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Mit "IBM DB2 9" Versicherungsverträge leichter bearbeiten Standardsoftware "FJA Life Factory" für die Versicherungsindustrie profitiert von neuen Funktionen (18.07.07) - IBM gibt bekannt, dass der Independent Software Vendor FJH seine Anwendung "FJA Life Factory" komplett auf "IBM DB2 9" portiert hat. Die Standardsoftware FJA Life Factory richtet sich an die Versicherungsbranche und hilft bei der Antragsbearbeitung, Bestandsführung, Leistungsbearbeitung und Rechnungslegung von Lebensversicherungsverträgen. Durch den Einsatz von IBM DB2 9 wird der Platzbedarf für die Datenhaltung reduziert und die Leistung bei der Bearbeitung gleichzeitig gesteigert. Das IBM Labor unterstützte die Tests und die Performance-Optimierung mit einem technischen Workshop über die neuen DB2 9-Funktionen.
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In der Versicherungsbranche wachsen die Datenvolumen in der Bestandsverwaltung, was gleichzeitig den Bedarf und die Anforderungen an Datenserver erhöht. Grund sind moderne und immer komplexere Versicherungsprodukte sowie durch Neugeschäft und Migration ständig steigende Bestandsgrößen. Ebenso führen planmäßige Vertragsfortschreibungen und Aktualisierungen in der Historienführung zu einem gesteigerten Datenaufkommen. So wächst ein typischer Vertrag beispielsweise pro Jahr um bis zu 80 KB. Dieses Datenvolumen erfordert nicht nur einen höheren Datenplatzbedarf, sondern wirkt sich auch auf die Bearbeitungszeiten insbesondere bei planmäßigen Verarbeitungen des gesamten Bestands aus. Mit den neuen Informations- und Dokumentationspflichten für Versicherer, die sich aus den anstehenden Veränderungen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG-Reform) ab 2008 ergeben, gewinnt dieser Effekt weiter an Bedeutung. Neue Handlungsmöglichkeiten mit DB2 9 Um diesem Effekt frühzeitig zu begegnen, zeigte der IBM-Partner FJH auf der FJA Life Factory Usergroup im April 2007 konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, die unter Nutzung der neuen Datenbank Release 9 von DB2 umgesetzt werden können. Dazu zählen speziell die Features "Data Row Compression" und "Table Partitioning". Gerade in der Versicherungsbranche spielen diese Features eine wichtige Rolle. Durch den Einsatz der neuen DB2 9 Funktion der Datenkompression (Data Row Compression) wird der Platzbedarf der Daten um circa 50 Prozent (abhängig von der jeweiligen Datenkonstellation) reduziert. Weiterhin werden die Performance der Anwendung verbessert und die Zeiten für die Datenpflege reduziert. Durch den Einsatz des DB2 9 Features Partitionierung (Table Partitioning) werden die wesentlichen Tabellen nach Jahren eingeteilt. Dadurch können ältere Partitionen auf kostengünstigere sekundäre Speichermedien ausgelagert werden. Nur die Partition 'laufendes Jahr’ und der aktive Datenbankteil muss gesichert werden. Die Leistung bleibt bei zunehmender Bestandsalterung nahezu konstant. (IBM: ma) |
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