Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

UTM-Security-Appliance: Zwei Appliances zu einem Failover-Cluster zu kombinieren

VPN-Etablierung für Mac OS X - Stark erweiterter Spam-Filter in der Version 5.0

(06.10.08) - Linogate stellte die neue Version 5.0 ihrer "Defendo"-Appliance vor, mit der Unter-nehmen besonders einfach ihre Firmennetze gegen vielfältige Bedrohungen von außen absichern können. Zu den Highlights der Internet Security Appliance gehören ein stark erweiterter Spam-Filter mit zusätzlichen Methoden und erweiterten Einstellungsmöglichkeiten, Zeitsteuerung für Firewall-Regeln, Bandbreitenmanagement in einem VPN-Tunnel, VPN-Etablierung für Mac OS X sowie die Möglichkeit, zwei Appliances zu einem Failover-Cluster zu kombinieren.

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Der Defendo ist ein All-In-One-Gateway, das zwischen Internet und lokalem Netzwerk eingesetzt wird. Bereits vor dem Eintreten unterschiedlichster Daten in das Unternehmensnetz bietet es einen kompletten Schutz gegen Bedrohungen aus dem Internet von Hacker-Angriffen über Viren, Trojaner und Würmer bis hin zur Organisation von Spam-Mails. Unerwünschte Internet-Inhalte werden durch die wirksamen Filterfunktionen der Box erkannt und gegebenenfalls geblockt.

Mit einem ganzheitlichen Sicherheitskonzept, UTM, welches das Unternehmen seit 2002 stetig weiter entwickelt, sind vielschichtige miteinander interagierende dynamische Sicherheitsstufen integriert. Komponenten wie dynamische Firewall, Proxy Cache, Intrusion Detection und VPN-Server sowie kombinierbare Viren-Scanner, untersuchen unterschiedliche Netzwerkprotokolle auf Abnormalitäten und gewährleisten so einen höchst sicheren Schutz des Unternehmensnetzwerks. Die Einstellungen verwaltet der Administrator über eine grafische Benutzeroberfläche, mit der die Steuerung der Appliance auf jedem Terminal im Unternehmen zur Verfügung stehen kann.

In der neuen Version hat Linogate den Spam-Schutz gegen unerwünschte Werbe-Mails und schadhaften Code noch weiter ausgebaut und zusätzliche Methoden, um die Spam-Flut einzudämmen, in das bestehende Gesamtkonzept integriert. Hierzu gehören neben mehreren, in der neuen Version erweiterten Verfahren zur Überprüfung von eingehenden E-Mail-Adressen, SMTP-Slamming, Greylisting und das bereits seit mehreren Versionen des Defendo bewährte Abfragen von Echtzeitdatenbanken, schwarzer Listen wie RBLs oder URIBLs. Alle diese Mechanismen treten in Kraft bevor die Mails ins nachgelagerte Unternehmensnetz kommen oder an ein separates E-Mail-System wie beispielsweise Exchange oder Lotus Domino weitergereicht werden.

Ebenfalls Spam in grafischer Form hat durch die integrierte Texterkennung (OCR) keine Chance, an dem 'Torwächter' vorbei ins Unternehmen zu gelangen. Werden E-Mails direkt per SMTP zugestellt, kann das SMTP-Slamming aktiv werden. Dabei wird die Begrüßungsmeldung des Defendo einen Augenblick verzögert. Fängt ein Client schon vorher mit der Übertragung der E-Mails an, wird die Verbindung sofort abgebrochen. Die Anti-Slamming-Funktion des Defendo nutzt so eine Eigenschaft von Spam- und Viren-Mailservern, die in kürzester Zeit eine Vielzahl von E-Mails verschicken und deshalb nicht auf die Begrüßungsmeldung eines Mail-Servers warten.
(Linogate: ra)

 

 
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