Rubrik: Produkte/Kryptographie

Datenschutz: Verschlüsselungssystem für Festplatten

CeBIT 2010: Authentifizierungssystem wird gemeinsam mit der Festplatte "HS256" erstmals präsentiert

(02.03.10) - Datenschutz ist ein äußerst sensibles Thema für Unternehmen. Immer wieder erfordern Geschäftsprozesse die mobile Verfügbarkeit von Forschungs-, Finanz-, Kunden- oder Kontodaten. Beim Datentransport muss sich ein Unternehmen auf absolute Sicherheit verlassen können, denn gelangen sensible Daten in unbefugte Hände, entsteht meist ein irreparabler Schaden.

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Um diese Sicherheit beim Einsatz von externen Festplatten zu gewährleisten, nutzt die Digittrade GmbH mit der Smart Card "Oberthur Cosmo 64 v5.4" jetzt ein Verschlüsselungssystem, das die FIPS 140-2 Level 3-Zertifizierung der US-Regierungsbehörden erhalten hat. Die Smart Card des weltweit führenden Produzenten für Chipkarten, Oberthur Card Systems, erfüllt damit die hohen Anforderungen an kryptographische Funktionen und Schlüsselsicherheit, denen zivile Regierungseinrichtungen unterliegen. "Damit wird der Smart Card eine extrem sichere Authentifizierung bescheinigt, die sie zum Einsatz auf dem höchsten Level der Datensicherheit befähigt", erklärt Geschäftsführerin Manuela Gimbut.

Die Smart Card gewährleistet im Zusammenspiel mit der neuen externen Festplatte "HS256", die Digittrade erstmals vom 2. bis 6. März auf der CeBIT in Hannover (Halle 6, Stand F48) der Öffentlichkeit präsentieren wird, höchste Datensicherheit. Darüber hinaus werden die Daten auf der Festplatte nach dem 256-Bit hardwarebasierten symmetrischen Verschlüsselungsverfahren AES im CBC-Modus verschlüsselt. Jeder Sektor der Festplatte wird dabei immer mit einem anderen Schlüssel beschrieben. "Dieses Verfahren ist sehr kompliziert, garantiert jedoch eine extrem hohe Sicherheit", bescheinigt Gimbut.

Die HS256-Festplatte ist serienmäßig mit einer 2-Stufen-Authentifizierung ausgestattet, die aus einer weltweit einzigartigen Smart Card-PIN-Kombination besteht. Mit diesem Verfahren wird zunächst beim Einlegen der Smart Card in das Festplattengehäuse deren Gültigkeit für genau diese Festplatte geprüft. Die zweite Authentifizierungsstufe stellt dann sicher, dass der Nutzer die passende achtstellige PIN kennt und daher berechtigt ist, die Smart Card und damit die Festplatte zu benutzen. Bei Manipulationsversuchen jeglicher Art haben Unbefugte somit keine Chance: Die Smart Card wird automatisch unwiderruflich zerstört und unbrauchbar gemacht.

Schon jetzt ist die Smart Card zum Preis einzeln erhältlich und kann als Ergänzung zu den Sicherheitsfestplatten HS128 und HS256 erworben werden. "Der durchschnittliche Privatanwender ist mit der HS128 in der bisherigen Ausführung auf der sicheren Seite. Speziell aber für Unter-nehmen ist die neue Smard Card von Oberthur in Verbindung mit der HS256 sinnvoll, denn sie garantiert das höchste Sicherheitsniveau für sensible Daten", erläutert Manuela Gimbut.

(Digittrade: ra)

 

 

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