Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

Für Service Provider: Router mit Link-Aggregation-Kapazität von 320 Gbit/s

Funktionsumfang von "NetIron XMR"- und "MLX"-Router erweitert

(04.08.08) - Foundry Networks hat die Feature-Ausstattung und Funktionalität ihrer Backbone-Router vom Typ "NetIron XMR" und den "NetIron MLX Metro"-Routern erweitert. Weltweit sind die Service Provider bestrebt, die Kapazität und Zuverlässigkeit ihrer Netzwerke zu steigern. Foundry Networks bietet deshalb jetzt eine Link-Aggregation-Kapazität von 320 GBit/s. Mit der Integration von MPLS-Technik (Multi-Protocol Label Switching) in Layer-2-Netzwerke ermöglicht es das Unternehmen darüber hinaus, Metro/Carrier Ethernet Services effizient zu skalieren. Umfangreichere BGP-Netzwerke (Border Gateway Protocol) lassen sich jetzt durch die Möglichkeit der Abschottung instabiler Kundennetzwerke stabilisieren. All diese neuen Funktionen ebnen Service Providern einen skalierbaren, wirtschaftlichen Weg, um aktuelle und künftige Applikations-Anforderungen zu erfüllen.

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Um Carrier für die künftigen Kapazitätsanforderungen zu rüsten und die in die Netzwerk-Infrastruktur getätigten Investitionen zu schützen, lassen sich mit den NetIron XMR und MLX-Routern bis zu 32 10-Gigabit-Ports bündeln, so dass sich eine Gesamtkapazität von 320 GBit/s ergibt. Unter Zuhilfenahme von ausgefeilten Load-Sharing-Algorithmen gelingt es Foundry Networks, diese aufgestockte Kapazität umfassend zu nutzen. Diese zum Patent angemeldeten Algorithmen helfen mit, sämtliche Verbindungen in einem Link Aggregate optimal zu nutzen und die Korrelation zwischen Equal Cost Multipath und Link Aggregation zu verringern. Schließlich beseitigt die Lösung etwaige Polarisationseffekte in einem Netzwerk. Service Provider erhalten hierdurch die Flexibilität, Netzwerke großen Ausmaßes optimal zu entwerfen.

Zusätzlich tragen die jetzt vorgestellten neuen Funktionen dazu bei, die Rentabilität der Router-Infrastruktur zu maximieren. Die hohe 10 GbE-Dichte - in einem einzigen NetIron-Router haben bis zu 128 Ports mit Wire-Speed-Konnektivität Platz - gibt Service Providern die Möglichkeit, bestehende 10GbE-Ports zu bündeln, ohne dass sie zusätzliche Router-Hardware beschaffen oder in teure Upgrades an der optischen Infrastruktur investieren müssen. Schließlich unterstützt der Carrier Trunk auch die skalierbare, flexible Anpassung der Trunk-Kapazität an die jeweiligen Anforderungen im Betrieb.

Skalierung und Ausbau von Metro- und Carrier-Ethernet-Diensten

Die Service Provider-Lösungen von Foundry Networks gestatten die Skalierung von Carrier-Ethernet-Diensten über die Grenzen traditioneller Layler-2-Bereiche hinaus und ermöglichen die Ausweitung dieser Dienste auf nationaler und internationaler Ebene. Mit dem NetIron MLX verschaffen sich Service Provider die Möglichkeit zur Integration von standardmäßigen Layer 2 Metro-Protokollen, des Spanning Tree Protocol (STP) und des Rapid Spanning Tree Protocol (RSTP), der innovativen Layer 2 Metro-Protokolle von Foundry Networks sowie des Metro Ring Protocol (MRP) und des Virtual Switch Redundancy Protocol (VSRP) mit VPLS/MPLS Services.

Zu den Vorteilen der MPLS-Integration in Layer-2-Netzwerke gehört die Möglichkeit, Carrier-Ethernet-Services über Layer 2 Metro und MPLS-Netzwerke anzubieten und zu skalieren. Hinzu kommt die vereinfachte, einheitliche Überwachung mit IEEE 802.1ag (Connectivity Fault Management), sowie die gesteigerte Ausfalltoleranz durch Kopplung der MPLS-Resiliency-Funktionen mit anspruchsvollen Layer 2-Schutzmechanismen. Service Provider haben die Möglichkeit zur gleichzeitigen Anwendung von Layer 2 und VPLS/MPLS Features auf dem NetIron MLX-Router. Dadurch reduziert sich die Zahl der Netzwerkgeräte, was wiederum erhebliche Kostensenkungen zur Folge hat und das Netzwerk-Management vereinfacht.

Mehr Stabilität für umfangreiche BGP-Netzwerke

Foundry Networks hat die BGP-Fähigkeiten (Border Gateway Protocol) der NetIron XMR Serie mit dem Ziel erweitert, Service Providern die Abschottung von instabilen Kundennetzwerken vom Provider-Backbone zu ermöglichen. Gleichzeitig soll aber die Erreichbarkeit des Kundennetzwerks erhalten bleiben. Die neue Lösung ist traditionellen Route-Flap-Dämpfungsmechanismen überlegen und bewirkt eine deutliche Reduzierung der Routing-Änderungen im Netzwerk. Das Ergebnis ist neben mehr Stabilität auch eine erhöhte Ausfalltoleranz im Kernnetz des Providers. Ursache der verbesserten Netzwerkstabilität ist die Fähigkeit, das Peering mit anderen Service Providern zu intensivieren und die Zahl der IP-Services und der BGP/MPLS Virtual Private Network (VPN) Services zu vergrößern. Überdies erhalten Service Provider durch die hohe Ausfalltoleranz und Skalierbarkeit des Netzwerks die Chance, ihren eigenen Diensten durch bessere Kunden-SLAs (Service Level Agreements) ein Alleinstellungsmerkmal zu verleihen. (Foundry Networks: ra)

 

 
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