Rubrik: Produkte/sonstige

"Krab Krawler" bietet Schutz vor infizierten "verkürzten Links" in Twitter

Verdächtige URL wird an Kaspersky gemeldet und mit dem nächsten Update übertragen

(18.11.09) - Kaspersky Lab warnt vor dem zunehmenden Missbrauch von Verlinkungen beim Microblogging-Dienst Twitter. Das Unternehmen geht davon aus, dass in zirka 26 Prozent aller Tweets Verlinkungen auf andere Webseiten enthalten sind. Vor allem verkürzte URL-Adressen stellen für die Twitter-Gemeinde eine große Gefahr dar. Denn diese URLs sind nicht transparent, das eigentliche Ziel der Verlinkung ist nicht erkennbar. Cyberkriminelle können so relativ leicht auf mit Schadode verseuchte Webseiten verlinken.

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Auf diese zunehmende Bedrohung reagiert Kaspersky Lab mit einer neuen Technologie: "Krab Krawler". "Unsere Software scannt täglich etwa 500.000 neue, einzigartige URLs, die auf Twitter gepostet werden. Davon führen zwischen 100 und 1.000 zu schädlichen Webseiten", erklärt Costin G. Raiu, Sicherheitsexperte bei Kaspersky Lab, das neue Programm.

Erkennt Krab Krawler eine verdächtige URL, wird diese an Kaspersky Lab gemeldet und an die Nutzer mit dem nächsten Update übertragen. Analysiert man die durch Krab Krawler entdeckten Schadprogramme genauer, ergibt sich folgendes Bild: Etwas 30 Prozent der Malware gehört zur Familie Trojan-Clicker. Dieser Trojaner öffnet im Hintergrund unbemerkt vom Anwender weitere Links, über die dann Angriffe auf den Rechner gestartet werden. (Kaspersky: ma)

 

 

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