Rubrik: Produkte/Router, Switches, Security Appliances

Internet-Gateway mit neuen Security-Modulen und Multicore-CPU-Unterstützung

Auch in der verschlüsselten Verbindung wird nach Viren gescannt

(30.04.09) - Linogate kündigt eine leistungsfähige Version ihrer Sicherheits-Appliance "Defendo" an. Der IT-Security-Experte nimmt in der neuen Version 5.1 nicht nur generelle Aktualisierungen vor, sondern ergänzt das Produkt zusätzlich mit Modulen nach Partnerwünschen. Die gesamte Defendo-Linie wird auf den Linux-Kernel 2.6 umgestellt und ermöglicht unter anderem die Unterstützung von Multicore-Prozessoren.

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NTLM-Authentifizierung, SSL-Interceptor und SSL-VPN

Mit der neu verfügbaren NTLM-Authentifizierung wird der sichere Internetzugang über den Defendo Web-Proxy vereinfacht. Eine manuelle Eingabe der Zugangsdaten ist für den einzelnen Benutzer in diesem Fall nicht mehr nötig.

Eine wichtige Neuerung verspricht der SSL-Interceptor, der die Möglichkeiten des Defendo Web-Proxy erweitert. "Mit dieser Option können SSL-Verbindungen auf Wunsch untersucht werden", erklärt Geschäftsführer Thomas Scholz. "So können wir sicherstellen, dass auch in der verschlüsselten Verbindung nach Viren gescannt wird, was bisher in dieser Form nicht möglich war."

Neu ist auch der POP3/SMTP-Proxy, der den E-Mail-Verkehr über die Postfächer der firmeneigenen Domains hinaus absichert. "Viele Firmen erlauben ihren Mitarbeitern den Zugriff auf private E-Mails", sagt Scholz. "Mit der Neuerung wird auch diese Kommunikation durch den Virenscanner sauber gehalten. Auf Wunsch können solche E-Mails auch auf Spam hin untersucht werden."

In der neuen Produktversion wurde ergänzend SSL-VPN implementiert, was Scholz wie folgt erläutert. "Auch wenn wir IPSec-VPNs nach wie vor für das universelle Verfahren halten, wird es auf mehrfachen Kundenwunsch ab sofort alternativ SSL-VPN im Defendo geben, das auf OpenVPN 2.1 basiert." (Linogate: ma)

 

 

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