Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

QLogic und HP kooperieren in Sachen 8 Gbit/s Fibre-Channel-Switches

Stackable-Architektur ermöglicht Fibre Channel Fabrics wirtschaftlicher zu betreiben

(25.02.10) - Ab sofort liefert Hewlett-Packard (HP) die stapelbaren 8 Gbit/s 5800V- und 5802V-Fibre-Channel- (FC) Switches von QLogic unter dem Namen "HP StorageWorks SN6000 Stackable 8 Gbit/s FC Switches" aus. Von der Erweiterung des bestehenden OEM-Abkommens verspricht sich QLogic, Marktanteile im Segment für Fibre-Channel-Switches hinzuzugewinnen. Die nun auch von HP angebotenen skalierbaren SAN-Lösungen eignen sich für den Einsatz mit den Server- und Storage-Produkten des Technologie-Schwergewichts wie den HP BladeSystem Virtual Connect-, HP StorageWorks Modular Smart Array- (MSA) und HP StorageWorks Enterprise Virtual Array (EVA)-Systemen.

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Die Switch-Produkte zeichnen sich durch die von QLogic entwickelte "Inter-Switch Link" (ISL)-Technik ab. Diese bietet den entscheidenden Vorteil, dass dedizierte Stack-Interconnects für die Verbindung von Switches zur Verfügung stehen. Für den Anschluss von Server-Systemen oder Storage vorgesehene Ports müssen somit nicht länger als ISLs belegt werden. Dadurch lassen sich die HP StorageWorks SN6000 Stackable 8 Gbit/s Fibre Channel Switches wirtschaftlicher als alternative Lösungen betreiben, die sich nicht in einem Stack zusammenfassen lassen. Gemäß einer jüngst vom US-amerikanischen Analystenhaus Wikibon veröffentlichten Studie ermöglicht der Einsatz von Stackable Switches Unternehmen, die Gesamtbetriebskosten von Fibre Channel Fabrics um bis zu 43 Prozent zu senken.

Stackable-Architektur und automatisiertes Management bietet Kostenvorteile

Die Stackable-Architektur der HP SN6000er-Switches beruht auf den dedizierten Fibre-Channel-Stacking-Ports, die mit 10 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) eine hohe Geschwindigkeit unterstützen und sich bei Bedarf einfach auf 20 Gbit/s pro Sekunde aufrüsten lassen. Die Ausstattung mit leistungsstarken ISLs verringert den Kabelaufwand, der üblicherweise mit der Verbindung von Switches einhergeht. Eine Belegung der vorhandenen 8 Gbit/s Geräte-Ports für die Verbindung der SN6000-Switches ist nicht erforderlich, damit stehen diese in vollem Umfang für den Anschluss von Server-Systemen, Storage oder weiterer Geräte zur Verfügung. Durch die Verringerung der Verkabelungs- und Verbindungskosten bei gleichzeitiger Steigerung der SAN-Leistung senkt der Einsatz des SN6000 die Aufwendungen für Anschaffung und laufenden Betrieb. Die im Lieferumfang jedes Switch-Produkts enthaltene Management-Software ermöglicht zudem, die Verwaltung zu automatisieren. Die Administration gestaltet sich weniger aufwändig und produktiver als zuvor.

Unterbrechungsfreie Erweiterung

Mit dem  Produktdesigns, das dem HP SN6000 Stackable FC-Switches zu Grunde liegt, lassen sich Switches über die dedizierten Stack-Ports einfach per Kabelverbindung und ohne Neu-konfiguration zusammenschließen. Dabei kommt es zu keinerlei Ausfallszeiten, die betriebenen Anwendungen stehen unterbrechungsfrei zur Verfügung. Bei konventionellen Lösungen sind hingegen mindestens zwei Ports für die Verbindung mit einem weiteren im Rechenzentrum vorhandenen Switch nötig. Sollten nun beispielsweise alle 24 Anschlüsse der Komponente belegt sein, müsste ein Administrator vier Geräte-Ports als ISL-Ports konfigurieren, um die Verbindung mit anderen Switches einzurichten.

Virtualisierte Rechenzentren fordern hohe SAN-Bandbreiten

Der zunehmende Einsatz von Multiprozessor-Servern führt dazu, dass Unternehmen die Virtualisierung ihrer Rechenzentren zügig vorantreiben. Damit einhergehend fragen sie verstärkt Konnektivitätslösungen nach, die eine höhere Bandbreite unterstützen. Genau diese Anforderung erfüllen die HP SN6000-Produkte. Pro Switch stehen 20 dedizierte 8 Gbit/s FC-Geräte-Ports zur Verfügung, durch den Zusammenschluss mehrerer Komponenten in einem Stack kann deren Zahl im Fabric auf über 500 erweitert werden.  Damit sind die Lösungen ideal für Unternehmen, die auf die Servervirtualisierung setzen, enorme Speicherkapazitäten benötigen, ressourcenintensive Anwendungen betreiben oder für andere nicht absehbare künftige Entwicklungen gewappnet sein wollen. (QLogic: ma)

 

 

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