Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

Schädliche Inhalte aus ein- und ausgehenden Web 2.0-Daten herausfiltern

"Symantec Web Gateway 4.5" blockt sämtliche Internet-Schädlinge

(13.08.09) - Das "Web Gateway 4.5" von Symantec filtert schädliche Inhalte aus ein- und ausgehenden Web 2.0-Daten heraus. Sie verwendet dazu mehrere Analyseverfahren, ohne die Daten auf ihrem Weg zum Anwender zu bremsen. Die Appliance ist ab sofort als Bestandteil der "Symantec Protection Suite Enterprise Edition" erhältlich.

Anzeige

Nutzer der Protection Suite Enterprise Edition können mit Web Gateway ihren ein- und ausgehenden Datenverkehr nun in Echtzeit überwachen. Die Daten werden durch die Analyse der Appliance nicht verzögert. Laut Hersteller erkennt und blockt das Web Gateway dank einer Reihe von Abwehrmechanismen sämtliche unerwünschte Inhalte. Das können schadcodehaltige Webseiten, aktive Inhalte, Downloads von Anwendungsdateien oder "Phone Home"-Traffic sein. Bei letzterem handelt es sich beispielsweise um Anfragen infizierter PCs im eigenen Netz mit dem Zweck, sich bei einem Botnet anzumelden.

Da sich das Internet zunehmend zu einem interaktiven, sozialen Medium entwickelt, steigt auch die massenhafte Ausbreitung von Angriffen. Webbasierte Attacken sind heute die häufigste Ausprägung bösartiger Aktivitäten im Internet. Sie nutzen die zunehmenden Schwachstellen in Webapplika-tionen aus. Der aktuelle Internet Security Threat Report von Symantec hat in diesem Zusammen-hang festgestellt: Im Jahr 2008 betrafen 63 Prozent aller Schwachstellen Internetanwendungen. Dies ist ein Anstieg um fast 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Außerdem identifizierte Symantec mehr als 55.000 Phishing-Webseiten. Dies entspricht einem Zuwachs von 66 Prozent gegenüber 2007.

Web Gateway 4.5 basiert auf der "Symantec Antivirus Engine" und greift auf das "Symantec Global Intelligence Network" zu. Diese Datenbank sammelt weltweit Informationen zu neuen Internet-gefahren, entwickelt Abwehrmechanismen und bietet entsprechende Lösungen an. Um schadhafte Aktivitäten zu verfolgen, betreibt Symantec elf Security Response Center, die mit 240.000 Sensoren täglich mehr als zwei Milliarden Vorkommnisse registrieren. (Symantec: ma)

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken