|
|
Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Apppliances Cisco bringt neue Switching-Plattform für das Data Center auf den Markt Plattform für Ethernet und zukünftig Speichernetzwerke - Switching-Kapazität bis zu 15 Terabit pro Sekunde (07.02.08) - Cisco stellt mit "Nexus 7000" eine neue Switching-Plattform für ihre "Data-Center-3.0"-Architektur vor. Nexus ist dezidiert für Rechenzentrums-Umgebungen konzipiert und vereint zukünftig Storage- und IP-Networking in einer gemeinsamen Unified Fabric. Damit können Rechen-zentren ihre Speicher- und Server-Ressourcen um ein Vielfaches intensiver ausnutzen. Im Data Center der 3.0-Generation übernimmt das Netzwerk eine Schlüsselrolle, da es Geschäftsprozesse bedarfsgerecht mit virtuellen IT-Ressourcen versorgt.
Anzeige
Nexus 7000 repräsentiert das Spitzenmodell der neuen Nexus-Serie. Die hochskalierbare Lösung ist modular aufgebaut; ein einziges Chassis erreicht einen Switching-Durchsatz von bis zu 15 Terabit pro Sekunde (gleich 15.000 Gbps). Das System stellt bis zu 512 10-Gigabit-Ethernet-Ports zur Verfügung und unterstützt in Zukunft auch 40- beziehungsweise 100-Gigabit-Ethernet. Nexus 7000 führt Ethernet zukünftig mit dem Transport von Storage-Daten auf einer gemeinsamen Plattform zusammen. Jeder Server kann dann über die "Unified Fabric" auf jede Ressource zugreifen - was den Weg frei macht für eine umfassende Virtualisierung unterschiedlicher Ressourcen. Die Unified-Fabric-Architektur zeichnet sich durch einheitliche I/O-Interfaces aus und wird in Zukunft Fibre Channel over Ethernet (FCoE) unterstützen. Mit FCoE können herkömmliche Fibre-Channel-Datenströme von Speichersystemen via Ethernet transportiert werden. Weil LAN (Local Area Network) und SAN (Storage Area Network) künftig in gemeinsamen "Unified Fabric" integriert sind, werden weit weniger Server-Interfaces benötigt. Neben direkten Kosteneinsparungen sinkt der Platzbedarf, die Verkabelung vereinfacht sich, und der Stromverbrauch wird reduziert. Das Data Center insgesamt kann eine deutlich höhere Maximalleistung erbringen. Für die Nexus-Plattform hat Cisco das neue Betriebssystem "NX-OS" entwickelt. Es kombiniert Funktionen der Speichernetzsoftware "SAN-OS" von Cisc mit Switching- und Routing-Fähigkeiten von "Cisco IOS". Das neue Betriebssystem ist für Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit und Virtuali-sierung optimiert. NX-OS kann einen Nexus-Switch in mehrere logische Switches unterteilen, die voneinander vollkommen unabhängige Aufgaben erfüllen. Während einer der logischen Switches beispielsweise Speichersysteme bedient und von Storage-Verantwortlichen gemanagt wird, wäre ein zweiter für die Serverfarm zuständig und würde von einem anderen Team administriert. Ein dritter logischer Switch schließlich könnte für die Testumgebung dienen. Alle drei teilen sich dieselbe Fabric und eine gemeinsame redundante Stromversorgung. Mit höherer Leistung, Stabilität und Skalierbarkeit sind derartige Einsatzmöglichkeiten insbesondere für große Hosting-Szenarien interessant, zum Beispiel bei einem Service Provider. (Cisco: ra) |
||
|