|
|
Rubrik: Produkte/RZ-Ausrüstung Rittal: Aktives Rack-Stromverteilungs-Modul informiert permanent über den Gesamtstrom Im Idealfall also eine Netzstromversorgung oder eine abgesicherte USV-Stromversorgung
Grundsätzlich bietet jedes PSM Power System Modul durch reduzierten Verkabelungs- und Montageaufwand bereits deutliche Vorteile bei der Geräte-Stromversorgung innerhalb eines Racks oder Schranks. Mittels zwei unabhängiger Drehstrom-Einspeisungen stehen in der Lösung pro Einspeisung 48 A - d.h. max. 96 A zur Verfügung. Die Drehstromeinspeisung bringt mit nur einer Zuleitung "mehr Strom" in die Schiene als bei Anschluss an 230 V Einphasen-Wechselstrom. Nach der Verbindung mit dem Stromnetz können alle weiteren Installationsarbeiten durch den Anwender einfach vorgenommen werden. Berührungsgeschützt nimmt die vertikale Stromversorgungsschiene bei einer Höhe von 2.000 mm bis zu sieben Einsteckmodule auf und bietet damit max. 42 IEC320-Kaltgeräte- oder Schuko-Steckplätze im Schrank. Weitere länderspezifische Einsteckmodule sind verfügbar. Durch Drehen der Einsteckmodule um 180° wird jeweils eine der beiden Einspeisungen kontaktiert - im Idealfall also eine Netzstromversorgung oder eine abgesicherte USV-Stromversorgung.
Anzeige
Die Besonderheit des aktiven PSM liegt zusätzlich in der informierenden Benutzerschnittstelle. Aufgrund der vielfältigen Anforderungen hat Rittal in das aktive Power System Modul eine Strommessung und -anzeige integriert. So ist es erstmals möglich, den aufgenommenen Strom pro Steckdosenmodul sofort abzulesen. Dieses Feature verringert mögliche Sicherheitsrisiken durch zu hohe Belastung der abgesicherten Stromverteilung. Eine dreistellige Anzeige informiert über den aktuellen Ampère-Wert. Werden pro Modul Grenzwerte voreingestellt, so informiert eine LED (grün/rot), in welchem Bereich sich das System befindet. Nähert sich der Stromverbrauch dem kritischen Bereich, in dem die eingebaute Sicherung auslösen könnte, so wird rechtzeitig über die rote LED und einen integrierten Beeper gewarnt. Auch die eingebaute Sicherung wird überwacht. Da sich die Einbaulage dieses Moduls um 180° drehen lässt, sorgt ein integrierter Neigungsmesser für die jeweils richtige Darstellung der Zahlenwerte. Jedes aktive PSM kann per Taster ein- und ausgeschaltet werden. Diese Funktion kann auch im Falle des Re-Boots der Systeme genutzt werden. Wenn in einem Rack mehrere aktive PSM zum Einsatz kommen, sorgt deren Verbindung über eine einfache Bus-Verkabelung dafür, dass die Module, beispielsweise nach einem Stromausfall, sequentiell wieder eingeschaltet werden und es nicht zu einer Überlastung der Stromein-speisung kommt. Weil nicht alle Racks permanent vor Ort überwacht werden können, hat Rittal das aktive PSM in ihr CMC-TC-Überwachungskonzept integriert. Auf diese Weise sind alle genannten Betriebsparameter von der Ferne über Http und/oder SNMP von einem zentralen Admin-PC zu konfigurieren und verwalten. Auch Alarm-meldungen bei Erreichen der vorgegebenen Stromgrenzwerte laufen automatisch auf und lassen sich dann zentral auswerten. (ma) Rittal Ansprechpartnerin: Verena Knopf Tel. (02772) 505-2527, Fax (0)772) 505-2537 E-Mail: knopf.v@rittal.de Web: www.rittal.de
|