Rubrik: Produkte/Kryptographie

File-Folder-Verschlüsselung ohne Größen-Beschränkung

Fit für 64 Bit: apsec setzt mit "fideAS file enterprise 5.0" auf neue Technologie

(22.11.10) - Mit dem Major-Release 5.0 der Verschlüsselungslösung "fideAS file enterprise" startet die Applied Security GmbH (apsec) durch ins 64 Bit-Zeitalter. Die neue Software setzt anders als herkömmliche Lösungen nicht mehr auf einen Kernel-Treiber, sondern verwendet die MJF-Technologie ("Multiply Juxtaposed Filter"). Dadurch lassen sich auch Dateien mit mehr als zwei Gigabyte Größe verschlüsseln. Damit eignet sich das Programm optimal, um auch komplexe Dateien wie etwa Konstruktionsdaten, Outlook-Postfächer oder Ähnliches abzusichern.

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Gleichzeitig steigt die Geschwindigkeit bei der Ver- und Entschlüsselung spürbar, denn sie erfolgen "on the fly". Weil sich die Client-Anwendung, der so genannte "PrivateAgent", direkt an das jeweilige Windows-Programm andockt und dessen Datenausgaben überprüft, werden deutlich weniger Systemressourcen beansprucht. Während konkurrierende Lösungen, die auf Kernel-Treiber setzen, immer die Gefahr des gefürchteten "Bluescreens" im Gepäck führen, kann apsec durch die neue MJF-Technologie sicherstellen, dass selbst im Fehlerfall maximal die betreffende Anwendung hängen bleibt, aber nicht das ganze System. Insbesondere im Terminalserverumfeld ist dies ein wertvoller Vorteil.

Mehr Flexibilität durch SecurityServer Verwaltung

Zusätzlichen Nutzungskomfort bietet eine weitere Neuerung der Version 5.0. Ab sofort kann sich fideAS file enterprise mit unterschiedlichen Security Servern verbinden. Damit ist ein einfaches Umschalten zwischen verschiedenen Installationen möglich. Interessant ist dieses Feature etwa für größere Unternehmen, die an verschiedenen Standorten jeweils eigene Security Server einsetzen. Es eignet sich aber auch in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern, wenn Kunde und Dienstleister dieselbe Verschlüsselungslösung mit unterschiedlichen Sicherheitsrichtlinien einsetzen.

Datenlecks sicher verschließen

Auch im Bereich Data Loss Prevention bietet fideAS file enterprise 5.0 neue Funktionen. In der Kontrolle mobiler Datenträger gibt es nun die Möglichkeit, Geräte wie USB Sticks oder Wechsel-festplatten kryptografisch zu personalisieren und nur entsprechend autorisierte Geräte zur Benutzung freizugeben. Weiter wurde die Absicherung für hochkritische Daten mit einem Schutz gegen Datenklau über die "Speichern unter"-Funktion versehen. Und auch versehentliches oder absichtliches Löschen geschützter Daten kann nun protokolliert und sogar verhindert werden.

"Spätestens mit Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ist in den Unternehmen das 64 Bit-Zeitalter angebrochen", erklärt Dr. Volker Scheidemann, Leiter des Produktmanagements bei apsec. "fideAS file enterprise bietet nun auch für dieses Umfeld die exakt passenden Verschlüsselungsfunktionen. Und durch unsere neue MJF-Technologie werden die Prozessabläufe bei unseren Kunden noch zuverlässiger. Außerdem sinkt der Wartungsaufwand", erklärt der Produkt-Manager die Vorzüge des Major-Release. (Applied Security: ma)

 

 

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