Rubrik: Produkte/Security Management

Computer Associates: Sicherer PC-Zugang im Krankenhaus mit Chipkarte und PIN

Giesecke & Devrient und CA bieten chipkartenbasierte, integrierte Sicherheitslösung

(27.01.05) - Das Gesundheitswesen wird reformiert. Moderne Informations- und Sicherheitstechnologien halten künftig verstärkt Einzug in Arztpraxen, Kliniken und Krankenhäusern. So wird aufgrund einer aktuellen Verordnung (§ 291a SGB V) der papierbasierte Heilberufsausweis von Ärzten und Pflegepersonal in Kliniken und Krankenhäusern durch einen kartenbasierten elektronischen Ausweis mit digitaler Signatur ersetzt. Die so genannte Health Professional Card soll bis Ende 2005 den entsprechenden Berufsgruppen zur Verfügung stehen. Diese Entwicklung hat Giesecke & Devrient (G&D) und Computer Associates (CA) veranlasst, gemeinsam eine sichere, kostengünstige und zugleich benutzerfreundliche Lösung anzubieten, die einen schnellen und sicheren Zugang zu Patientendaten ermöglicht. Dabei werden CAs Software-lösungen der "Identity und Access Management" (IAM)-Suite mit intelligenten Chipkarten von G&D verbunden.

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Die Kombination aus Softwarelösungen und Chipkartentechnologie bietet große Sicherheit, erlaubt dem Arzt, Patientendaten schnell einzusehen und optimiert zugleich die Kommunikation. Durch die physikalische Trennung von PC und Zugangsschlüssel ist ein unerwünschter Zugriff auf die Daten ohne Karte in jedem Fall ausgeschlossen. Mit der Integration des elektronischen Heilberufsausweises in die IT-Lösungen der Krankenhäuser und Kliniken lassen sich zudem IT-Prozesse kostengünstiger und effizienter als bisher gestalten.

Das von G&D entwickelte Produkt "StarSignToken" mit Signaturfunktion ist in einer Vielzahl von Anwen-dungen über Standardsoftwareschnittstellen integrierbar und kann auf allen gängigen Betriebssystemen eingesetzt werden. So kann zum Beispiel der chipkartenbasierte elektronische Heilberufsausweis in Kombination mit "eTrust Single Sign-on", einem Produkt der IAM-Suite von CA, Ärzten und Pflegepersonal mittels einer einzigen PIN einen schnelleren und sicheren Zugang zu sensiblen Patientendaten ermöglichen. Die Daten können auf unterschiedlichen Applikationen zur Verfügung gestellt werden. Alle Zertifikate und individuellen Kennwörter der einzelnen Applikationen werden von eTrust Single Sign-on verwaltet und über automatisierte Anmeldungen bereitgestellt. Die Anwender müssen sich nur noch eine einzige PIN merken, das heißt, weniger vergessene Passwörter, weniger Anrufe beim IT-Helpdesk und somit geringere Kosten. Nach der einmaligen Anmeldung des Anwenders, hat er Zugriff auf die entsprechenden Applikationen. Entfernt der Anwender die Karte, wird der PC automatisch gesperrt, so dass kein Unbefugter auf die Daten zugreifen kann. Meldet sich der Benutzer an einem anderen Terminal wieder mit seiner Karte an, so werden die bereits abgerufenen Applikationen reaktiviert und dem Anwender wieder zugänglich gemacht. (ma)

 

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