Rubrik: Produkte/Hochverfügbarkeit

Sicherung des Geschäftsbetriebs durch effiziente IT-Konsolidierung

Fujitsu stellt mit "x10sure 3.0" eine Alternative zu traditionellen Cluster-Konzepten vor

(27.05.09) - Fujitsu Technology Solutions präsentiert die dritte Generation der Hochverfügbarkeits- und Virtualisierungs-Plattform "x10sure" für kleine und mittlere Unternehmen, die geschäftskritische Anwendungen auf physikalischen und virtuellen Servern betreiben.

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"x10sure 3.0" ist Anwendungs-, Betriebssystem- und Hypervisor-unabhängig und kann daher in jedem IT-Szenario eingesetzt werden, in dem praktisch wartungsfreie Server-Verfügbarkeit benötigt wird. Es können sowohl Tower, Rack, und Blade-Systeme in einer gemischten Konfiguration betrieben werden. Die Lösung unterstützt führende Server Virtualisierungs-Technologien darunter VMware, Microsoft Hyper-V und Citrix XenServer. Zudem wurden die Einstiegspreise gesenkt und die Lösung läuft auf den neuesten Serversystemen von Fujitsu. x10sure 3.0 ist ein zentrales Element der Dynamic Infrastructures-Strategie von Fujitsu.

In einer x10sure-Umgebung muss nicht, wie bisher, jeder produktive Server mit einem unproduktiven Hot-Spare Server gespiegelt werden. Nach dem Prinzip der N:1-Verfügbarkeit ist stattdessen nur noch mindestens ein Spare-Server nötig, um die Verfügbarkeit des Gesamtsystems sicherzu-stellen. Damit bietet x10sure insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen einfache und wirtschaftliche System- und Anwendungsverfügbarkeit - alternativ zu traditionellen Cluster-Konzepten. Auch Anwendungen und Betriebssystem-Versionen die nicht cluster-fähig sind, können mit x10sure 3.0 kostengünstig betrieben werden.

Klares Ziel bei der Entwicklung von x10sure 3.0 war es, jedem Unternehmen, auch solchen mit Zweigstellen, eine solide, einfach zu administrierende IT-Plattform zur Verfügung zu stellen, die sich bei einem Hardware-Defekt selbst heilt. Beim Ausfall eines physikalischen Servers startet das System automatisch alle betroffenen Dienste inklusive virtueller Maschinen innerhalb weniger Minuten auf dem Ersatzserver neu. Der Vorteil: die Ausfallzeit bleibt gering und Unternehmen profitieren von erhöhtem Schutz auf Server-, Netz- und Speicherebene.

Neben dem N:1-Verfügbarkeitsprinzip verfügt die neue Lösung nun auch über eine Einstiegsvariante zur Absicherung eines Produktiv-Servers. Hierbei werden zwei identisch ausgebaute Serversysteme und ein SAN-Speichersystem (iSCSI oder FibreChannel) miteinander verbunden. Beide Systeme benötigen keine lokalen Festplatten, sondern booten direkt vom externen Speichersystem. Das Betriebssystem, alle Anwendungen und Daten befinden sich auf dem externen Speicher. Diese Variante eignet sich für den Einsatz in Unternehmensfilialen und kann durch Hinzufügen weitere Server auf bis zu 64 Server erweitert werden.

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, Server und Services je nach Wichtigkeit zu klassifizieren und zu priorisieren und mit dem entsprechenden Schutz-Level zu versehen. So erhalten weniger geschäftskritische Server wie beispielsweise Drucker oder Test-Systeme eine niedrigere Priorität, damit sie bei Systemausfällen keine wertvollen Ressourcen blockieren.

Eine von x10sure überwachte Systemumgebung lässt sich nun über eine offene SNMP (Simple Network Management Protocol)-Engine in jegliche Systemmanagement-Umgebung integrieren. Der Leistungskatalog von x10sure 3.0 wird durch Desaster Recovery-Konzepte inklusive Funktionen wie Control-Node-Redundanzen, Site Awareness und Service Importance sowie Storage Replikations-mechanismen abgerundet. (Fujitsu: ma)

 

 

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