Rubrik: Produkte/sonstige

Fujitsu Siemens kündigt Version 7.0 des Mainframe-Betriebssystems BS2000/OSD an

Dynamic Data Center mit "Storage on Demand" und verbesserter SAN-Integration

(03.07.06) - Fujitsu Siemens Computers bringt mit "BS2000/OSD V7.0" eine neue Version seines Mainframe-Betriebssystems auf den Markt. Unternehmen profitieren von System- und Performance-optimierungen, Storage on Demand, einer verbesserten SAN-Integration sowie selbstregulierenden Funktionen für den einfachen und ökonomischen Betrieb. Zu den neuen Funktionen und Technolo-gien gehört unter anderem ein "Online Storage Provisioning": Verschiedene Systeme und Teilsysteme nutzen einem gemeinsam Pool, der automatisch die Anzahl der aktuell benötigten Platten zu Verfügung stellt. Das erhöht sowohl den Nutzungsgrad der Ressourcen als auch deren Verfügbarkeit. Darüber hinaus bietet BS2000/OSD V7.0 eine dynamische I/O-Lastverteilung für die Platten am Fibre Channel sowie eine I/O-Prioritätensteuerung für Tasks, die für bessere Antwort-zeiten und eine höhere Systemeffizienz sorgen. Neue Funktionen zur Fehlersuche lokalisieren Störungen im SAN und identifizieren deren Ursachen im laufenden Betrieb. BS2000/OSD V7.0 unterstützt die aktuellen Business Server S155, S190, SX100 und SX150 sowie die nächste Generation der S- und SX-Modelle, die ab Mitte 2007 verfügbar sein werden.

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Im Rahmen der Weiterentwicklung seiner BS2000/OSD Business Server wird Fujitsu Siemens Computers im zweiten Quartal 2007 für den oberen Leistungsbereich zwei neue S-Modelle auf CMOS-Technologie mit signifikant höherer Prozessorleistung auf den Markt bringen. Ebenso werden ab Mitte 2007 zwei neue Rechner der "SX-Serverlinie" verfügbar sein, die auf der neuesten Technologie der Advanced Product Line (APL) von Fujitsu basieren und damit das erfolgreiche Konzept der flexiblen Partitionierung konsequent weiterverfolgen. Darüber hinaus plant Fujitsu Siemens Computers, das BS2000/OSD-System im Jahr 2008 auf die "Primequest" und damit auf die offene Industrie-Standardplattform IA64 zu portieren.

Die neuen Funktionen von BS2000/OSD V7.0

Das Betriebssystem BS2000/OSD V7.0 zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus und erfüllt alle für das Business Critical Computing wichtigen Eigenschaften wie Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Sicherheit und Administrierbarkeit. Im Systembetrieb reagiert es schnell und bedarfsgerecht. Neben der Systemeffizienz bietet die Version neue Funktionen zur Performancesteigerung, Storage- und SAN-Integration sowie eine einheitliche Infrastruktur für Online-, Nearline-Storage und Kommuni-kation.

Die BS2000/OSD V7.0 unterstützt die neuen Symmetrix DMX-Funktionen Snap und Clone, die zyklisch Differenzspiegel generieren. Damit ist ein schnelles und effizientes Backup und Restore der Daten gewährleistet. Selbst große Datenbestände lassen sich in kürzester Zeit wiederher-stellen. Für eine bessere Nutzung der Storage-Ressourcen bei gleichzeitig höchster Verfügbarkeit sorgt das Online Provisioning-Tool "Spacepro", das dem System automatisiert die Anzahl der benötigten Platten zur Verfügung stellt (Storage on Demand). Wird ein definierter Schwellenwert erreicht oder überschritten, fügt Spacepro automatisch Platten aus einem Pool freier Platten hinzu. So kann der normale Betrieb auch in solchen Situationen ohne Administratoren aufrechterhalten werden. Bedienungsfehler lassen sich vermeiden und das IT-Personal von Routineaufgaben befreien, das sich so stärker um die Innovation der Infrastrukturen kümmern kann. Da der notwendige Vorhalt freier Platten in dieser Lösung für mehrere native oder virtuelle Systeme eingesetzt werden kann, wird eine zusätzliche Kostenersparnis erzielt.

Auch die SAN- (Storage Area Network-)Integration wird mit der neuen Version effektiver und erweitert und damit die Verfügbarkeit weiter erhöht. Mittels dynamischen PAV (Parallel Access Volume) wird die Lastverteilung für die Platten am FibreChannel automatisch dem Bedarf ange-passt, wodurch sich die Antwortzeiten, auch stark ausgelasteter Platten, erheblich verbessern. Darüber hinaus unterstützen neue SAN-Check-Funktionen die Lokalisierung von Fehlern im SAN und ermöglichen die Erkennung der Ursachen im laufenden Betrieb. (Fujitsu Siemens: ra)

 

 
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