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Hochverfügbarer Server für kritische Anwendungen und Real-Time-Prozesse SYSTEMS 2008: NEC präsentiert ihre neuen "Fault Tolerant Server" (
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"Die meisten Hochverfügbarkeitssysteme am Markt kranken an ihrer eigenen Komplexität, denn diese erschwert nicht nur deren Bedienbarkeit, sondern mindert auch ihre Verfügbarkeit und steigert die Kosten für Wartung, Software-Lizenzen und natürlich auch Stromversorgung", sagte Thomas Klauder, NEC Vertriebsleiter Deutschland für den Geschäftsbereich Business IT. "Unsere FT-Technologie geht genau den umgekehrten Weg. Wir setzen auf ein System, das zwar in sich komplex ist, nach außen hin aber wie ein Einzelsystem handelt und behandelt wird." Klassische Hochverfügbarkeitssysteme bestehen aus zwei miteinander synchronisierten Servern. Im Fehlerfall übernimmt der zweite Server die Dienste des ersten. Diese "Failover" genannte Aktion dauert im Regelfall zwischen fünf und 30 Sekunden. Bei komplexeren Anwendungen (z.B. transaktionskritischen Datenbanken) kann diese systembedingte Downtime allerdings wesentlich länger dauern, was in bestimmten Bereichen und Situationen dramatische Auswirkungen haben kann. Bei den FT Servern von NEC sind dagegen sämtliche Komponenten doppelt vorhanden, sodass auch alle Rechenoperationen redundant durchgeführt werden und im Fehlerfall kein Datenverlust oder Downtimes auftreten. Für den Anwender ist diese Redundanz der Applikationen und Aktionen allerdings unsichtbar; er sieht nur ein Betriebssystem vor sich, das ihm ständige Verfügbarkeit anzeigt. Die fehlertoleranten FT Server von NEC sind somit für eine Verfügbarkeit von 99.999 Prozent ausgelegt, das heißt für eine Unterbrechung von durchschnittlich nicht einmal fünf Minuten pro Jahr, einschließlich Zeiten für Reparatur, Aufrüstungen und allgemeine Wartungsarbeiten. Die kritischen Anwendungen beim NEC FT Server erfolgen allesamt über ein einheitliches Betriebssystem. Unterhalb dieser Ebene sichert der FT Server mit seinen redundanten CPU/ES-Modulen (CPU, Speicher und PCI-Slots) den unterbrechungsfreien Betrieb selbst beim Ausfall von Hardwarekomponenten. Jedes CPU/ES-Modul hat seine eigene Stromversorgung, wodurch selbst bei einem Stromausfall der kontinuierliche Betrieb sichergestellt wird. Das CPU/ES-Modul mit seinem replizierten Modul wird im so genannten Lockstep-Modus betrieben. Ein spezieller Chipsatz wurde dabei nur für diesen Betriebsmodus entwickelt. Mit der Lockstep-Technologie lassen sich die Instruktionen zwischen den redundanten Modulen kontinuierlich synchronisieren. Sollte eines der beiden CPU/ES-Module ausfallen, wird das betroffene Modul ohne Unterbrechung der aktuellen Transaktionen isoliert und ist im laufenden Betrieb austauschbar. Darüber hinaus können auch die Festplatte und die Stromversorgungseinheiten ohne Unterbrechung der Uptime ausgetauscht werden. FT Server machen sich in sämtlichen Produktionsbereichen schnell bezahlt, wo bereits kurze Ausfallzeiten hohe Kosten verursachen. Aber auch bei geschäftskritischen Anwendungen wie stark frequentierten Web- und Kundenportalen sind diese Systeme sehr gefragt. Und nicht zuletzt dort, wo im Falle von Systemstörungen Leben auf dem Spiel steht, ist der Einsatz von FT Servern hochgradig sinnvoll. Das gilt für den Healthcare-Bereich genauso wie für die Flugsicherung oder Notrufsysteme. (NEC: Linworks: ra) |
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