Rubrik: Produkte/Server

Neuer IBM-Mainframe mit umfangreicher Verschlüsselungsmöglichkeit

Neue Virtualisierungslösung quer über alle Plattformen -
Neue Initiative Blade.org

(05.08.05) - IBM hat eine neue Strategie im Server- und Storage-Bereich vorgestellt, mit der das Unternehmen auf die geänderten Anforderungen ihrer Kunden reagiert. Teil der Strategie sind neue Technologien, die den gemeinsamen Zugriff auf Server, Storage und Netzwerkausstattung verein-fachen und damit die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg beschleunigen und sicherer machen sollen.

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Die neue Strategie ist eine Reaktion auf die wachsende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Unternehmen oder auch Institutionen am Markt. Dabei wird die herstellerübergreifende Kompati-bilität immer wichtiger, da traditionelle Grenzen der Informationstechnologie verschwimmen. IBM sieht weltweit eine notwendige Ergänzung von klassischen transaktionsbasierten Computer-systemen hin zu eher "kollaborativen" Ansätzen. Wichtig dabei ist die enge und sichere Abstim-mung von Mitarbeitern, Technologien und Prozessen.

IBM arbeitet an Technologien wie Virtualisierung, offenen Standards und Verschlüsselung, die die Verbindung der Computersysteme erleichtern und es ermöglichen sollen, Informationen sicher und in Echtzeit bereit zu stellen. Firmen in den verschiedensten Branchen vom Automobilbereich bis zur Medikamentenentwicklung sollen so die Möglichkeit haben, zu einem On Demand-Unternehmen zu werden, die mit ihren Partnern nahtlos und sicher an gemeinsamen Anwendungen arbeiten können.

Im Folgenden sind die wesentlichen Punkte der neu angekündigten Strategie von IBM aufgeführt.

Hochsicherer Mainframe mit doppelter Rechenleistung zur Verschlüsselung von persönlichen Daten

IBM präsentiert mit dem "IBM System z9 Mainframe" ein Computersystem, das als Schnittstelle die Zusammenarbeit von Unternehmen unterstützen und alle bekannten IT-Sicherheitsrisiken abwehren soll. Der neue z9 Mainframe ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojektes mit einer Gesamtinvestition von 1,2 Milliarden Dollar. Ziel von IBM war es, ein System zu entwickeln, das die wachsende Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen Unternehmen unterstützt und gleichzeitig die Sicherheit von persönlichen Kundendaten sicherstellt.

IBM sieht in diem neuen System einen "Meilenstein in der Sicherheit von Computersystemen". Erstmals können persönliche Kundendaten nicht nur direkt auf dem Server verschlüsselt werden, sondern auch auf dem Speichermedium, wie etwa einem Bandspeicher.

Der Verlust und Diebstahl von vertraulichen Kundendaten hat erst in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt und Besorgnis unter den Anwendern hervorgerufen. Der IBM z9 bietet zwei große Vorteile: Zum einen können Bandspeicher, die häufig zwischen Unternehmen ausgetauscht werden, verschlüsselt werden, womit vertrauliche Informationen geschützt sind. Zum anderen lassen sich mit dem neuen Mainframe zentral alle Verschlüsselungs-Codes verwalten - damit bleiben Daten für Jahrzehnte gesichert.

Neue Technologien zur Virtualisierung von Computerressourcen

IBM hat ferner die Technologie "Virtualization Engine 2.0" vorgestellt, die es Anwendern ermöglicht soll, mit Hilfe einer Konsole ihre IT-Ressourcen zu verwalten, zusammenzulegen und zu optimieren. Zum ersten Mal ist nach Angaben von IBM Virtualisierung über innerhalb des gesamten Unter-nehmens über heterogene Plattformen hinweg möglich. Dabei nutzt die Virtualization Engine 2.0 offene Schnittstellen, Virtualization Building Blocks und Web Services, um Server und Speicher-systeme von IBM und bestimmten Nicht-IBM Systemen zu verbinden.

Blade.org Community mit führenden Playern der Branche

IBM stellte außerdem ihre Pläne für die "Blade.org Community" vor. In dieser Organisation sollen Unternehmen gemeinsam an Lösungen für BladeCenter arbeiten. Damit soll der Ausbau des Lösungsportfolios für das BladeCenter-Design beschleunigt werden, das von IBM und Intel gemeinsam entwickelt wurde. Ziel der Organisation soll es sein, Entwicklungen und Innovationen rund um die Blade-Technologie anzuregen. Unterstützt werden insbesondere Voice over IP, branchenspezifische Lösungen, Sicherheitsanwendungen und viele weitere innovative Technologien auf Basis von BladeCenter.

Erste Unternehmen haben bereits Interesse gezeigt, zu den Gründungsmitgliedern der Community zu gehören, darunter Brocade, Cisco, Citrix Systems, Intel Corporation, Network Appliance, Nortel, Novell und VMware und natürlich IBM selbst. (IBM: ra)

 
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