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Software analysiert Geschäftsrisiken im Netzwerk Auswirkungen von Netzwerkproblemen auf Verfügbarkeit von Diensten simuliert (09.01.09) - Was passiert mit geschäftskritischen Anwendungen, wenn einzelne Netzwerk-Elemente ausfallen? Diese Frage können Netzwerk-Planer mit dem neuen Release 12.0 des "IT Guru Network Planner" von Opnet Technologies beantworten. Die Software erlaubt es, Abhängig-keits-Hierarchien zwischen Netzwerk-Elementen abzubilden. Diese enthalten alle Komponenten, die für die Verfügbarkeit jeweils eines Dienstes erforderlich sind. Anschließend lassen sich Datenflüsse simulieren und Was-wäre-wenn-Analysen durchführen. Was passiert, wenn die Verbindung X zwischen Applikations- und Datenbank-Server ausfällt? Funktioniert die Backup-Verbindung? Kann der Vertrieb in München und Hamburg noch auf seine Kundendaten zugreifen? Der Planer erkennt Komponenten, deren Verfügbarkeit für geschäftskritische Prozesse von besonders hoher Bedeutung ist. Er kann somit das Risiko gezielt minimieren, indem er zusätzliche Sicherungsmaßnahmen einbaut - etwa einen redundanten Router.
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Die beschriebene Funktion schlägt damit die Brücke zwischen der technischen und der geschäft-lichen Perspektive. Denn die Analyse zeigt nicht nur, welche anderen technischen Komponenten unmittelbar von einem Netzwerk-Problem betroffen sind - vielmehr berücksichtigt sie die vollständigen Zusammenhänge einer Applikation. So setzen beispielsweise viele Anwendungen die Authentifizierung an einem LDAP-Server (Verzeichnisdienst) voraus. Fällt die Verbindung zu diesem aus, sind auch die anderen Dienste nicht verfügbar. Insbesondere bei komplexen verteilten Anwendungen sind solche Zusammenhänge ohne Simulation schwer zu erkennen. Der IT Guru Network Planner besteht im Kern aus einem virtuellen Netzwerk-Modell, in dem sich eine reale oder geplante Infrastruktur abbilden und simulieren lässt. Veränderungen des Netzwerks können so bereits vor ihrer Implementierung gestestet werden. Das Netzwerk-Modell bildet die Topologie, die Konfigurationen und das Verhalten verschiedener Protokolle ab. Für die Simulation können empirische Daten wie beispielsweise Auslastungswerte in das Modell importiert werden. Oder man leitet - wie bei der beschriebenen Risiko-Analyse - vorab definierte Datenflüsse durch das Modell. (Opnet: ra) |
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