Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

Neuer Blade-Server von IBM mit Deep Packet Inspection-Technologie von CloudShield

Mehr Sicherheit und verbesserter Netzwerk-Traffic speziell für Service-Anbieter

(17.09.08) - IBM hat einen Blade-Server vorgestellt, der entwickelt wurde, um Sicherheitslücken wie DoS-Angriffe (Denial of Service) und Viren abzuwehren und zudem Serviceanbieter bei der Administration des Netzwerk-Traffics zur Optimierung der Performance unterstützt. Kunden nutzen viele komplexe Kommunikations-Tools wie Videostreaming auf externen Geräten, die schnell und frei von Viren sein sollen. Das stellt eine große Herausforderung für Serviceanbieter dar.

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Die Zahl ernster Virenangriffe ist im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent gestiegen; laut IBM X-Force ist das der erste derartige Anstieg seit 2004. Das neue IBM BladeCenter kann diese externe Bedrohung durch Echtzeit-Analysen der Netzwerkaktivität reduzieren und schädlichen Traffic identifizieren. Zusätzlich unterstützt IBM BladeCenter Telekommunikationscarrier bei der Verwaltung und Priorisierung von Netzwerkaktivität wie Video-Sharing und Web-Traffic für mehr Leistung und geringere Verzögerungen beim Endnutzer.

IBM BladeCenter "PN41" ist nach eigenen Angaben bisher branchenweit auch das erste Blade, das die Deep Packet Inspection-Technologie (DPI) von CloudShield, einem Anbieter von Netzwerk-servicemanagement und Sicherheits-Features, unterstützt. Das IBM BladeCenter PN41 prüft die Data-Streaming-Pakete im Internet oder in Unternehmensnetzwerken, um sie zur Steigerung der Leistung zu routen und Sicherheitsbedrohungen abzuwehren.

Das neue Blade wird ein zentrales Element der integrierten IBM Telecom Sicherheitslösung werden, einem integrierten Hardware-, Software und Serviceframework, das es Serviceanbietern der Kommunikationsbranche erlaubt, carrierartige Netzwerkservices bereitzustellen, um gefährlichen Traffic abzuwenden. Zusätzlich zum BladeCenter enthält diese Sicherheitslösung auch noch "IBM Proventia Intrusion Prevention" und "IBM Tivoli Security Operations Manager" und wird mit Hardware und Software von IBM-Geschäftspartnern kombiniert.

IBM arbeitet daran, eine Umgebung für IBM BladeCenter PN41 zu entwickeln, die es Servicean-bietern erlaubt aus einem Portfolio von Geschäftspartnern und Anbietern zu wählen, um die geeignete Technologielösung für ihr Unternehmen zu identifizieren. Wie schon in Unternehmens-rechenzentren üblich können Carrier nun Hardware, Software und Services von verschiedenen Anbietern wählen.

IBM Global Services plant für IBM BladeCenter PN41-Kunden Unterstützung und Services bereitzustellen.

Das neue IBM Blade kann in einem der beiden High-Speed IBM BladeCenter-Chassis laufen, wie es oft in Unternehmensrechenzentren, Telekommunikationszentralen oder Regierungsumgebungen genutzt wird. Diese Chassis sind im Markt sehr beliebt, da sie sowohl IT- als auch High-Speed Netzwerkanforderungen adressieren und es Kunden erlauben, Next-Generation Network-Anwendungen (NGN) wie Video-Sharing zu unterstützen. (IBM: ra)

 

 
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