Rubrik: Produkte/Router/Switches/Security Appliances

"Interscan Web Security": Echtzeitüberblick über den Netzwerkverkehr

Überblick über Cloud-Applikationen am Internet-Gateway

(30.08.11) - Web-Mail, Instant-Messaging, Video-, Audio- und Peer-To-Peer-Anwendungen - auch im Unternehmenseinsatz sind diese Cloud Computing-Anwendungen nicht mehr aufzuhalten. Vor diesem Hintergrund hat Trend Micro ihre Lösung zum Schutz vor Bedrohungen am Internet-Gateway überarbeitet: Mit der aktuellen Version 5.5. von "InterScan Web Security" haben Administratoren einen besseren Überblick über die ständig wachsende Anzahl dieser Anwendungen und können sie besser kontrollieren.

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Neben dem umfassenden Schutz steht die Konsolidierung der Rechenzentren im Mittelpunkt: Sie wird erreicht durch so genannte "virtuelle Appliances", die entweder direkt auf zur Verfügung stehender Hardware ("bare-metal") oder in entsprechenden Virtualisierungsumgebungen wie VMware und Microsoft Hyper-V eingesetzt werden können. Mit dem "Advanced Reporting and Management Module" steht eine separat arbeitende Komponente zur Verfügung, die von zentraler Stelle aus einen Echtzeitüberblick über den Netzwerkverkehr gibt, exakte Reporting-Möglichkeiten mittels "Drill-down" liefert und IT-Verantwortliche dabei unterstützt, ihre Richtlinien zu managen.

Die wichtigsten Neuheiten:

·         Anwendungskontrolle: IT-Verantwortliche erhalten einen genaueren Überblick über die Internetnutzung im Unternehmen und können sie dadurch besser kontrollieren. Automatisiert wird die Ermittlung und Bandbreitennutzung von mehr als 420 internetbasierten Protokollen sowie von den Tausenden an Client-Anwendungen, die sie nutzen. Administratoren können pro Anwendungstyp ersehen, in welchem Rahmen der Netzwerkverkehr kontrolliert werden muss, und können dann Regeln erstellen, um diese Richtlinien umzusetzen. "Interscan Web Security" bietet einen vollständigen Überblick über alle Ports hinweg und über viele weitere Protokolle.

·         http-Untersuchung: Dies ermöglicht eine noch genauere Kontrolle und schützt so vor neu entstehenden Web-Bedrohungen: Anhand der Charakteristiken des http-Protokolls können Administratoren das Verhalten des Web-Verkehrs identifizieren und ihn entsprechend filtern. Dank mehrerer Richtlinien-Vorlagen können sie kontrollieren, ob Benutzer Inhalte in soziale Netzwerke einstellen können, ob Benutzer bestimmte Arten von Dateianhängen in öffentlichen Webmail-Anwendungen versenden können und welche Browser bzw. Browser-Version verwendet werden. Zusätzlich können Administratoren "Stichproben" des Netzwerkverkehrs nehmen und daraufhin maßgeschneiderte Filter erstellen, um Richtlinien bedarfsgerecht umzusetzen.

·         URL-Filter-Richtlinien: Zusätzlich zu den bestehenden Richtlinien für URL-Filter ("Erlauben", "Blockieren", "Überwachen" und "Warnen") umfasst die neue Version mehrere Verbesserungen: Mithilfe von zeitabhängigen Pauschalen ("quotas") können Administratoren die Gesamtzeit festlegen, die die Anwender im Internet surfen dürfen, innerhalb und außerhalb der Arbeitszeiten, bei bestimmten Internetadressen oder Kategorien – hier ist es möglich, zeitlich begrenzte Ausnahmen zuzulassen. Des Weiteren können vom Administrator festgelegte Benutzer die für eine Gruppe festgelegte Limitierung überschreiben: Um einen Einmalzugang zu erhalten, müssen sie dazu lediglich ein Passwort in ihren Browser eingeben.

(Trend Micro: ra)

 

 

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