Rubrik: Produkte/Kryptographie

Verdeckte Online-Durchsuchungen durch den Staat verhindern

Sicherheitslösung verschlüsselt IP-Adresse des Benutzers beim Surfen

(06.09.07) - Nach wie vor befindet sich der in Bevölkerung und Politik umstrittene "Bundestrojaner“ in der Diskussion. Dieser soll im Falle eines Terrorverdachts die verdeckte Ermittlung auf jedem PC ermöglichen, der über einen Zugang zum Internet verfügt. Diesen Maßnahmen können aber auch Unschuldige zum Opfer fallen. Nach Einschätzung der Experten sind die gängigen Schutzpro-gramme wie Virenscanner und Firewalls gegen den geplanten Bundestrojaner chancenlos.

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Bereits in den vergangenen Jahren haben Online-Durchsuchungen zwecks Verbrechensbekämpfung und Strafverfolgung stattgefunden. Insbesondere im Kampf gegen Terrorismus sind derzeit digitale Fahndungsmethoden durch Sicherheitsbehörden verstärkt in der Diskussion. Aktuell umstrittene Gesetzesentwürfe sehen vor, dass Rechner zur Gefahrenabwehr heimlich unter die Lupe genommen werden können. Sicherheitsdienste entwickeln Spionageprogramme, durch deren Einsatz der Nutzer im Unterschied zu einer "Hausdurchsuchung“ nichts von der Durchleuchtung bemerkt. Außerdem soll sich der Bundestrojaner über eine Sicherheitslücke in den Betriebs-systemen der Surfer einnisten. Würden derartige Schlupflöcher Hackern bekannt, könnten sie sich diese zu Nutze machen. Viele Schutzmaßnahmen - vom Einsatz eines Zweitrechners bis zur Installation eines alternativen Betriebssystems - sind jedoch für den Privatanwender meist zu kompliziert oder aufwändig.

IP- und Festplattenverschlüsselung macht Trojaner nutzlos 

Auch ohne Expertenwissen können Anwender jedoch sicherstellen, dass Unbefugte keinen Zugriff auf ihre privaten Daten haben: Die Softwarelösungen "DriveCrypt", "SecurWall" und "SecurSurf" von SecurStar machen den Bundestrojaner nach Herstellerüberzeugung vollkommen unwirksam. Die Firewall SecurWall verfügt neben den Basisfunktionen wie Schutz vor Würmern, Spyware oder Malware auch über die "SecurSurf"-Technologie, welche zusätzlich als Stand-alone-Produkt verfügbar ist. Mit dieser wird die IP-Adresse des Benutzers beim Surfen verschlüsselt, so dass dessen Standort nicht ausfindig gemacht werden kann. Selbst die Tatsache, dass Provider Zugangsdaten ihrer Kunden nun gemäß Gesetzesbeschluss speichern müssen, wird nutzlos, da der anonyme Surfer mit SecurSurf nicht mehr lokalisierbar ist. Neben der Firewall und IP-Verschlüsselung garantiert die Festplattenverschlüsselung DriveCrypt, dass sensible Informationen nicht an Unbefugte gelangen. Hierbei werden das Betriebssystem sowie komplette Partitionen oder die eigenen Dateien mit militärstarker AES 256Bit-Verschlüsselung unleserlich gemacht. (SecurStar: ma)

 

 
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