Rubrik: Produkte/sonstige

Mobiles Terminal liest elektronische Gesundheitskarte und Krankenversichertenkarte

Angepasst an die strengen Sicherheitsanforderungen des BSI

(18.11.08) - SCM Microsystems bietet mit dem "eHealth500 mobile" jetzt auch ein mobiles Terminal zum Lesen der elektronischen Gesundheitskarte an. Mit Hilfe des Terminals kann der Arzt außerhalb der Praxis schnell und komfortabel auf die Versichertenstammdaten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und der Krankenversichertenkarte (KVK) zugreifen. Die Daten werden zwischengespeichert und später an das Praxissystem des Arztes übertragen. Das mobile Terminal mit Mini-Anwendungskonnektor ist migrationsfähig und löst damit alle bisher verwendeten mobilen Chipkartenleser für die KVK ab.

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Das eHealth500 mobile wird bei Hausbesuchen, im Pflege- oder Seniorenheim, bei Notfalleinsätzen sowie im Krankenhaus zum Einsatz kommen. Bei eingestecktem Heilberufsausweis (HBA) liest das Gerät auch die Notfalldaten der eGK aus.

"Das eHealth500 mobile ist die Erweiterung einer bestehenden Hardwareplattform, die speziell an den deutschen Gesundheitsmarkt und die strengen Sicherheitsanforderungen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) angepasst wurde", sagte Dietmar Wendling, Vizepräsident eGovernment von SCM Microsystems. "Kombiniert mit unserer neuen Software entstand so innerhalb kürzester Zeit ein Produkt, das den hohen Ansprüchen der Leistungserbringer nach Sicherheit, Zuverlässigkeit und Investitionsschutz gerecht wird", versichert Wendling.

Die Software des eHealth500 mobile wurde gemäß der aktuellen Spezifikation für mobile Karten-terminals mit Mini-Anwendungskonnektor der gematik entwickelt. Das Terminal verfügt über eine sichere "Firmware Update"-Funktion - folglich muss das Gerät später nicht ausgetauscht, sondern kann bis zur finalen Ausbaustufe der Einführung der eGK verwendet werden. Ein weiterer Vorteil des Terminals: Über die Finanzierungspauschale kann das eHealth500 mobile subventioniert werden.

In der ersten Stufe der Einführung der eGK erfasst der Arzt mit Hilfe des eHealth500 mobile jene Daten, die er zur Abrechnung mit den Krankenkassen benötigt. In der Arztpraxis wird das eHealth500 mobile mittels USB-Kabel an den PC angeschlossen und die auf dem Terminal zwischengespeicherten Patientendaten auf das Praxisverwaltungssystem übertragen. Eine effektive Speicherverwaltung ermöglicht die Zwischenspeicherung von bis zu 200 Patientendatensätzen, die auch bei einem Wechsel der Akkus nicht verloren gehen. Geladen werden die Akkus über das USB-Kabel oder ein externes Ladegerät.

In der finalen Ausbaustufe erhält ein Arzt auch Zugriff auf vertrauenswürdige Daten sowie optional die Notfalldaten. Um dem erhöhten Schutzbedarf gerecht zu werden, erfordert dies, dass die eGK durch einen HBA oder eine SMC (Secure Module Card) freigeschaltet wird.

(SCM Microsystems: ra)

 

 
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