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Entzeitbetriebssystem mit Pentium-Unterstützung in sicherheitskritischen Umgebungen Neue Versionen von "LynxOS" sowie "BlueCat" (17.10.06) - LynxOS-178 von LynuxWorks, Inc. ist nach Herstellerangaben das industrieweit erste kommerziell und ab Lager erhältliche Echtzeitbetriebssystem ("COTS-RTOS"), das die Pentium-Architektur von Intel in sicherheitskritischen Systemen unterstützt. Gleichzeitig gibt LynuxWorks auch neue Versionen ihres Flaggschiff-Echtzeitbetriebssystems "LynxOS" sowie des Embedded Lynux-Betriebssystems "BlueCat" bekannt.
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LynxOS-178 2.2 bietet in Entwicklungsplattformen für sicherheitskritische Systeme Offenheit, da jetzt - zusätzlich zum PowerPC und anderen Prozessoren durch die bisherigen Releases - auch der Intel Pentium X86-Prozessor unterstützt wird. Eine weitere Verbesserung der Version 2.2 ist der Support von verteilter Kommunikations-Middleware wie Common Object Request Broker Architecture (CORBA) oder Distributed Data Systems (DDS). Diese Art von Architektur erlaubt eine nahtlose Kommunikation zwischen mehreren heterogenen Bausteinen, was die Entwicklung verteilter Systeme erleichtert. Die Speicherkapazität von LynxOS-178 wurde ebenfalls vergrößert, so dass die neuesten aktuellen Hardware-Designs voll ausgeschöpft werden können. Die Version 4.2 des Flaggschiff-Betriebssystems LynxOS von LynuxWorks verfügt über mehr Speicher, ein aktualisiertes Linux Application Binary Interface (ABI) und unterstützt neue Peripheriebausteine wie Serial ATA und PCI Express. LynxOS 4.2 hat ein erweitertes RAM (bis 1 Gigabyte), eine vollständig integrierte aktualisierte GNU-Toolchain (3.2.2) und ein erweitertes Linux ABI (basierend auf glibc 2.2.93) für eine einheitliche Entwicklungs- und Ausführungsumgebung. LynxOS ist das einzige Echtzeitbetriebssystem auf dem Markt mit Linux ABI-Kompatibilitätslayer. Version 5.4 des populären Embedded-Linux-Betriebssystems BlueCat Linux basiett auf dem Linux-Kernel 2.6.13 ist dadurch leistungsfähiger. Die aktualisierte GNU-Toolchain erleichtert die Entwicklung und Ausführung von Embedded-Linux-Designs. Erste Leistungstestergebnisse weisen darauf hin, dass die durchschnittliche Interrupt-Response-Time auf ein Drittel und die durchschnitt-liche Context-Switching-Zeit auf ein Neuntel gesunken ist. Das bedeutet einen gewaltigen Leis-tungssprung in Vergleich zum vorherigen 2.6-Kernel. Auch ließ sich eine merkliche Verbesserung in punkte Determinismus bei signifikant niedrigeren Leistungsspitzen im schlechtesten Fall (worst-case Szenario) beobachten. (LynuxWorks: ra) |
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