Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

Höhere IT-Sicherheit: UTM-Release 1.95 für "packetalarm"-UTM-Systeme

Vereinfachte Netzwerkintegration mit transparenten http- und ftp-Proxies

(31.03.09) - Funkwerk Enterprise Communications (FEC) vereinfacht die Integration ihrer UTM-Systeme in bestehende Netzwerke. Mit dem Release 1.95 muss ein Proxy nicht mehr in den Browser eines jeden Users eingetragen werden. Der http- und der ftp-Proxy der IT-Sicherheits-Appliances kann dafür im sogenannten transparenten Modus betrieben werden. Besonders für größere Netzwerke ist das von Vorteil, da die Zeitersparnis mit steigender Anzahl von Client-Browsern zunimmt.

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Der transparente Proxy sitzt sozusagen "unsichtbar" zwischen dem lokalen Netzwerk und dem Internet. Lädt ein Anwender beispielsweise via http eine Datei aus dem Internet herunter, so bezieht der transparente Proxy die Datei automatisch im Auftrag des Anwenders aus dem Internet und prüft, ob sie bekannte Viren enthält oder ob es sich um andere bekannte Schadsoftware handelt. Wird ein Virus erkannt, so wird die Datei direkt auf dem packetalarm UTM-System herausgefiltert. Ergibt die Prüfung hingegen keinen Befund, wird die Datei an den Benutzer weitergeleitet. Somit wird sichergestellt, dass schadhafte Dateien das interne Netzwerk gar nicht erst erreichen.

Zudem wurde im neuen Release 1.95 die Funktionalität der Network Address Translation (NAT) um ein 1:1 NAT erweitert. Das 1:1 NAT ermöglicht die automatische und komplette Übersetzung von IP-Netzbereichen zwischen den Netzwerk-Interfaces des UTM-Systems. Somit müssen die internen IP-Adressen beispielsweise bei einem Providerwechsel oder bei Kollisionen von IP-Bereichen innerhalb eines VPN-Tunnelverbundes nicht neu vergeben werden.

Durch das vor einigen Monaten überarbeitete Lizenzmodell für die packetalarm UTM-Produktfamilie ist der Einsatz der IT-Sicherheitssysteme auch auf der Lizenzseite sehr einfach: Nutzer lizenzieren nur noch die laufenden Software- und Security-Updates der Geräte, die bisherige Lizenzstaffelung nach Nutzeranzahl im Netzwerk entfällt. So ist zum einen die Lizenzierung pro Gerät für Unternehmen einfacher, da insgesamt weniger Lizenzen verwaltet werden müssen.

Zum anderen sind die Geräte im Betrieb bei größerer Investitionssicherheit deutlich günstiger, da nicht nachlizenziert werden muss, wenn sich beispielsweise die Mitarbeiteranzahl verändert. (Funkwerk Enterprise: ra)

 

 

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