Rubrik: Produkte/sonstige

Typische Probleme beim Einsatz von WAN-Beschleunigungstechnologien gelöst

WAN-Optimierungslösungen hatten früher oft mit Problemen bei der Integration in bestehende Netzwerke zu kämpfen

(19.04.07) - Blue Coat Systems stellte ein wichtiges Update des Betriebssystems ihrer "SG"-Appliances ("SGOS") zur WAN-Optimierung vor. Die Integration der WAN-Beschleuniger in bestehende Netzwerke und deren Managementsysteme ermöglicht Unternehmen jetzt, ihre Lösungen zur WAN-Optimierung im großen Stil auszurollen.

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Zudem zeichnet sich die neue Software der SG-Appliances durch Funktionen für Clustering und Failover sowie digitale "Geburtsurkunden" aus. Über den integrierten Client zur WAN-Optimierung können Unternehmen auch mobile Mitarbeiter und kleinste Außenstellen performant über das WAN einbinden.

"Die strategische Bedeutung von Niederlassungen als Standort in der Nähe der Kunden nimmt für Unternehmen zu, gleichzeitig ziehen dieselben Unternehmen Server, Speicherkapazitäten und Anwendungen aus den Außenstellen ab und führen sie in der Firmenzentrale zusammen. Aus diesem Grund gewinnt das Thema WAN Application Delivery für die meisten Unternehmen wesentlich an Bedeutung", erklärt Cindy Borovick, Program Director bei IDC's Datacenter Networks. "In der Vergangenheit gab es zudem limitierende Faktoren, die einen weiträumigen Einsatz von Technologien zur Anwendungsbeschleunigung über das WAN verhinderten, wie beispielsweise Probleme bei der Integration der WAN-Optimierer in bestehende Netzwerkinfrastrukturen."

WAN-Optimierungslösungen hatten in der Vergangenheit oft mit Problemen bei der Integration in bestehende Netzwerke zu kämpfen. So verhinderten oder beeinträchtigten die Produkte unter anderem den Einsatz von wichtigen Managementwerkzeugen wie beispielsweise Ciscos NetFlow über das WAN. Gleichzeitig störten Lösungen zur WAN-Optimierung oft bestimmte Firewall-Implementationen sowie regelbasierte Routing-Schemata. Aus diesem Grund verfügen die SG-Appliances von Blue Coat nun branchenweit als erste über sowohl transparente als auch transluzente Tunnelmodi, die alle Routing-Informationen sowie alle Layer-4-Daten erhalten und diese Netzwerkmanagementtools, Firewalls und Routing-Schemata zur Verfügung stellen. Weiterhin ermöglichen die Geräte nun noch mehr Flexibilität beim Einsatz zahlreicher Netzwerktopologien beispielsweise durch eine automatische Konfiguration von verschiedenen WAN-Links beim asymmetrischen Routing.

Dynamisches Clustering und Failover ohne externe Controller

Wenn die Zahl von installierten WAN-Optimierern wächst, kann die neue SGOS-Version jetzt zusätzliche Appliances einfach konfigurieren und integrieren. Jede SG-Appliance erkennt ab sofort jede andere SG-Appliance, die einem Cluster hinzugefügt wurde, und kann automatisch die Arbeitslast neu zuordnen. Dabei sind an bestehenden Geräten keinerlei Änderungen notwendig und die hinzugefügten Appliances kennen automatisch ihre neue Rolle im Cluster. Dies bringt Unternehmen zwei Vorteile: vereinfachte Hochverfügbarkeit und Load-Balacing-Installationen sowie Unterstützung für asymmetrische Routen, wie sie in großen Unternehmen oft zum Einsatz kommen.

Digitale Geburtsurkunden und integrierte Verschlüsselung

SG-Appliances sind ab sofort zudem mit einer digitalen Geburtsurkunde ausgestattet, die auch deren Seriennummer enthält. Diese Zertifikate kommen zum Einsatz, um jeden Punkt in einem WAN-optimierten Netzwerk zu authentifizieren, dessen Konfiguration zu erleichtern und die Sicherheit zu erhöhen. Zudem können SG-Appliances nun verschlüsselte Tunnel untereinander aufbauen und auch dann Daten schützen, wenn eine Anwendung selbst keine Verschlüsselung unterstützt. Dies können beispielsweise Unternehmen aus dem Gesundheitswesen nutzen, um die Übertragung von Patientendaten abzusichern und gleichzeitig regulatorische Anforderungen zu erfüllen. (Blue Coat: ra)

 

 
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