Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

Brocade erweitert Director mit Routing-Funktionen und größeren Distanzfähigkeiten

Hoher Datendurchsatz für die Übertragung von SAN-Daten über IP-Netze

(21.03.06) - Brocade Communications Systems präsentiert mit dem "SilkWorm FR4-18i Blade" eine Connectivity-Erweiterung für den "SilkWorm 48000 Director". Zu den Erweiterungen gehören die 4 Gbit/sec-SAN-Routing-Lösungen sowie ein leistungsgesteigertes Fibre Channel über IP (FCIP). Die neuen Funktionen bieten einen hohen Datendurchsatz für die Übertragung von SAN-Daten über IP-Netze. Sie sind in einem 18-Port Blade integriert, das in 4Gbit/sec SilkWorm 48000 Director eingeschoben werden kann. Weiterhin stellt Brocade mit dem SilkWorm 7500 einen neuen Standalone Switch mit denselben 4Gbit/sec-Routing sowie den leistungsstarken FCIP-Fähigkeiten vor. Beide Produkte sind für OEM-Partner zur sofortigen Qualifikation freigegeben.

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Die neue Plattform kombiniert die 4 Gbit/sec-SAN-Routing-Leistungen mit hardwaregestützem IP Traffic Processing. Es stehen sechzehn 4 Gbit/sec-Fibre Channel-Ports und zwei Gigabit-Ethernt-Ports zur Verfügung. Für Anwendungen über große Distanzen mit langen Latenzzeiten und langsamen Verbindungen beschleunigt die Plattform durch eine hardwarebasierte Kompression und Pufferung die FCIP-Leistung deutlich. Für die verbesserte Replikationsleistung werden Eingangs-lastfaktoren von bis zu acht Remote Sites pro Gigabit Ethernet Port, eine hardwarebasierte Verschlüsselung sowie eine Schreibbeschleunigung unterstützt.

Die Kombination von Fibre Channel-Routing und FCIP wird ebenfalls zur SAN-Isolation von WAN-Fehlern bei SANs mit größeren Distanzen verwendet. Das Brocade Routing nutzt dafür das Konzept des Logical SAN (LSAN), das die Möglichkeit bietet, eine Gruppe von Geräten in unterschiedlichen Fabrics als logisches SAN arbeiten zu lassen, ohne sie zu einer gemeinsame Fabric verbinden zu müssen. Dadurch wird das Risiko und die Komplexität von großen SANs reduziert und das Management vereinfacht.

Es bietet außerdem Fehlerisolation und reduziert die Notwendigkeit von Unterbrechungen, wie sie häufig durch Datenmigration, Speicher- oder Server-Konsolidierung und beim Applikations-Balancing zwischen den Fabrics erforderlich werden.

Das SilkWorm FR4-18i Blade nimmt einen Slot in dem mit 8-Slots ausgestatteten SilkWorm 48000 Director in Anspruch. Er ist vollständig in die hochverfügbare Architektur des Enterprise-Directors integriert. Der SilkWorm 7500 ist 1U hoch und als Rack- oder Standalone-Gerät verfügbar. Für die hohe Zuverlässigkeit ist er mit zwei unabhängigen Netzteilen und hot-plug-fähigen optischen Modulen ausgestattet. Beide Plattformen arbeiten mit den bekannten Brocade Management-Tools und dem Brocade Fabric OS Services. (Brocade: ma)

 
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