Rubrik: Produkte/Intrusion Detection

Intrusion Prevention-System und erweiterter Schutz vor Distributed Denial-of-Service-Attacken

Neue Version von "DefensePro" schützt gegen Cyberattacken mit hohem Datenvolumen

(22.09.09) - Radware (Nasdaq: RDWR) stellte "DefensePro 5.0" vor. Die erweiterte Version des Intrusion Prevention-Systems (IPS) schützt Applikationsinfrastrukturen vor Online-Angriffen und möglichen Zero-Minute-Bedrohungen. Sie enthält das so genannte "Booster Shot"-Modul. Diese Hardwarekomponente sorgt dafür, dass Sicherheitslücken geschlossen werden, ohne dabei rechtmäßige Nutzer auszusperren oder vorhandene Sicherheitseinrichtungen zu umgehen.

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Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe auf der Basis einer hohen Rate von Datenpaketen pro Sekunde (packets per second, PPS) stellen eine Bedrohung für Websites aller Art dar. Obwohl viele Unternehmen gängige IPS einsetzen, sind ihre Netzwerke für solche Angriffe anfällig, da die herkömmlichen Sicherheitslösungen nur für die Untersuchung des normalen Datenverkehrs ausgelegt sind. Werden sie einer Attacke mit einer hohen PPS-Rate ausgesetzt, blockieren sie entweder die Anfragen auch rechtmäßiger Nutzer oder lassen sämtlichen Datenverkehr ungehindert durch. Das Netzwerk wird dadurch angreifbar.

DefensePro 5.0 ist Teil der "Apsolute Immunity"-Sicherheitsstrategie von Radware, die gezielt vor Gefahren für die Netzwerkbandbreite sowie die Server- und Anwendungsressourcen schützen soll. Die neue Version enthält erstmals Booster Shot, eine Hardwarekomponente zur Beschleunigung des Datenverkehrs. Damit können DDoS-Angriffe von bis zu zehn Millionen PPS abgewendet werden, weit mehr als bisher üblich. Außerdem verhindert DefensePro 5.0 Angriffe mit geringem Datenvolumen und unberechtigte Zugriffe. Dies alles erfolgt ohne spürbare Latenzzeiten. Mit einem Durchsatz von 12 Gbps geprüfter Daten ist DefensePro 5.0 besonders für den Einsatz in E-Commerce-Umgebungen und Rechenzentren geeignet.

"Herkömmliche IPS haben eine Schwachstelle. Manchmal können sie recht einfache Angriffe nicht abwehren, bei denen Malware die Server mit eingehendem Datenverkehr überlastet", konstatiert Charles Kolodgy, Research Director beim Security Products Service von IDC.

Die neue Version von DefensePro bietet unter anderem folgende Vorteile:

·         Business Continuity: DefensePro 5.0 sichert selbst im Angriffsfall schnelle Antwortzeiten für rechtmäßige Nutzer, indem Angriffe mit einer hohen PPS- Rate abgewendet werden.

·         Niedrigere Investitionskosten: DefensePro 5.0 bietet die Vorteile von zwei Lösungen, DoS-Abwehr und IPS, in einem Gerät. Das verringert sowohl die Gesamtkosten, die beim Einsatz zweier getrennter Lösungen entstehen, als auch die Investitionskosten für zusätzliche Sicherheitseinrichtungen zum Schutz gegen unerwünschten Datenverkehr. Darüber hinaus kann das Netzwerk durch das "Pay-as-you-grow”-Lizenzmodell passend zu den Bedürfnissen des Unternehmens skaliert werden.

·         Niedrigere Betriebskosten: DefensePro 5.0 liefert automatische Signaturen in Echtzeit. Damit können Unternehmen überflüssige Kosten vermeiden, wie etwa die Miete für Content Delivery Netzwerke (CDN) im Falle eines Angriffs. Außerdem senkt DefensePro 5.0 die Belastung des Netzwerkes und ermöglicht Unternehmen bessere Kontrolle über Sicherheit und Ressourcen im Netz.

(Radware: ra)

 

 

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