-Applikationen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen erweist sich GeoCluster als kostengünstige Ergänzung zu den Server-Standard-Funktionen. Wenn zum Beispiel Microsoft Windows Server 2008 Hyper-V verfügbar ist, kann der IT-Administrator virtuelle Maschinen von einem Hyper-V-Host zum anderen verlagern - mit dem Feature Quick Migration in Kombination mit Failover Clustering. Diese Funktion wird in der Enterprise- und Datacenter-Version von Windows Server 2008 bereitgestellt, zusammen mit den erweiterten Virtualisierungs-Funktionen jeder dieser Versionen. Wer GeoCluster hinzufügt, kann Hyper-V-Workloads clustern, auch wenn kein Storage Area Network zur Verfügung steht. Da GeoCluster den Aufbau räumlich verteilter Cluster vereinfacht, können virtuelle Maschinen mit Quick Migration nicht nur innerhalb eines Rechenzentrums verschoben werden, sondern zu jedem Node des Clusters, egal wo sich dieser Node befindet.

"Die Clustering- und Hochverfügbarkeits-Features von Windows Server 2008 werden bereits von etwa einem Drittel unserer Kunden eingesetzt. Sie nutzen die Server-Virtualisierung, um Ihre Kosten durch Konsolidierung zu senken", erklärt  Zane Adam, Senior Director of Virtualization Strategy bei Microsoft. "GeoCluster von Double-Take Software fügt sich nahtlos in Windows Server 2008 und Hyper-V ein und bietet damit einen kostengünstigen Weg, geclusterte Anwendungen auch über verstreute Standorte zu verwalten." (Double-Take: ra)

 

 

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