"Erster Backbone-Direktor für Unternehmen" soll High-end-SAN-Markt erschließen
Gestufte Netzwerke: Mit dem "i10K" sollen Storage-Ressourcen besser nutzbar werden
Der Intrepid i10K bietet bis zu 256 Non-Blocking-I/O-Ports mit 1 Gbit/s oder 2 Gbit/s oder mit einer Kombination von beiden sowie mit 10 Gbit/s-Ports.
(18.01.05) - McDATA bringt den "Intrepid i10K"-Direktor auf den Markt, den nach eigenen Angaben ersten Backbone-Direktor für Unternehmen. Mit dem i10K erweitert McDATA ihre 6000er-Direktoren-Produktpalette nach oben und dringt in das Marktsegment vor, das bisher von CNT (vormals: Inrange) dominiert wurde. Unternehmen sollen mit dem i10K ihre großen, komplexen und geografisch verteilten Netzwerke konsolidieren können. Der Intrepid i10K bietet bis zu 256 Non-Blocking-I/O-Ports mit 1 Gbit/s oder 2 Gbit/s (oder mit einer Kombination von beiden sowie mit 10 Gbit/s-Ports) in einem kompakten 14 HE hohen Gehäuse. Er ist nach Angaben von McDATA der SAN-Switch mit der höchsten Performance, der zur Zeit erhältlich ist.
In einem Gespräch mit IT SecCity®.de betonte Christian Dornacher, Account Manager bei McDATA, dass mit der neuen Direktor-Generation zunächst die Top-500-Kunden angespro-chen werden, die auf Grund ihrer SAN-Vielfalt auf Konsolidierungen angewiesen sind.
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Unternehmens-SANs wachsen heutzutage extrem schnell. Um Kosten zu sparen und die vorhandenen Speicherkapazitäten möglichst optimal ausnutzen zu können, müssen Unternehmen neue Lösungen finden, die es ihnen erlauben, ihre enorm großen und diversifizierten Speichernetzwerkumgebungen zu vereinfachen.
Ähnlich wie Ethernet- und Telekommunikationsnetzwerke,
entwickeln sich auch Speichernetzwerke hin zu "gestuften"
Strukturen, damit sehr große und immer weiter wachsende Netzwerkressourcen
effizient verwaltet werden können. Durch das Unterteilen von
Speichernetzwerken in "Backbone"-,"Distributions"- und "Zugangs"-Level können Unternehmen jeder einzelnen Applikation genau die passende Switching-Ressource zuweisen, deren Level an Zuverlässigkeit und Durchsatz jeweils am besten für sie geeignet ist.
Der Intrepid i10K im Vergleich zum Mitbewerb
Laut Dornacher können innerhalb des einzelnen i10K über ein dynamische Partitionierung für verteilte SANs eingerichtet werden. "Die 'Direktor FlexPar-Technologie', d.h. die hardwareseitige Partitionierung, erlaubt es Anwendern, Fabrics mit Geräten verschiedener Hersteller zu konsolidieren und gleichzeitig eine sichere Teilung von Daten, Management und Fibre Channel Servcies (z.B. SAN Routing und Virtualisierung) aufrecht zu erhalten. Der i10K ist das ideale 'Rückgrat' für ein großes Unternehmensrechenzentrum.
So sei der i10K ist das einzige derzeit erhältliche Produkt, das die nötige Skalierbarkeit, Zuverlässig-keit, Flexibilität und Sicherheit biete, um als Backbone eines Unternehmensrechenzentrums zu dienen zu können. Er erfülle "on demand" alle Anforderungen, die aus einem rasanten Applikations-wachstum resultieren. (McDATA: ma)